Lexikon der Macht- und Ohnmachtswörter, Phrasen und
Begrifflichkeiten in und für Deutsch-Nordost
V-Leute
– geheime -> IM, informelle Mitarbeiter des
Verfassungsschutzes und anderer Geheimdienste. Einerseits Instrumente
der Ausspähung und gegenseitige Ausspielung der Unteren, vor
allem der Linken. Andererseits Finanzierungsinstrument der
Ausspielung. Indem nämlich Rechte als V-Leute die quasi legale
Finanzierung rechter Strukturen direkt durch den Staat realisieren
lassen. Der Arier-Staat BRD bekämpft nämlich rechte und
linke -> Extremisten, die mittels dieser Begrifflichkeit in einen
Gedankentopf geworfen werden, systematisch höchst
unterschiedlich. Wie die Nazi-Arier vor und nach der ->
Regierungsmachtergreifung auch. Die Rechten werden im Dutzend zu
V-Leuten gemacht, denen dann für die vermeintlich wichtigen,
unverzichtbaren Informationen zig Tausende zugesteckt werden. Mit
denen werden dann -> Propagandaschriften gedruckt und -> ->
Hass- -> CDs produziert. Die Linken werden mit Steuerbescheiden,
Wasserwerfern, Hausdurchsuchungen, Demonstrationsverboten etc.
traktiert.
„Hübscher“ Nebeneffekt dieser
Redundanzen ist, dass z.B. der NPD-Parteivorstand fast nur aus
Verfassungsschutz-V-Leuten besteht (die selbstverständlich
voneinander wissen, so dass ihre Enttarnung keinerlei Gefährdung
des Bestands der Organisation ergibt), so dass dadurch ein Verbot der
NPD verunmöglicht wird. Die Richter lehnen ein Verbot ab mit der
Begründung, man könne eine Organisation nicht wegen
verfassungsfeindlicher Propaganda und Straftaten verurteilen, wenn
der Staat als Verfassungsschützer selbst diese Propaganda und
Straftaten finanziert, inspiriert und organisiert hat.
Das
folgt der Arier-Logik im Umgang mit den Naziverbrechen nach 1945:
Weil die Kriegsverbrechen in der Sowjetunion und anderswo staatlich
organisiert waren, können die Kriegsverbrecher nicht bestraft
werden. Zu beachten ist hier allerdings, dass nicht die staatliche
Organisation den Ausschlag gibt, sonder die arische, sonst müsste
ja DDR-Funktionäre straffrei ausgegangen sein. Die
Verbotswürdigkeit ergibt sich aus den konkreten Verstößen,
nicht daraus, wer sie finanziert hat, denkt der Vernünftige.
D.h. statt die NPD nicht zu verbieten, müssten NPD und
mindestens der Verfassungsschutz verboten werden, da beide
gemeinschaftlich grundgesetzwidrig handelten. → verdeckte
Ermittler
Vater grundlos abgeholt – Lüge des → Gauck, die u.a. auch der Methode der → indirekten Behauptung / des indirekten Beweises zuzuordnen ist. Indem 50 … 60 Mio Tote und ein weitestgehend zersörtes und terrorisiertes Europa kein Grund sein soll, ein verdientes Nsdap- un Wehrmachts-Mitglied, als gem. Nürnberger Gerichtshof ein Mitglied der terroristischen Organisation zur Verantwortung zu ziehen, die das alles verursacht hat, wird u.a. behauptet und bewiesen, daß die deutschen Haßkrieger weder Verursacher noch schuld waren.
VEB – -> Volkseigener Betrieb
VEG → Volkseigenes Gut
Ventil(funktion) - DDR-Kabarettisten, -Liedermacher, -Autoren und andere waren – selbstverständlich – angeblich V. Dieser Bescheid wird vor allem seit 1990 gegeben. Aber natürlich sind nicht alle Ventil. Die Guten, das sind Künstler, die vor 1990 in den Westen gingen oder sich hernach als besonders verbissene Widerständler zu erkennen gaben, dürfen nicht als Ventil bezeichnet werden. Wenn sie dies selbst täten, wäre es eben ein hübscher Gag. Ebenfalls dürfen die Bataillone der Witzigmännchen und Spaßigweibchen, der Moderatorniks und der sonstigen Maschinengewehre der Politkirchen aller Kanäle der BRD damals und heute nicht so bezeichnet werden. Genaueres Hinsehen und -> Vergleichen lehrt, dass die Rundfunkprogramme der Brd fast nur noch aus Ventil bestehen. Einen Kessel, der unter Druck geraten könnte, scheint es gar nicht mehr zu geben, denn es stehen schier unendlich viele Ventile zur Verfügung. → Feste als Ventil und sozialer Kitt
Veräußerungsgewinn – konkretes Beispiel der Benennung einer -> Strafsteuer für einen selektierten DDR-Bürger nach dem Prinzip der -> arischen Verlustbesteuerung und damit auch ein typisches Beispiel für die -> arische Verlogenheit. Der V. wird nämlich gegenüber dem Nichtarier erhoben, wenn dieser in typisch -> arischer Gewalt-Teilung plattgemacht, also von seiner wirtschaftlichen Existenz enteignet wurde. Das Finanzamt schätzt dann einen V., und dieser muss vom steuerpflichtigen Ostler selbstverständlich versteuert werden. Der Haken für ihn: Er hat in der Wirklichkeit gar keinen Gewinn erzielt. Worum sich allerdings die -> Aktenwahrheit nicht schert. Und also auch und erst recht nicht die Arier, die die Akten verwalten.
