Das sogenannt Amtliche Material der Nazis. (Die aber im Brd-Staatsnazi-Sprech NIE und NIMMER Nazis heißen (dürfen).)

Neben der Goebbels-Propaganda ab dem 9. April 1943 ist dieses „Amtliche Material“ die zweite Hauptquelle der heutigen westweltlich geltenden KATYN-Version. Die gesamte Erzählweise und die meisten Fakten und „Fakten“ (Neudeutsch: Fakenews) sowie Weglassungen wurden ab ca. 1951 aus diesem Material abgeschrieben bzw. nazi- und nazikollaborateurs-nachgestellt. Indem u.a. ein Teil der Zeugen des Materials im Bericht der „Madden-Kommission“ ihren Stuß von 1943 nun ab Ende1951 wiederholten. Daß somit aus den knapp 350 Seiten 3.500 wurden.

Beginnend auf Seite 43 des Teils IV des „Stählernen“ wird deshalb das sogenannte Amtliche Material der Nazis vorgestellt. Es verlängert die ab den Einträgen vom 9. April 1943 in Goebbels‘ Tagebüchern – zitiert und kommentiert am Ende des Teils II des „Stählernen“ ab Seite 159 - begonnene antisowjetische und also antistalinsche Propaganda-Kampagne. Hier nun die im Buch wiedergegebenen Stellen dieser amtlich daherkommenden Denunziations-Propaganda sowie die „Beweis“-Fotos der Nazis (die in der Bumsreplik aber „saubere Wehrmacht“ hießen, auf deren „Leistungen“ man heute immer noch stolz sei (Kohl, Gauland u.v.a.m.), und Diplomaten, die den Hitler angeblich nicht mochten und sowieso nicht Nazis, sondern – wenn schon, denn schon – wie der Österreicher Hitler es den deutschen Untertanen für alle Brd-Ewigkeit befahl: Nationalsozialisten‘.

Deckblatt des „Amtlichen Materials. Mit Hakenkreuz und allem Drumunddran.

Das zeigt, auf wessen Mist die Lügen gewachsen ist und heute noch gedeiht und wächst. Es weist auch aus, daß dieses „Amtliche Material“ im Nsdap-Verlag Eher erschienen ist wie auch die Propaganda-Broschüre von 1942 über den „Gulag“, lange bevor Solschenizyn seinen Archipel bestieg. Andere Autoren haben durch Vergleich festgestellt, daß der Verräter-Russe S. einen Teil seiner antisowjetischen Denunziation dort abgeschrieben hat. Seine triumphale Rückkehr in die UdSSR und Anerkennung als Meinungsführungsoffizier im westlichen Interesse unter gorbatschowscher Ägide war ein vorletzter Sargnagel des Staats und der Gesellschaft. Diese Übereinstimmung erklärt dann auch bestens, wer warum den Solschenizyn auf den Schild des Großschriftstellers der Literatur- und intellektuellen Freiheit gehoben hat. Und zu wessen Nachteil.

Sowohl diese Erst- bzw. Früherscheinung der heutigen westweltlich-offiziellen Katyn-Version im Frühjahr 1943, als auch die der „Gulag“-Version und beide im Eher-Verlag und daß dieser Verlag der offizielle Nazi-Propaganda-Verlag war, wurde und wird seit 1945 ins Vergessen geschrieben, gesendet und gelabert… Je felsenfest-verlogener die Nazi-Erzählungen als freiheitlich-westliche Wahrheiten behauptet werden, desto vergessengemachter die Quelle dieses „Wissens“ und der dazugehörigen Überzeugtheit.

Einführungs-Übersicht, Auffindung der Leichen Seite 9

Man beachte hier die in diesem Text codierte politische Idee und Strategie der ganzen Aktion. Aber auch die hier schon offensichtlich werdende Verlogenheit und Demagogie, von wegen der sowjetischen „Massengräber, der unzähligen...“, die nur besser getarnt gewesen seien. Was erklären soll, weshalb man sie im Frühjahr 1943 und also seit Juni 1941 nicht vorgezeigt hat. Und mit diesen behaupteten Unzähligen, deren Massengräber ebenfalls lediglich behauptet werden, ist dann auch schon „bewiesen“, daß der böse Russe und Bolschewik hier, in KATYN, gewütet habe. Und also ist KATYN dann das Argument dafür, daß die Achsenmächte sich gegen die UdSSR zusammenschließen müßten. Warum die Deutsch-Nazis in Ermangelung der vielen, vielen angeblichen GPU-Massengräber nicht einfach Babi Jar vorgezeigten und Führungen durch das schon auf hohen Touren den massenweisen Tod produzierende Auschwitz anboten, verrät das „Material“ allerdings nicht.

Bezeichnend auch der nazistilistische Sprachstil: „durch Genickschuß erledigten...“. Seit 1933 der normale Staats-Sprach-Stil im Deutschen Reich des österreichischen Kanzlers. Und zwar – zunächst – bis zum 8. Mai 1945.

Erste sowjetische Entgegnung, mit der die Außenamts-Nazis die UdSSR-Verantwortlichen den West-Exil-Polen vorführten Seite 10

Man beachte hier schon das Falsch-Wort ‚Enthüllung‘ in der Überschrift. Nämlich falls / da die Schuldzuweisung falsch ist. Mit ‚Enthüllung‘ wird indirekt behauptet, die Nazis würden nicht lügen. Da man etwas Tatsächliches enthüllt. Lügen hingegen erfindet man, man kann sie (sprachlogisch) nicht enthüllen. Mit dem selben Wort werden dann 13 Jahre später, also ab 1956, die Lügen Chruschtschows pseudo-bewiesen, indem diese chruschtschowschen Lügen wider den Stählernen auf dem XX. Parteitag (fast) immer als Enthüllungen verkauft werden. Gegen diese Propaganda-Methode der indirekten Behauptung, des indirekten Beweises ist der deutsche Untertan völlig ungeschützt und ohnmächtig. Sie funktioniert fast 100%ig, schon weil die Empfänger der Propaganda-Botschaften weder die Methode kennen, bemerken, noch reflektieren können.

Die sowjetisch-polnischen Beziehungen Seite 11

Dieser Abschnitt pseudobeweist zunächst, was die UdSSR gar nicht bestritt: Hunderttausende internierte Polen. Und zeigt, daß die Sprachregelung „Ostpolen“ für Westbelarus (das wird im Buch ausführlich verhandelt) ebenfalls von Nazi-Spezialisten für Völkeraufeinanderhetzen (zumindest mit-) diktiert wurde. Hernach verweisen die Nazi-Anklage darauf, daß die Londoner Exilpolen im Oktober 1941 von der Regierung der UdSSR Auskunft über vermißte Polen fordern. Also erst nach dem Überfall Hitler-Deutschlands auf die UdSSR und also auch auf etliche Internierungs-Lager und sonstige Wohnstätten der Polen, die sich seit September 1939 auf sowjetischem Territorium befanden. Die Autoritäten der UdSSR aber hatten seit dem 22. Juni 1941 über Millionen Menschen in den Westgebieten der UdSSR keinerlei verläßliche Informationen mehr und konnten diese auch nicht haben. Im Buch wird als Zeuge der damaligen Verhältnisse unmittelbar im und nach dem Kriegsbeginn vor allem ein in den Westgebieten stationierter Kommissar zitiert, der seine Erinnerungen in den 1950ern aufschrieb. Im Buch wird die Unangemessenheit der Nervereien der Londoner Exilpolen und deren Vertreter in der UdSSR ausführlich diskutiert und mit Zitaten belegt.

Die (angeblichen) Vernichtungsbestrebungen der UdSSR gegenüber den Polen Seite 12

Sehr gut sichtbar hier die seither von USA, Brd und den anderen westweltlichen Weltherrschaftskrieger unendlich oft nachgenutzte Methode, die eigenen Absichten, Motive, Gemeinheiten den eigenen Vernichtungsopfern unterzuschieben… Gut sicht- und verstehbar nicht zuletzt für aufgeklärte, ehrliche, friedenssehnsüchtige Deutsche. Die Erfahrungen mit Funden von Nazipropaganda im WWW zeigen allerdings, daß diese Dokumente und Propaganda-Produkte oft eingestellt wurden, um die Richtigkeit der goebbelschen, hitlerschen und sonstigen Nazi-Lügen pseudozubeweisen. Also: Mit hinreichend braungefärbten Hirnwindungen kann man diesen Text auch als Beweis für „die Vernichtungsbestrebungen der UdSSR gegenüber den Polen“ lesen, denn es steht ja gedruckt in einem „Amtlichen Material“. Wurde also deutsch-amtlich festgestellt. So die braune „Logik“.

Die Nachnutzung sollten Ältere noch in Erinnerung haben oder doch rekonstruieren können: Mal der UdSSR, mal den Vietnamesen, mal der DDR gegenüber usw. 1943 geschahen dergleichen Denunziationen nicht zuletzt auf der Grundlage der damaligen Unbekanntheit des allergrößten Teils der massenmörderischen Verbrechen seit dem 22. Juni 1941. Begangen im deutschen Namen auf Oberbefehl des Österreichers Hitler. Nach 1945 gern in der Brd mittels solcher Polit-Märchen wie dem von der „sauberen Wehrmacht“ wieder vorgeholt und verlängert. Diese Märchen sind heute weitestgehender common sense bis tief hinein in die „Linke“ und Linke. Jedenfalls gibt es so gut wie keine öffentliche Opposition gegen sie. Und die heutigen Zustimmungen zu den Nazi-Lügen gegen den Stählernen.

Die Haltung Englands und der USA zum sowjetisch-polnischen Konflikt Seite 13

Dieser Abschnitt zeigt einiges rhetorisches Geschick, die Alliierten gegen Hitler-Deutschland auseinanderzudividieren und zu nötigen...

„Amtlich“-„korrekt“: Die Bestätigung der Leichenauffindung Seite 25

Hier wird ein 72jähriger Zeuge zitiert, dessen Aussage die Täterschaft des NKWD „beweist“. Und mit dessen Zeugenschaft hier das Leichenalter bestimmt wird. Mit einer Minimalkenntnis der Geschichte dieses Krieges und des deutschen Besatzungsterrors, weiß man auch ohne weitere nähere Informationen und Kenntnisse, welche Aussage-Optionen dieser Zeuge gegenüber den deutschen Besatzern hatte. Der nazi-deutsche Augstein-Lügel wird im Heft 1/1952 – siehe dazu im Buch! - diese Konstellation völlig ignorieren und stattdessen der UdSSR und deren Bürger die nach der Befreiung aufgenommenen und bezeugten Aussagen attestieren, daß diese sämtlich vom NKWD fabriziert und erzwungen gewesen und nicht anders zu erwarten gewesen seien. Daß diese Erwartung vor allem dann richtig war, wenn die Deutschen diesen Massenmord angerichtet hatten, und zwar ebenso wie sämtliche anderen Massenmorde am dem 22. Juni 1941, wird kräftig weggeLÜGELT in diesem Heft. Im Geiste Hitlers und Goebbels‘, da Adenauer der aktuelle Kanzler war unter Globke.

Dem Bericht der sowjetischen Spezialkommission vom Herbst 1943 ist also zu entnehmen, daß dieser Mann sich vor den abrückenden Deutschen verbergen konnte, als die daran gingen, die restlichen Zeugen ihrer Katyn-Inszenierung umzubringen. Der sowjetische Bericht zitiert ebenfalls Aussagen der Aussageerpressung durch die Nazis im Frühjahr dieses Jahres. Die wiederum nie und nirgends „freiheitlich“ zitiert werden dürfen – in keinem LÜGEL und auch sonst nicht - und abgetan werden als NKWD-Erpressungen. Wie bereits erwähnt. Während die Deutschen nie Aussagen erpreßt haben (dürfen)...

Interessant ist hier – wie im Buchtext dargelegt - wiederum eine Fehlstelle, nämlich daß solche Zeugenaussagen zu Babi Jar und anderen Massengräbern nicht vom Nazi-Außenamt publiziert und der Weltöffentlichkeit übergeben wurden. Daß dergleichen Zeugen und Legenden grundlegende Voraussetzung zur Konstruktion der KATYN-Anklage gehören, insbesondere wenn Unschuldige bezichtigt werden, darf in der westweltlichen Tradierung ab 1945 ebenfalls nicht erwogen oder erwähnt werden. Also: Wenn man den Sowjets eines der vielen Massengräber in den Westgebieten der UdSSR in die Schuhe schieben will, braucht man genau solche Erzählungen wie die des harmlosen, einfachen Bauern. Denn man mußte ja plausibel machen, daß und wie man dieses (geheimgehaltene) Massengrab gefunden hat.

Leichenalter, Todeszeitbestimmung Seite 57

Hier ist zu beachten, daß im zweiten Absatz auf Seite 58 diese wissenschaftliche Expertise feststellt, daß mit den damals dieser Kommission bekannten forensischen Methoden (allein) keine fundierten Aussagen zum Todeszeitpunkt gemacht werden können. Man weitere Indizien brauchte. Wie z.B. kleine Bäumchen und Zeugenaussagen. Also im Prinzip entwertet diese Feststellung die gesamte Expertise, jedenfalls den wissenschaftlich aussehen sollenden Teil, jedenfalls hinsichtlich der Beweisführung der Liegezeit der Leichen und damit zum Todeszeitpunkt und damit zur Täterschaft.

Leichenalter, Todeszeitbestimmung Seite 59

Aus diesem Mangel heraus wird nun im unteren Absatz eine argumentatorische Konstruktion eröffnet, die neben den Zeugenaussagen „einfacher“ russischer Bauern vor Ort, die ja jederzeit das Zeugnis-Ablegungs-Ansinnen der Feld-Gestapo in Katyn hätten zurückweisen können (hahaha!), nun das Defizit der medizinischen Nachweisbarkeit des Todeszeitpunkts wissenschaftlich-exakt kompensieren soll: Russische Kiefern oder auch Föhren. Ob das hier präzis beschriebene Muster der Baumringe tatsächlich den Schluß zuläßt, daß die angeblich vorhanden gewesenen Bäumchen umgepflanzt worden waren, muß uns hier nicht einmal interessieren. Klar ist, daß die Behauptung auftrumpfend daherkommt. Woher ein Militärarzt, der ja hier der Untersuchungsführer ist, diese Kompetenz hat, wird gleichzeitig nicht erklärt. Interessant ist an dieser Textstelle die redundante Verwendung der Behauptung der Tarnung. Die beim Leser die Assoziation weckt, die behaupteten Umpflanzer der Bäumchen hatten etwas zu verbergen gehabt.

Zu den „einfachen“ russischen Zeugen im April 1943: Was hätten die Deutschen mit denen wohl angestellt, wenn die gesagt hätten: Njet, sag ich nicht. Njet, unterschreibe ich nicht? Auch spätere westdeutsche Nachplapperer dieser Nazi-Geschichte tun in den 1950ern und später so, als hätten die diese Option gehabt. Und umgekehrt: Diejenigen, die sich geweigert haben, gibt es in dergleichen Geschichten nie. Und deren Ende wird auch nicht erzählt.

Was die Kiefern angeht: Siehe am Ende dieser Auflistung!

Nachweis der Schmauchspuren Seite 78 – 79

SENSATION! SENSATION! Tatsächlich findet sich hier eine solche doppelte, die in der Brd wie in der gesamten westlichen-freischeinlichen Welt nicht öffentlich gefeiert und reflektiert werden darf.

Zunächst eine Scheinsensation, da der Text etwas Sensationelles behauptet: Daß nämlich nach einer so langen Liegezeit der Leichen eine chemische Befundung des Schießpulvers, der Schmauchspuren gar nicht mehr möglich sein sollte. Es aber – bis auf Ausnahmen – doch, also bei fast allen Leichen ist. Hier ist einmal mehr zu sehen, daß das, was eigentlich ermittelt werden soll, vorausgesetzt wird. Und also die gesamte Untersuchung auf das vorgegebene Endergebnis hinausläuft. Wie wenn seit 1990 DDR-Bürger vor Gericht stehen. Egal, ob es ein politischer Schauprozeß“ ist, ein Finanzverfahre, eine Zivilprozeß oder oder oder.

Diese Feststellung des Nachweises des nach drei Jahren nicht mehr Nachweisbaren muß nun recht spekulativ erklärt werden und wird gleichzeitig als wissenschaftliche Neuigkeit und Sensation aufgeblasen. Ein Trick, den auch Bühnen-Trickser gern veranstalten, wie es ebenfalls bei die Lügenprofis der heutigen Politik zum Trivial-Repertoire gehört: Um von einer Tatsache abzulenken, wird mächtig Wind gemacht, um vom Gegenstand des Interessen wegzulenken, zuweilen und besonders hinterfotzig wird aber sogar auf den Gegenstand selbst verwiesen, von dem weggelenkt werden soll. Wie ja der ganze Katyn-Coup ein solcher Gegenstand ist. Nämlich wenn / da es die Deutschen selber waren: Es wird von dem Massenmord in deutscher Verantwortung an den Polen weggelenkt, indem die massengemordeten Polen vorgezeigt werden.