Verbindlichkeiten -> Schulden / Verbindlichkeiten
Verblödung – Ziel und Erscheinungsform der Regression, Entmenschlichung des Menschen in der -> postmodernen Arierherrschaft. -> Imitation. Mitte der 1990er Jahre titelte z.B. die Berliner Morgenpost 'Die DDR-Bürger werden auf Westniveau heruntergeschult'.
Verbot(e)/verboten
– alles, was in der DDR nicht (mehr) stattfand, wird nach
Belieben als Verbot bzw. verboten gewesen dargestellt. Und wenn es
noch so blöd ist. Während Analoges im Westen zumeist gar
nicht erst benannt ist, schon gar nich als verboten. Wenn in der DDR
der Text der Hymne nicht mehr gesungen wurde (was bei den meisten
sowieso kaum beliebt war, wird das gern als ein Verbot dargestellt.
Daß der Text einfach durch die Realitäten und die nur
dadurch notwendige Änderung der politischen Ausrichtung überholt
war, darf nicht gesagt werden. Es ist: Zwar nicht offiziell verboten,
findet aber dennoch nicht statt. Komisch. Hätte die DDR-Führung
das Singen des Becher-Textes dennoch weiterhin angeordnet, wäre
das als diktatorischer Zwang, als verordnete Schizophrenie gar
dargestellt worden: Man macht eine Politik und läßt eine
Hymne singen, die das Gegenteil idealisiert.
in der ->
postmodern-totalelitären Herrschaft werden V.e auf mehreren
Ebenen praktiziert. Schriftlich fixiert in der
Straßenverkehrsordnung, im -> Strafgesetzbuch, den
Steuergesetzen usw. Daneben existieren weit umfangreichere informell
festgelegte V., die der Bevölkerung allerdings immer weniger
mitgeteilt werden. Schon gar nicht explizit. Oft werden verbotene,
also zu bestrafende Handlungen ausdrücklich nicht bzw. gern auch
rückwirkend verboten. Dieserart verbotenes Verhalten, wie z.B.
-> IM gewesen zu sein, hat für die Herrschaft den Vorteil,
dass sich hier die typisch arische Willkür voll und ganz
austoben kann und strafrechtliche Begrenzungen wie für das
Strafmaß, Verjährung etc. nicht gelten bzw. nicht
vorhanden sind.
verbotene
(auch: unerlaubte, tabuisierte) Ähnlichkeit(en) - im Rahmen
der -> Totalitarismus-Doktrin indirekt definierte Ähnlichkeiten,
die aber keine sein bzw. nicht als solche dargestellt werden dürfen.
Diese v.Ä. sind regelmäßig nirgendwo explizit genannt
oder aufgelistet, gleichwohl Bestandteil der -> political
correctness. Vor allem in den Wirtschaftsbereichen Politik und Medien
ist die perfekte Kenntnis der v.Ä. und die corporate identity
mit diesen Regeln Karriere-, ja Berufsvoraussetzung.
Eigentlich
basieren die v.Ä.en auf einer einfachen Regel. Die erlaubten und
gewünschten Ähnlichkeiten sind diejenigen, die in den
Totalitarismus-Grundkursen der Schulen und -> „Bildungs“-
(also Verblödungs-) Sendungen und in den aktuellen Ergänzungen
von FAZ bis TAZ, -> Bundeszentrale für politische Bildung, ->
Konrad-Adenauer-Stiftung etc. aufgezählt werden. Alle anderen
Ähnlichkeiten sind verbotene. Eine einfache Regel, die
allerdings nach der Kenntnis möglichst aller erlaubten
Ähnlichkeiten verlangt. Dennoch machen auch langjährige
Profis der Nomenklatur zuweilen Fehler wie z.B. Frau Däubler-Gmelin
vor der Bundestags-Wahl 2002. Obwohl sie wissen musste, dass man
(fast nur) Hitler und Stalin miteinander -> vergleichen bzw. ->
gleichsetzen darf, stellte sie einen Bezug zwischen Hitler und George
Bush her. Die Ähnlichkeiten waren wohl zu auf- bzw.