Die zweite, die tatsächliche Sensation ergibt sich aus der ersten. Man muß das von den Nazis Sensationalisierte nur nüchtern betrachten, sich von dem hysterischen Anfall des Texts und der ganzen Aktion nicht im klaren Denken beeinträchtigen lassen – was heutzutage tagtäglich wie stündlich zu empfehlen ist - und die vermeintliche Sensation weglassen, schon ergibt sich: Wenn die Leichen nicht seit 3 Jahren dort lagern, sondern seit einigen Monaten, wenn also nicht die GPU diese Polen seit Herbst 1939 auf dem Kerbholz hat, sondern Wehrmachtler, SSler oder auch ukrainische Hiwis ab Herbst 1941 oder ab Frühjahr 1942 oder noch später, also nur wenige Monate anstatt um die drei Jahre, dann braucht man für die Erklärung der Schmauchspuren-Befunde im April oder Mai 1943 keinerlei chemische oder forensische Sensation als Erklärung. Dann waren es einfach die Deutschen. Dann ist dieser Befund eben gar keine Sensation. Dann war es das millionenfach Normale seit Kriegsbeginn 1939, dann war es ein Massenerschießungsort und ein Massengrab in Hitlers Auftrag unter Tausenden anderen, und nicht das Abseitige, das einzige der UdSSR von den Massenmord-Nazis angehängte, angekeifte, zugeschriebene, das Lügen-Goebbels in die Welt setzte.

Fesselung Seite 88

Siehe hierzu die Kommentierung des im Bildanhang des „Amtlichen Materials“ Fotos!

Zusammenfassung Seite 92

Die hier von der Nazi-Propaganda-Diplomatie gebotene Zusammenfassung ist vor allem dahingehend interessant, daß eine Grabnumerierung behauptet wird, die eine Tötungsreihenfolge suggeriert. Und zwar mittels der Zuordnung von Winter- (1 und 7) und Sommerkleidung (8) zu diesen Gräbern. Aus dieser Zuordnung ergibt sich dann, daß der größere Teil der Polen vorher in der kalten Jahreszeit, eine kleinerer später in warmer Jahreszeit ermordet wurde. Der Leser soll nicht auf den Gedanken kommen, es könne umgekehrt gewesen sein: Die im sogenannten Grab 8 im Spätsommer 1941, die anderen im Winter danach. Vergleiche mit den weiter oben kurz gegebenen Erläuterung zur Methode des indirekten Beweises!

Die internationale Ärztekommission Seite 114 und 115

Daß – bis auf den Schweizer, der offenbar ein korrupter Hitlerfan war, derer es auch in der „neutralen“ Schweiz jede Menge gab - es sich um eine Internationalität handelte, die das von den Nazis geplante Ergebnis der Untersuchung sicherstellte, verschwieg das „Amtliche Material“. Und wird auch in den heutigen Diskursen zur „internationalen“ forensischen Untersuchung als Beweis für Stalins Schuld unterschlagen. Seine Glaubwürdigkeit ergibt sich für mich insbesondere daraus, daß er, der Schweizer, nach dem Krieg behaupten wird, er habe diesen Job zu Hitlers, Görings, Himmlers, Goebbels‘ Gunsten ohne Honorierung, also sozusagen ehrenamtlich ausgeführt. Was ich ihm nicht glaube. Dem oben schon erwähnten LÜGEL-Artikel des Heftes 1/1952 ist zu entnehmen, daß der bulgarische Arzt nach Adolf Hitlers „Endsieg“ in der Reichskanzlei seine Unterschrift zurückgezogen habe. Der LÜGEL denunziert diesen Fakt mit der Umschreibung, er sei „umgefallen“. Womit der Nazi-Leser Anfang des Jahres 1951 ganz sicher gefolgert hat, was er sollte. Auch dieses FALSCH-Wort ein indirekter Beweis. Weiteres im Buch.

Beschreibung und Ergebnisse der Ausgrabungen Seite 115

Hier ist besonders interessant, daß das „Amtliche Material“ also amtlich feststellt, daß die internationale Kommission erst eintraf, nachdem die Leichen ausgebuddelt waren. Die Mitglieder bestätigten also wie dokumentiert - per Unterschrift später, am Ende der Untersuchungen, was sie zu wichtigen Teilen gar nicht bezeugen konnten: Weder daß über den Gräbern die in dem Text behaupteten Bäumchen gestanden hatten, die ein wesentlicher Beweis für den Todeszeitpunkt und die Liegezeit der Leichen sein sollen, noch daß die Leichen bzw. sämtliche Leichen sowie die Beweis-Exponate aus diesem Massengrab stammten. Insbesondere muß es bei dieser Feststellung um die eine Leiche gehen, an dessen Gehirnauflösungs-Zustand der ungarische Arzt eine Todeszeitpunktbestimmung vornahm. Siehe dazu auch die Ausführungen im Buch!

Veranlassung und Leitung der Ausgrabungen Seite 115

Unterschriften der Experten Seite 118

Die Wirkung der Kampagne seit Anfang April 1943 können die Außenamts-Nazis schon im Juni sehr schön zeigen Seite 136

Der bekundeten polnischen Trauer und Bestürzung folgt umgehend die polnische, politische, verräterische Anklage Seite 142

Daß hier keine Mißverständnisse aufkommen: Diese Anklage erfolgte nicht auf Grund der Pseudobeweise des „Amtlichen Materials“ mit Datum vom 10.6.1943, sondern auf Grund der goebbelschen Kampagne ab dem 9. April wie das Datum der Anklage, 16. April, ausweist. Und die goebbelsche „Beweis“-Kampagne fand VOR dem angeblichen Nachweis der sowjetischen Schuld durch das „Amtliche Material“ statt. Die mit dem 10.6.1943 datiert ist.

Die Regierung der UdSSR antwortet auf die Zumutungen der Nazis und der nazihörigen und antisowjetischen Polen Seite 144

Wie im Buchtext dargelegt, sollte bzw. muß hier beachtet werden, daß die sowjetischen Organe keine Ahnung hatten und auch nicht haben konnte, nämlich vom Ausmaß des Verbrechens und der Hinterfotzigkeit der Nazis in dieser Sache. Nämlich wenn es keine sowjetischen Verbrechen waren, sondern deutsche. Sie mußten im dunkeln tappen wie schon am 22. Juni 1941 und davor und wie ab 1945 so oft. Erst die sowjetische Spezialkommission, die das Verbrechen unter der Leitung des Generalleutnant im Sanitätsdienst der Roten Armee Budenko untersuchte, nämlich nachdem die Sowjetterritorien um Smolensk einige Monate nach dem Zusammenschustern des „Amtlichen Materials“ von den Massenmördern und Kriegslügnern durch die Roten Armee befreit waren, gab der Sowjetgesellschaft und der Staatsführung aus eigener Anschauung konkrete Kenntnis vom Ausmaß des Katyner Verbrechens. Wie auch die deutschen Massenmord-Verbrechen von Babi Jar, Lublin, Auschwitz und anderswo erst mit der Befreiung ermittelt werden konnten. Was ebenfalls immer „vergessen“ wird in der antisowjetisch- anti-„stalinistischen“ Propaganda: Die sowjetische Spezialkommission agiert völlig rechtskonform, während Buhtz & Co. Massenmörder waren, die sich als Richter über die Ermordeten und sich Verteidigenden und sie alsbald Schlagenden aufspielten. Um die Spuren ihrer eigenen Verbrechen zu verwischen und von noch größeren Abzulenken, indem sie diese ihren Opfern in die Schuhe schoben.

Was übrigens innerhalb der antisowjetische Katyn-Propaganda nie auch nur erwähnt werden darf, obwohl es auch wiki-öffentlich leicht erfahrbar ist: In und um Smolensk – KATYN gehört zu diesem Umkreis - hatte die Sowjetgesellschaft etwa 135.000 durch die deutschen Soldateska Ermordete zu beklagen. Und also auch mehrere Massengräber.

Man beachte hier das Wort ‚Ableugnungsversuch‘ schon in der Überschrift, das die Verlogenheit der UdSSR-Vertreter suggeriert!

Die Regierung der UdSSR antwortet … und erklärt, daß und warum die polnischen Zumutungen Zumutungen sind Seite 144

Diese Argumentation der UdSSR gehört insbesondere zu denen, die nie zitiert werden dürfen. Die Konstellation ist völlig tabu im Diskurs: Der Staat, der Polen blitzkriegerisch überfallen, zerbombt und zerschlagen hat und (wie später aufgerechnet wird) insgesamt etwa 6 Millionen Polen ihres einzigen schönen Lebens beraubt und in Auschwitz und anderswo Menschenvernichtungsschlachthöfe, Zwangsarbeitsländereien und Menschenmassenverbrennungs-Fabriken betrieben hat, der deutsche Staat, wird auf Grund der keifenden Denunziation seines Lügenministers von den exil-polnischen Anklägern als Verteidiger der Wahrheit anerkannt und damit auch dessen Weltkriegs-„Führer“. Also werden aus dem Gekeife Goebbels‘, das ohne auch nur eine Spur eines Beweises auskommt, eigene Anklagen gegen das Land generiert, das in einen Kampf auf Leben und Tod gegen diesen Staat gezwungen wurde und Millionen Menschen opfern mußte für die eigene Befreiung von diesem Massenmordterror sowie für die Befreiung Europas und der Welt. Dazu kommt dann noch, daß der polnische Staat, dessen exilierte Vertreter nun die antisowjetischen Anklagen erheben, eine nicht geringe eigene Aktie am Untergang ihres Staats hatten – dazu ebenfalls mehr im Buch.

Es versteht sich, daß diese Zumutung von den heutigen Staatspolen ebenso wenig ins Kalkül gezogen wird wie von den damaligen Londoner. Alle anderen Polen, die damals sicher die große Mehrheit stellten, auch mindestens bis in den 1980er die Mehrheit stellten, dürfen nicht erzählt werden und auch nicht zu Wort kommen. Wie z.B. der Marschall der Sowjetunion, der Pole Rokossowski, der auf und unter dem Obersten Befehl Stalins die sowjetische Front zur Befreiung Polens und seiner Hauptstadt leitete. Schon gar nicht darf objektiv und unabhängig festgestellt werden, wie und warum die heutigen Mehrheitsverhältnisse in Polen aussehen. Und die westdeutschen, BBC-, französischen und Ami-Historien-Erzähler, die im Brd-Pfaffen-TV das deutsche Publikum verblöden und gegen die UdSSR und gegen die Russen aufhetzen, repetieren die selben goebbelschen Erzählungen und die selben Auslassungen der Anti-Nazi-Wahrheiten. Allerdings ohne die Herkunft ihrer Lügen preiszugeben. Oder auch nur anzudeuten. Die hier zu besichtigen sind.

Die sowjetische Regierung antwortet am 21. April 1943 auf die Anklage des Kukiel Seite 145

Man erfährt hier, was in keiner aktuellen westweltlichen Geschichtsschreibung vorkommt: Die Gleichzeitigkeit und Gleichargumentation der deutsch-faschistischen und polnisch-antisowjetischen Pressekampagne. Wie auch die Übernahme der Nazipropaganda und gleichzeitige Leugnung der Kollaboration durch die Westexil-Polen typisch ist für die damalige Nazi-Ideologie wie für heutige Brd-Staatspropaganda. Viktor Klemperer hat diese Propaganda-Technik schon in der LTI als typisch nazistisch beschrieben.

Stellungnahme Molotows vom 26. April 1943 Seite 146

Der für dergleichen zuständige Außenminister Molotow nimmt Stellung. Die Argumentation ist UdSSR-juristisch wie völkerrechtlich völlig nachvollziehbar und korrekt. Meine ich. Und transparent sowieso. Und darf heutzutage also nicht westweltlich großöffentlich zitiert werden. Dementgegen: Die „Beweis“-Erhebungen der Nazis auf sowjetischem Territorium sind rechtswidrig, amoralisch und zutiefst und a priori unglaubwürdig. Damals gegenwärtig schon. Und rückblickend sowieso. Und wurden es mit dem Bekanntwerden des Ausmaßes und der Qualitäten der Nazi-Verbrechen in Osteuropa umso mehr. Deswegen werden sie ja weitestgehend verschwiegen. Die Aktivitäten der nazikollaborierenden Polen hinsichtlich der Einschaltung des Roten Kreuzes ohne Anfrage und Einbeziehung der Regierung der UdSSR sind nicht nur rechtswidrig, sondern zudem eine Provokation gegenüber einem eigentlichen Verbündeten im Interesse des eigentlich selben Kriegsgegners.

Man stelle sich nur mal vor, der Stählerne hätte sich als Staatsoberhaupt an das Internationale Rote Kreuz gewendet mit der Bitte oder Forderung, Kriegsverbrechen der Polen gegen die deutschen Wehrmachtsangehörigen ab dem 1.9.1939 zu untersuchen und aufzuklären! Oder Ungehorsam von Juden in Auschwitz gegen ihre SS-Bewacher vom Roten Kreuz untersuchen zu lassen. Fast jedem dürfte eine solche Forderung auf Anhieb absurd und völlig inakzeptabel erscheinen. Umgekehrt, nämlich gegen die UdSSR gerichtet, war es verrückten, verkommenen Polen nicht zuletzt durch die Gewöhnung an großpolnischen Nationalismus schon lange vor dem Beginn des Blitzkriegs und an faschistische Propagandastandards im April 1943 überhaupt nicht absurd. Wie nicht nur dieses Nazi-Dokument zeigt. Und heute, da die Gewöhnung an goebbelsche Standards schon über 90 Jahre währt, erscheint es geradezu absurd, die goebbelschen Lügen nicht zu glauben. Insbesondere wenn sie anders heißen: „Amtlich“ oder auch „antistalinistisch“, anstatt nazi und goebbelsverlogen.

Das faschistische Außenamt zitiert zwischendurch sogar eine polnische Kommunistin 28. April 1943

Selbstverständlich zum Zweck der Denunziation der Kommunistin und der UdSSR. Wie es auch heutzutage der einzige Grund ist, wenn einmal – selten genug – ein Kommunist zitiert wird. Heute muß man Kommunistinnen nicht zitieren, da es sie ja – wenn man den westweltlichen Medien folgt - überhaupt nicht mehr gibt. Also muß man sie auch nicht zitieren.

Eine Stimme aus der „neutralen“ Schweiz Seite 148

Die war 1943 mindestens so neutral wie ab 1990 gegenüber dem Brd-Terror gegen das Volk der Deutschen Demokratischen Republik. Es ist ein weltmeisterliches Propaganda-Kunststück wie trotz des ab 1945 bekanntgewordenen Zahngold-Transfers über Schweizer Tresore, trotz der bekanntgewordenen Kollaboration der Schweiz mit SS Massenmordorganisationsstrukturen, trotz der Abweisung von Rettung und sonstige Hilfe suchende Juden aus dem Deutschen Reich, aus Frankreich und von anderswoher, trotz der über die Schweiz verlaufenden „Rattenlinie“, die mit Wissen und Kollaboration des schweizerischen Innenministers und Polizeipräsidenten, der katholischen Kirche und der CIA der Mythos der Neutralität der Schweiz noch heute derart suggeriert werden kann! Dieser Mythos beruht darauf, daß die westweltlichen Staaten die Schweiz so dringend als angeblich neutralen Ort brauchen und dieser Mythos superinternational hochgehalten wird und nicht wirksam angekratzt werden darf.

Insbesondere der weiter oben schon erwähnte „neutrale“ Schweizer Arzt – siehe weiter unten! - war ein solches Musterbeispiel der Neutralität. Gegenüber dem massenmörderischsten Staat der Weltgeschichte. Außer den USA, versteht sich. Aber zumindest ist mir kein anderer Staat bekannt, der innerhalb von ca. 6 Jahren 60 Millionen Tote produziert hat. Das können nicht einmal die Amis vorweisen. Die haben für den mindestens 250-Millionen-Leichenberg 3...4 Hundert Jahre gebraucht

Der Artikel ist in seiner antisowjetischen Ausrichtung in jedem Argument totalverlogen. Und bietet damit ein Muster für heutige Anti-DDR-, antirussische, antisyrische usw. Scheinheilig-Verlogenheit. Insbesondere in seinen „neutralsten“ Varianten.

Man könnte sagen: Warum sollte die UdSSR zeigen, daß sie „eine Konfrontation nicht fürchtet“? Hat sie nicht vor Leningrad, vor Moskau, vor Stalingrad und überall, wo sie angegriffen und überfallen wurde, gezeigt, daß sie wie kein anderer Staat die Konfrontation mit den Menschenfeinden bestand? Unter ungeheuren Opfern! Und: Warum sollte sie nicht Konfrontation mit solchen Antimenschen auch fürchten? Und sich doch zugunsten der ganzen Menschenheit verteidigen? Nach den seit dem 22. April 1941 gemachten Erfahrungen. Die polnische Regierung hat sich nicht den Nazis angeschlossen? Das Nazi-Dokument beweist das Gegenteil: Goebbels keifte los, die Polen schlossen sich an. Ohne daß die Nazis irgend eine ihrer Denunziationen bewiesen hätten. Ein anderes Verhalten wäre unverständlich gewesen? Wem? So, so, die Weigerung der sowjetischen Vertreter, sich vor einen goebbelschen Propaganda-Karren spannen und vorführen zu lassen nach den Plänen und Skripten von Goebbels & Kiesinger & Co. ist „ein schäbiger Vorwand“… Dies unter der Voraussetzung, die Nazis haben damals die hier dokumentierte polnischen Positionen nicht gefälscht. Da sie den heutigen entsprechen, müßte die Nazis die heutigen gleich mitgefälscht haben. Was ja doch als einigermaßen unwahrscheinlich anzusehen ist. Und also darf man annehmen, daß die hier dokumentierten Positionen die der Zitierten waren.

Kleiner „Neutralitäts“-Einschub: Seit 1990 haben die „neutralen“ Schweizer „Richter“ in Strasbourg und Genf die Menschenrechtsbeschwerden der DDR-Bürger unter den Teppich gekehrt und kehren lassen. Man erfährt nicht einmal die Zahl dieser Beschwerden, da nur angenommene Beschwerden überhaupt registriert werden, also werden, daß sie nicht registriert werden, die DDR-Bürger-Beschwerden nicht angenommen. Dieser simple, sehr leicht recherchierbare und leicht zu verstehende Fakt ist selbstverständlich für sämtliche „Nachrichten“-Sendungen und parteinahen Stiftungen (zur angeblichen politischen Meinungsbildung) und Bundeszentralen für Totalverblödung totaltabu. Es gibt zwei „hübsche“ Ausnahmen: Die Beschwerden der höchsten DDR-Funktionäre Keßler, Krenz, Baumgarten & Genossen gegen die Strafprozesse in den 1990ern und die Beschwerde(n) der DDR-Bodenreform-Erben gegen ihre menschenrechtswidrig-rückwirkende Enterbung ab 1992. Schlimmer als unter Adolf! Der hat Juden bzw. zu von den Nazis als Juden Gezählte nicht rückwirkend enterben lassen.

Im ersten Fall, dem der SED-DDR-Funktionäre, läßt sich leicht und schön und einfach zeigen, also darf es nirgends veröffentlicht werden in der sogenannten Freiheit, daß die schweizerischen „Neutralen“ in Genf und Strasbourg ihre Abweisungen von Deutschen haben schreiben lassen bzw. deren Propaganda-Texte abgeschrieben haben. Der schweizerisch-„neutrale“ Chefverbrecher der Strasbourger Kaufrichter hieß übrigens viele Jahre lang Wildhaber.

Im Fall der hinterrücks Bodenreform-Enterbten wurde in den Jahren 2004 und 2005, als die in Strasbourg verhandlungs-verarscht wurden, der sogenannte Streitwert auf 7 Mrd. beziffert. Und Wildhaber hat den Westdeutschen – gegen alle Menschenrechtskonvention – das Kauf-Urteil geliefert, demgemäß die menschenrechtswidrige Enteignung der DDR-Bürger rechtens sei, da sie gerecht sei. Er bescheinigte dem Kolonialregime also – neben anderen Gemeinheiten und Frechheiten – es sei ungerecht (gewesen), daß DDR-Bürger ihr eigenes Land besäßen und Eigentümer sind. Da die Strasbourger Kauf-„Richter“ das Recht haben, ihre Konten weltweit zu führen, wird wohl nie irgend jemand erfahren, welche „Richter“ sich wie hoch haben bestechen lassen von Frau Zypris. Schon gar nicht, wie viele Millionen das Urteil dem „neutralen“ Wildhaber eingebracht hat. Was den einen Schweizern die Zahngoldgewinne bis 1945, sind den anderen Schweizern die Gebühren für die CDU-Schwarzgeldkoffer-Aufbewahrungen und Transferierungen im Zusammenhang mit der menschen- und völkerrechtswidrigen Verscherbelungen der DDR-Industrien an Franzosen, Engländer, Amis und die Übergabe riesiger Ländereien an die Jewis Claims Conference und war dem Wildhaber der Chefrichterposten in Strasbourg. Weil er Schweizer ist und Schweizer angeblich so mächtig neutral sind. Man rechne sich aus, wie viel jeder gekaufte „Richter“ der großen Kammer durchschnittlich kassiert hat, wenn der ScheiSS-Staat Brd, damals vertreten durch Frau Zypris (Spd), nur 1 % des „Streitwert“ von 7 Mrd. für diesen Bestechungs-Zweck aufgewendet hat, unter Berücksichtigung der Tatsache, daß man nicht alle „Richter“ bestechen mußte, sondern nur 50% plus 1.

Übrigens: Zypris hat als Ministerin einen Amtseid gem. provunG (= provisorisches ungültiges Grundgesetz) abgelegt. Der Text steht im Art. 56. Darin werden so Sachen wie Interessensvertretung und Gerechtigkeit gegen jedermann und Achtung und Einhaltung der Gesetze blablabla erzählt. Aus dem feindlich-negativen (hier einmal mehr zutreffender Sprachgebrauch des MfS) Handeln der Zypris gegen die DDR-Bodenreform Erben ist wohl zu folgern, daß Zypris die DDR-Bürger nicht als Deutsches Volk angesehen hat….

Das Ende vom „neutralen“ Anklage-Lied

Es gibt eine grundlegende Verschwörungs-Theorie-Regel, die lautet: Wer keine Verschwörungstheorien hat, ist ein Idiot, der Lügen der Obrigkeit schlucken muß. Und dazugehörig: Für die Bildung einer plausiblen und wahrheitsnahen Verschwörungs-Theorie sollte man für die Erklärung von Weltherrschafts-Krieger-Regimes die Gründe für die Politik der Oberen etwa entgegengesetzt der ausgegebenen Begründung vermuten und suchen. Diese Regel ist hier sinnvoll und produktiv anzuwenden: Die Polen fallen mit ihren Demarchen lästig, um die Grenzfrage zu stellen. Die für die sowjetische Seite mit dem Untergang des polnischen Staats, zwei … drei Wochen nach dem 1.9.1939 beantwortet ist. Und zwar endgültig, und zwar aus guten und völker- wie menschenrechtlich besten Gründen. Dazu wird im Buch umfangreich ausgeführt.

Die Briten – die eigentlichen Verräter gegen die Polen und Mit-Totengräber des polnischen Staats 1939 - versuchen abzuwiegeln Seite 154

Das ist verständlich und - insbesondere aus den Bekenntnissen Churchills nach 1945 – zu verstehen. Also nicht etwas einer eventuellen Sowjet- oder Russenfreundlichkeit zuzuschreiben.

Die Briten – die eigentlichen Verräter gegen die Polen und Mit-Totengräber des polnischen Staats 1939 - versuchen abzuwiegeln...

Erklärung des britischen Außenministers Eden vom 4. Mai 1943 Seite 155

Auch dieser damalige Realismus der britische Regierung und ihres Außenministers ist heute totaltabu und darf dem deutschen Publikum auch durch englische oder US-Geschichtserklärer nicht dargeboten werden: Sie sehen – Anfang Mai 1943 – die goebbelsche Katyn-Erzählung realistischerweise als Kriegs-Propaganda-Manöver der deutschen Faschisten. Und also als deutsche Kriegs-Lüge. Allein daß dergleichen seit Jahrzehnten nicht einmal erwähnt werden darf, ist schon ein Beweis für die Totalverlogenheit der heutigen westweltlich geltenden KATYN-Version gegen die UdSSR.

Das Tabu ist hier ein doppeltes oder dreifaches: Weder darf rückblickend auf diese hier dokumentierte damalige britische Position verwiesen werden, noch darf die Richtigkeit behauptet werden, noch darf eine solche realistische Position heute gegenüber Rußland und Putin vertreten werden. Was nichts anderes ist als die Weiterführung deutsch-faschistischer Strategien. Und die EU als ein faschistisches Projekt ausweist.

Rundfunkrede General Sikorskis vom 3. Mai 1943 Seite 156

Ein weiteres Teilmotiv der polnischen Kampagne vor dem Karren der Deutsch-Nazis wird hier offenbart. Durchsetzung der polnischen Herrschaftsansprüche und irren Historien-Version sowie „Frei“-Pressung der internierten oder nicht internierten Polen zugunsten britischer Interessen. Auch wenn die „Frei“-Gepreßten das vielleicht gar nicht wollten, sondern lieber gegen Hitlerdeutschland gekämpft hätten. Der Fahneneid dürfte die meisten an die Londoner Polen gebunden haben.

Die Briten wollten die in der UdSSR befindlichen polnischen Militärs nämlich unter ihrem Oberbefehl als Kanonenfutter im Nahen Osten verheizen. Und taten das dann ja auch. Nicht zuletzt wurde das mittels polnisch-faschistischer Sprechweise praktiziert (falls hier nicht falsch übersetzt wurde), von wegen „deportiert“. Die Manövrierung der in der UdSSR sich Befindenden zu Lasten der UdSSR und zu Gunsten der Briten in Richtung Naher Osten sollte damit auch die sowjetischen Fronten Schwächen und mußte – das ist simpelste Logik - dazu führen, daß die Befreiung Polens vom Deutsch-Faschismus schwieriger und längerwierig würde. Wie im Buch ausgeführt wird, führte diese Politk der Londoner Exilpolen dazu, daß bereits in der UdSSR aufgestellte militärische Einheiten aus der UdSSR abgezogen wurden, daß sich die Aufstellung polnischer Einheiten, die sich später als Teil der sowjetischen Fronten an der Befreiung ihrer Heimat beteiligten, um Monate verzögerte und daß letzlich die Londoner so gut wie keinen Anteil hatten an der Befreiung Warschaus, Lublin und überhaupt Polens. Sondern nur Polen, die nicht unter deren Befehl standen. Was der oben gezeigten Stellungnahme der polnischen Kommunistin Wanda Wasiljewska den Wahrheitsausweis ausstellt. Auch das ein Fakt und simpelste Logik, die dem deutschen Publikum im Zusammenhang mit Katyn nicht zugemutet werden dürfen. Zum Ausgleich für diese Negativ-Bilanz nach den Zeugnissen aus erster Hand, werden dann anläßlich des 70. Jahrestags des Vabanque-Spiels Warschauer Aufstand nur diejenigen Polen überhaupt erwähnt, die sicher auch zuweilen heldenhaft letztlich doch einem miesen Spiel mit einer verheerenden Bilanz zuarbeiteten: Die unter Londoner Befehl stehende Heimatarmee. Daß es drei andere polnische Armeen gab, die einen wirklichen Beitrag zur Befreiung Polens leisteten: Die Bauernarmee, die Volksarmee und die Erste Polnische Armee sowie Partisaneneinheiten, wurde – jedenfalls dem deutschen Publikum – unterschlagen. Auch hierzu im Buch weitere Ausführungen.

Obwohl eigentlich bis hierher selbstverständlich, soll es n.e. wiederholt werden: Die in der UdSSR aufgestellten militärische Einheiten dürfen im Zusammenhang mit KATYN und auch sonst nie und nirgends erzählt werden. Schon gar nicht dürfen Zahlen genannt werden. Die die sowjetischen Marschälle fürs heutige Bescheidwissen allerdings präsentieren. Der deutsche und sonstige westweltliche Untertan könnte ja denken: Warum sollte Stalin unpolitische polnische Militärs umgebracht haben, und zwar aus reinem Polen-Vernichtungs-Haß, da er doch gleichzeitig und hernach in der UdSSR polnische Regimenter und Divisionen und schließlich eine ganze 1. Polnische Armee aufstellen, formieren, trainieren, ausrüsten, vereiden und in Marsch setzen ließ? Und warum sollten ausgerechnet die selben Deutschen, die Polen blitzkriegerisch überfielen und die innerhalb ihrer Slawenhaß-Menschenverachtung und Untermenschen-Ideologie 6 Millionen Polen ermordet haben im Frühjahr 1943 die ehrlichsten Ankläger eines Massenmords gewesen sein, da sie selber diese Art von Mordveranstaltungen und Massengrab-Errichtungen zu Tausenden veranstaltet haben ab dem 1.9.1939? Vor allem in Osteuropa. Während der UdSSR nur genau dieses eine Massengrab von durch sowjetische Kommandos massenerschossene Auslände nachgesagt wurde und wird. Keines sonst. Und dann auch noch mittels der Denunziation derer, die alle anderen Massengräber dieser Art zu verantworten haben… Und es gibt immer noch sogenannte Linke, die das inbrünstig nachplappern. Vor allem die Gysiisten, Gysi selbst und die Anhänger dieses eitelsten und korruptesten und verirrtesten Flachschwätzers deutscher Politik überhaupt und Erfinder des „antistalinistischen Gründungskonsenses“ seiner tautologischen Partei.

Presseantwort des Stählernen, ebenfalls vom 3. Mail 1943 Seite 157

Und noch einmal: Auch dergleichen ist für die Erzählung der damaligen Ereignisse, des Falles Katyn wie des Stählernen seit Jahrzehnten tabu. Das darf der deutschen Untertan nicht lesen, nicht hören, nicht wissen. Selbst wenn man diese Art Stellungnahme für unehrlich hielte, müßte man sie doch zum Zitat zulassen, um dann eben zu beweisen, daß und warum sie unehrlich sei. Da es diesen Beweis aber nicht gibt, läßt man sie erst gar nicht zur Kenntnisgabe zu. Der heutige Untertan soll nicht einmal wissen, daß die UdSSR diese Position vertreten hat und ihr höchster Repräsentant sie so formuliert und herausgegeben hat.

Stellungnahme Wyschinskis Mai 1943 (wahrscheinlich am 6.) Seite 157

Eine weitere rationale, vernünftige, antifaschistische Stellungnahme eines höchsten sowjetischen Funktionäres…

Stellungnahme Wyschinskis Mai 1943 (wahrscheinlich am 6.)

… die über die polnisch-sowjetische Realitäten vom Sommer 1941 Interessantes offenbar. Das sämtlichen „Theorien“ über den sowjetischen Mord an polnischen Offizieren widerspricht. Und deshalb in den heutigen Historien-Legendierungen nicht vorkommt.

Wyschinkis Stellungnahme wird postwendend am 7. Mai durch Raczynski zurückgewiesen Seite 165

Nicht einmal diese Kritik des Regierungs-Polen darf heute den deutschen Anti-„Stalinisten“-Untertanen zur Kenntnis gegeben werden. Weil aus dieser Erwiderung Fakten und weitere Fragen sich ergeben, die nicht offenbar werden sollen. Die sowjetischen Marschälle erzählen die angebliche Nichtbewaffung und die angebliche Einseitigkeit sowjetischer Beschlüsse hinsichtlich der polnischen Militärs auch sehr anders…

Aus dem Bildteil: Nach 273 Seiten Textteil folgt nun ein Bildteil mit 58 Bildern. Im Text gab es auch schon einige. Die Propaganda-Fälschungstechnik läßt sich inetwa so beschreiben: Dort, wo die Wahrheit kurz ist, z.B. der Bericht der sowjetischen Spezialkommission zu dem Verbrechen und den Leichen von KATYN, wird die Lüge mit einem Berg von Papier plausibel gemacht. Der Leser wird in Detail-Darstellungen verstrickt, um den Wald vor Bäumen möglichst nicht sehen zu können. Und doch verwirren sich die Lügner in ihrer eigenen Taktik. Und zwar bis zur Offenbarung ihrer Verlogenheit. Wie im Zusammenhang mit der „Sensation“ des Schmauchspurbefunds gezeigt. Zur „Syntax der Lüge“ wird im Buch an verschiedenen Beispielen ausgeführt, insbesondere und konzentriert und zusammenfassend im Teil V. Die Amis blasen die ca. 350 Seiten Nazi-Lügen 1951 – 1952 dann auf 3.500 Seiten Bericht der „Madden-Kommission“ auf. Verzehnfachen gemäß der aufgefundenen Literatur das Aufbauschungs-Volumen. Um aus einer Nazi-Lüge eine „freiheitlich“-„pluralistische“ „Wahrheit“ zu machen.

Bild 1 Seite 274 Der Lageplan des Tatorts Massengrab. Der sehr schön und „überzeugend“ eine auch heute seriell benutzte Nazi-„Beweis“-Methode zeigt. Das Herzeigen der „Fakten“ enthält schon das Ergebnis dessen, was die „Fakten“ eigentlich erst beweisen sollen. Und lenkt damit das Denken der „Fakten“-Gucker. Wie Adolf Hitler schon am Schein der Flammen des brennenden Reichstagsgebäudes sah, daß es die Kommunisten waren, und mit jeder erschossenen russischen Journalistin nach Belieben der deutschen und sonstigen westlichen Propaganda-Zentralen sofort klar ist, daß der Putin es war, so sieht man hier schon am Lageplan, daß es die Russen waren. Und mit jeder Behauptung gegen die „Stasi“ seit 1990 ist diese auch schon „bewiesen“. Und wenn ein „Stasi“-Film in den Usa sogar einen Oscar bekommt, muß es die „Stasi“ gegeben haben. Das ist der ultimative Beweis. Und der Untertan frißt das, wie Adolf und sein Joseph es gewollt haben.

Bild 4 Seite 277 unten. Das Erholungsheim. Weder gab es in der UdSSR Beamte, noch waren dergleichen Gebäude regelmäßig nur höheren „Beamten“ vorbehalten. Schon gar nicht leuchtet ein, daß die Genossen des NKWD oder der GPU auf dem Gelände der Erholungsheime oder gleich nebenan Hinrichtungsstätten unterhielten… Dieses Heim wird auch in dem Nazi-Propaganda-Film vorgezeigt, das zu KATYN – wohl ebenfalls im Frühjahr 1943 - gedreht wurde.

Bild 5 Das „Amtliche Material“ belegt die Ausgrabung der Leichen. Das Foto zeigt Menschen bei den Ausgrabungsarbeiten. Und zwar in typisch sowjetischer Winterkleidung dieser Zeit. Laut späterem sowjetischen Untersuchungsbericht wurden diese sowjetischen Zwangsarbeiter als lästige Mitwisser sämtlich von den Deutschen ermordet. Und tatsächlich wird in der sowjetischen Dokumentation keine Zeugenaussage eines dieser Zwangsarbeiter zitiert, auf die diese Fotos einer deutschen Dokumentation verweisen. Während die auffindbare Nazi-Ami-Katyn-Propaganda behauptet, die Zeugenaussagen der westweltlich chorisch nach dem Generalleutnant im Sanitätsdienst der Roten Armee, der die Untersuchungen leitete, „Burdenko-Kommission“ genannten Spezialkommission, seien fabriziert. Warum die bösen Russen dann nicht auch solche Aussagen fabriziert haben, erklären sie aber nicht. Auch eine „hübsche“ Fehlstelle der deutschen Propaganda, die auf ihre Verlogenheit zurückverweist. Siehe hierzu auch die Ausführungen zur Syntax der Lüge z.B. im Teil III und zum politischen Analphabetismus im Teil V des Buches!

Bild 11 Ein Massengrab. Daß und wie sehr dieses Massengrabbild später aufgefundenen, zweifelsfrei von den Nazis angelegten Massengräbern ähnelt, konnte damals, im Juni 1943, kaum jemand im Westen wissen. Für den dieses „Material“ zusammengelogen wurde. Da diese Massengräber erst ab der Befreiung der Schandtatsorte deutschen Wesens, an der die Welt wieder einmal genesen sollte, weltöffentlich wurden. Und heute soll es erst recht niemand wissen. Während des Krieges, und zwar von Anfang an, sammelten die sowjetischen Soldaten und Offiziere jede Menge Fotos von an den deutschen Massenmorden Beteiligten ein, die in Gefangenschaft geraten oder ihrem Verbrechertum gerechterweise erlegen waren. Da die Massenmorde in Babi Jar und sonstwo in den sowjetischen Westgebieten schon frühzeitig, nämlich zu Kriegsbeginn stattfanden, wußte die sowjetische Gesellschaft auch schon frühzeitig über Methoden, Umfang und Brutalität der Verbrechen Bescheid. Allerdings nur ansatzweise und ungefähr, und war kaum Zeit für die Millionen, sich das gemütlich in irgend welchen Dokumentationen anzuschauen… Sie mußten sich: ihr Leben, Ihre Zukunft, ihre Gesellschaft, ihren Staat, ihre Führung, ihre Familien, ihr Glück, ihren Lebenssinn unter Einsatz des Lebens verteidigen. Und sie verteidigten sich. Unter unsäglichen Opfern. Erfolgreich.

Die deutschen „Helden“ Adolf Hitlers fotographierten und filmten nämlich fleißig ihre „Helden“-Taten. Die Erschießungen, die Einzel- und Gruppen-Erhängungen, die Gruppen- und Massengräber, die Sklavenarbeiter, die sowjetischen Mädchen, die zweitweise ihre Betten teilen durften, die sowjetischen Soldaten, die sie verhungern ließen. Nicht alle, aber viele, viele von ihnen. Ca. 50 Jahre später sorgten solche Fotos für Aufruhr und Skandal der westdeutschen Saubermänner und Adolf-Schicksen, da der Westdeutsche Reemtsma mit der Wehrmachtsausstellung das bis dahin gehütete und gepflegte Bild von der „sauberen Wehrmacht“ kurzzeitig etwas ankratzte. Für DDR-Bürger war das Schulstoff und jahrzehntelange DEFA- und Mosfilm-Seherfahrung.

Bild 12 Wenn schon nicht das internationale, so kollaborierte wenigstens das polnische Rote Kreuz mit den Nazis. Das Foto suggeriert, der nachgewiesene Genickschuß würde die Täterschaft der bösen Russen nachweisen. Im Text zuvor wird erzählt, diese Tötungsart sei GPU-typisch gewesen. Daß es in diversen KZ Genickschußanlagen gab, wußte damals kaum jemand, und wie über ein Jahr später Ernst Thälmann in Buchenwald umgebracht werden würde, wußten 1943 nicht einmal die Nazis selbst schon. Und die oben erwähnte Fotos der Massenmörder und der Wehrmachtsausstellungen sowie in etlichen seit 1945 veröffentlichten Büchern über die Nazi-Verbrechen zeigen so viele Genickschüsse… Warum also die Genickschüsse von KATYN heute noch als Beweis der sowjetischen Schuld gelten, ist aus den objektiven Befunden der Naziherrschaft und der Selbstverteidigung der UdSSR nicht erklärbar. Aber bestens durch die Tradierung hitlerscher und goebbelscher Propaganda. Bis tief hinein in die „parteinahe Stiftung“, die den Namen Luxemburg mißbraucht. Und wo weiter von den „stalinistischen Verbrechen“ geschwatzt wird, als hätten sie allesamt gerade erst bei Joseph Goebbels oder Helmut Kohl, der nach dem naziverlogen „Wiedervereinigung“ genannten Anschluß der DDR die Umschreibung der Geschichter angeordnet hat, Parteilehrjahr gehabt.

Bild 13 Der ehemalige polnische Ministerpräsident Koslowski kollaboriert ebenfalls. Auch er gibt sich dafür her, den Nazi-„Beweisen“ Gewicht und Wichtigkeit zu geben mittels Anwesenheit und also Mitwirkung. Diese Inzenierung kommentiert also sehr schön die polnische Propaganda-Behauptung von weiter oben, die Polen würden nicht mit den Deutsch-Faschisten kollaborieren. Wie die auf Youtube.com frei und einfach zugänglichen Videos, die einen gewissen Trotzki (engl. Trotzky) zeigen, wie er den Stählernen westweltlichen, kriegsinteressierten und -treiberischen Establishment-Versammlungen denunziert, daß seine Anhänger heute noch erzählen, er, Trotzki, sei der wahre Kommunist und Patriot gewesen… Was Koslowski gedacht und gesagt hat, sieht man den Bildern und Kommentierungen der Bilder nicht an. Es zeigt: Wer sich auf die Inszenierung einläßt, dient der Inszenierung. Auch im Falle inneren Widerspruchs zu dieser.

Bild 16 Ein Professor Buhtz in faschistischer Uniform demonstriert. Was sollen wir sehen? Was sehen wir? Was wir sehen sollen, erzählen die 273 Seiten Text. Wir sehen tatsächlich aber, daß die „internationalen Gerichtsmediziner“ nicht selbstständig etwas feststellen, sondern sich von dem Deutsch-Nazi etwas zeigen lassen. Sie sehen und beurkunden also nur, was sie sehen sollen. Was die Nazis wollen, daß sie beurkunden. Lehrt dieses Bild.

Bild 20 Mitglieder des polnischen Roten Kreuzes „in stiller Andacht“. Hier gilt die Propaganda-Regel: Wer Trauer vorzeigt, die eigene oder die der Opfer, weist von sich weg. Auch heute tagtäglich angewendet. Zumindest der linke Trauernde auf dem Foto sieht aus wie ein polnischer Pfaffe. Was die drei gedacht haben, sieht man freilich nicht. Auch hier gilt das zu Koslowski als Figur einer Inzenierung Gesagte.

Bild 22 Europäische Schriftsteller wurden auch noch als Zeugen herangekarrt. Goebbels & Co. zogen wirklich alle Register!

Bild 23 Kriegsgefangene Offiziere aus England, Kanada und den USA dienten sich mittels Zeugenschaft ebenfalls den Nazis an. Einer der übelsten, ein van Vliet, wird 1951 … 1952 seine Zeugenschaft erneuern. Wie auch andere. So „objektiv“, daß vergessen wird zu erwähnen, daß und in welchem Maße der den Nazis geholfen hat, ihre Lügen pseudozubeweisen. In den Kolportagen seiner Aussage vor der „Maddenkommission“ Anfang der 1950er wird „vergessen“, daß er schon den Nazis geholfen hatte, die sowjetische Schuld pseudozubeweisen. Auf diese Weise wurde der Goebbels-Coup ins „freiheitlich“-„pluralistische“ transformiert, da die goebbelsche Lüge nun als Findung einer parlamentarischen US-Kommission erzählt werden konnte unter Weglassung der eigentlich Urheber, die diesen Coup von Berlin aus starteten. So gut, daß er heute noch und mehr als in früheren Jahrzehnten im Sinne seines Erfinders wirkt.

Bild 24 Auch dieses Bild der „Beweisaufnahme“ und Zeugenschaft durch bestgebügelte westliche alliierte Offiziere zeigt, daß diese lediglich sehen, was die Nazis ihnen zu sehen vorlegen. Warum keine sowjetischen Offiziere und Soldaten eingeladen waren, deren wesentlich mehr gefangen genommen wurden, erklären die Nazis weder im Text-, noch im Bildteil. Immerhin ist es ja ein Tatort auf sowjetischem Territorium. Auch von van Vliet & Co. habe ich keinerlei Äußerungen gefunden, daß sie daran Anstoß genommen hätten. Und die selben „neutralen“ Kommentatoren, die die Sowjets beschuldigten, sich einer internationalen Untersuchung verweigert zu haben, störten sich nie daran, daß die Deutschen gerade diejenigen, die einzig legitimiert waren, einen Massenmord auf sowjetische Boden zu untersuchen, von dieser Untersuchung ausschlossen. Wie seit 1990 DDR-Bürger von jeder Untersuchung, ja nur Wortmeldung hinsichtlich der Verbrechen gegen das Volk der DDR seit 1990 ausgeschlossen sind. In den Gerichtssälen wie in den Medien. Wie die westdeutsch-arischen Besatzer auch jegliche Volksvertretung der DDR-Bürger durch DDR-Bürger verhindern. Und damit jegliche Volksvertretung überhaupt. Wie die Nazis ab 1935, beginnend mit dem Saarland und dem Rheinland, in allen durch sie illegal besetzten Gebieten.

Bild 37 belegt angeblich eine „raffinierte Fesselung“ durch die Mörder. Ich sehe eher ein amateurhaftes Durcheinander. Nun gut, vielleicht kann man das auch raffiniert finden. Warum eine legal agierende GPU, die ja angeblichen einen Stalin-Befehl ausführte, wie seit vielen Jahrzehnten suggeriert wird, ihre Mordopfer 1939 oder 1940 dermaßen aufwendig verpackt haben soll, wird nicht erklärt und ist einigermaßen unerfindlich. Warum den Nazis oder ukrainischen Hiwis dergleichen ab September 1941 nicht zuzutrauen gewesen sein soll, wie vieles andere Naheliegende und Fragwürdige, wird ebenfalls nicht erklärt. Bzw. wird denk-diktatorisch von dieser nahe- ode nächstliegenden Möglichkeit weg-„bewiesen“.

Bild 41 Auch dieses Foto belegt die Beweisqualität des ganzen Machwerks: Es beweist, daß die toten Polen Polen waren. Mehr nicht. Aber indem die Deutschen diese Beweise vorzeigen, verweisen sie auf andere, auf die, die sie denunzieren, es gewesen zu sein.

Bild 43 Noch einmal Mitglieder des polnischen Roten Kreuzes. Die brav schauen, was ihnen von Buhtz und Kumpane zu sehen gegeben wird. Die also nur berichten können, was die Nazis inszeniert haben, und nichts oder kaum etwas, was die nicht berichtet haben wollten. Also selbst, wenn sie wollten: Indem sie sich der Inszenierung aussetzen, „beweisen“ sie schon, was die bewiesen haben wollen und berauben sich gleichzeitig objektiv jeder Möglichkeit, der Inszenierung zu widersprechen. Davon schweigt freilich der Text des „Amtlichen Materials“ ebenfalls.

Bild 47 und Bild 48 Familienfotos. Die als Beweise für den Massenmord dokumentiert wurden. Denen man tatsächlich aber nicht ansieht, wo die Nazis diese herhaben. Denn – wie die obigen Fotos belegen – hat keiner der internationalen Zeugen die Belege selbst aus den Gräbern befördert. Vielmehr haben sie lediglich für bare Münze genommen, was die Nazis ihnen vorgezeigt haben. Allerdings ist es nicht allzu unwahrscheinlich, daß diese Bilder oder einige tatsächlich in den Taschen der Leichen steckten.

Bild 57 Noch eine SENSATION!!! Sozusagen eine finale des „Amtlichen Materials“. Das Schreiben eines Hauptmanns Kozlinski, Stefan, das im Grab gefunden sein soll und – gemäß Bildunterschrift des „Materials“ - datiert ist mit dem 20 Oktober 1941. Wenn auch Inhalt und Bedeutung des Schreibens für mich kryptisch sind, da in der Kopie großteils nicht zu entziffern, so ergeben sich doch für mich auf Anhieb wenigstens folgende Fragen:

1. Wie kann bei einem polnischen Hauptmann ein Schreiben vom 20. Oktober 1941 in einem Massengrab bei Smolenks gefunden worden sein, wenn dieser schon vor dem 22. Juni 1941 von den bösen Russen ermordet worden sein soll? Nämlich Ende 1939 oder Anfang 1940? Und was bedeutet das für den Todeszeitpunkt aller Leichen dieses Massengrabs?

2. Was haben westdeutschen Historiker seit 1949 eigentlich getan? Was verstehen die unter Forschung? In wessen Interesse haben die in mehreren Generationen ihre universitären und publizistischen Karrieren betrieben? Generalantwort: Ganz bestimmt nicht im Sinne von Frieden und Aussöhnung. Jedenfalls in ihrer großen Mehrheit nicht.

Ausführliche Diskussion hierzu im Buch.

DAS FEHLENDE BILD: Als der ultimative, faktische, wissenschaftlich-exakte Beweis für die Schuld der bösen Russen und also für den Todeszeitpunkt der polnischen Militärs werden im Textteil auf Seite 59 – sie oben! - junge Föhren bzw. Fichten erzählt, die im Propaganda-Film dann auch zu Birken auferstehen. Begründet wird die Beweiskraft der Bäumchen mit den unregelmäßigen Jahresringen, die ausführlich genug erzählt und interpretiert werden. Indem aber unter den vielen Fotos von Schädeln, mit Urlaubsmotiven, Abbildungen der Massengräber, Besichtigungs-Szenen aber keines von Jahresringen 5jähriger Bäumchen zu finden sind, handelt es sich einmal mehr um eine Propaganda-Behauptung miesester Herkunft und miesester Art. Ohne jeglichen Beweisantritt. Eine typisch hochstaplerisch, angeberische, betrügerische Beweisführung: Man geht in allen möglichen Nebenfragen und Scheinbeweisführungen immer tiefer ins Detail, zeigt alle möglichen Schädellöcher vor, die nichts anderes beweisen, als daß Menschen erschossen wurden, aber nicht durch wen, zeigt Fesselungen, die nur zeigen, daß die Ermordeten vorher gefesselt worden waren, aber nicht durch wen, und dieses und jenes noch, um dann den exakten Hauptbeweis zu „vergessen“, diesen Beweis also vorzuenthalten: Die Jahresringe der jungen Föhren oder Kiefern als Bild. Nichts dergleichen. Q.e.d.