eindringlich, als dass sie der Versuchung widerstehen konnte. Da es
sich aber um eine v.Ä. handelte, musste sie als Ministerin
ausgewechselt werden. Sie war wohl auch aus anderen Gründen
fällig. Da die verbotenen Ähnlichkeiten nicht offiziell
bestimmt bzw. benannt werden (es gibt keinerlei Gesetz darüber,
keine regelmäßig erscheinenden Meinungsführungsartikel
in der FAZ oder sonstwo, keine höchstricherlichen Richtlinien,
in denen die v.Ä. aufgelistet und die Verbote begründet
würden), sie aber dennoch gelten, d.h. diese Ähnlichkeiten
nicht öffentlich benannt oder diskutiert werden (dürfen),
werden die Verbote offensichtlich als -> Tabu realisiert. -> ->
Totalitarismus-Doktrin
verbotene Filme – Dauerthema in der DDR-Niedermache sind auch die „verbotenen“ Filme. Der Fehler der DDR war also, daß man dort die „verbotenen“ Filme erst gedreht hat. In der Bumsreplik wurden die verbotenen Filme erst gar nicht gedreht. Und sie werden es später noch weniger als früher.
verbotene Lieder – Lieder, die im Radio nicht gespielt werden dürfen. Fast alle DDR-Lieder. Fällt fast keinem auf. Schon gar nicht, wenn verantwortlich für die Verbote bzw. diese ausführend -> Nostalgie
verbotene Zone – das Objekt des MfS Hohenschönhausen wird zur v.Z. erklärt, zu einer Terra inkognita, zu einem Staat im Staat, zu einem Ort, wo angeblich die Schreie der Erniedrigten in den Mauern stecke usw. Daß man in der JVA Berlin-Plötzensee als Normalbürger auch nicht nach Belieben rein und raus gehen konnte. Daß die Dienststellen des MfS im Telefon standen, muß nicht weiter stören. Wie die „Geheimrede“ Chruschtschows diese Rede mystifizieren soll und mystifiziert. Auch hier findet die übliche Personifizierung des Staats mit Stalin statt, während die 100.000den willkürlich verfolgten Friedensfreunde in der Brd nie durch Adenauer verfolgt wurden, sondern gar nicht.
Verbrechen – staatliches Handeln in der DDR, insbesondere solches zum Abwehr der Nazi-Aggression der Brd gegen sie, wird gern und oft willkürlich V. genannt. „Bewiesen“ werden die DDR-V. i.d.R. indirekt (→ Indirekter Beweis), indem angebliche Opfer dieser angeblichen V. vorgeführt werden, die man auch gern heulen läßt als zusätzlichen Beweis. Auch die Behauptung, die V. seien nie gesühnt worden, kann als ein solcher indirekter Beweis gewertet werden. Daß und wie man gem. des Brd-StGB zwischen Vergehen und V. unterscheidet, daß also ein V. eine Tat ist, die zum Tatzeitpunkt gem. StGB verboten und strafbewehrt ist, und zwar mit mehr als 1 Jahr Gefängnis, und daß die angeblichen DDR-V. zum Tatzeitpunkt eben nicht strafbedroht waren und also auch keine V., darf dem Voksgenossen selbstverständlich nicht offenbart werden. Er fragt auch nicht danach. Journaille und Politkorrupti, denen einfallen würde, das öffentlich zu reflektieren, werden öffentlich geschlachtet, → Möllemann, → Man könne sich nicht versöhnen..., → aggressives Leugnen (der V.)
Verbrecher – W. Biermann darf nach Belieben DDR-Bürger Verbrecher und Lumpen nennen, z.B. im sogenannten öffentlich-rechtlichen Pfaffenfunk in einem Interview zu seinem75. Geburtstag mit dem Schleimspurleger Tadeusz, ohne daß diese Straftaten begangen hätten und ohne daß diese Denunziation und Volksverhetzung (siehe → § 130!) auch nur ansatzweise strafverfolgt würde. Dergleichen war in der DDR undenkbar. Unter Adolf und Joseph war das gängige Praxis gegen Kommunisten und Juden und andere Demokratien. Biermann ist in dieser Sache nur einer der keifendsten und ausdauerndsten. Er vertritt beispielhaft die Pinzipien der Goebbels-Propaganda gegen die DDR angewendet. -> Verbrechen
verdachtsunabhängige
Kontrolle – Anhalten von Passanten durch die Polizei, in
der Regel auf Grund irgend welcher äußerlicher Merkmale,
Kontrolle der Ausweispapiere, Fahrerlaubnis usw. und Abgleich mit der
Fahndungsliste. Anfang der 1990er wurde die DDR dafür verdammt,
ihr Personal dafür kriminalisiert, daß es in der DDR so
etwas gegeben habe. Wie bei vielen anderen Schuldzuweisungen und ->
„Diktatur(en)-Vergleichen“ auch, wurden die brd-arischen
-> Volksgenossen auch mittels dieses Beispiels darauf
gleichgeschaltet, daß nämlich v.K.en ein Beweis für
die Eigenschaft -> Diktatur und -> Unrechtsstaat sei. Denn
damals kam dergleichen, zumindest in der DDR kaum oder gar nicht vor,
jedenfalls nicht rassistisch motiviert. Mittlerweile, also 8, 10, 18,
23 Jahre danach, kann sich der DDR-Bürger den v.K. kaum noch
entgehen. Nun sind diese eine Merkmal für – nichts.
Nichts, angeblich, außer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Warum der selbe Vorgang einmal Kennzeichen einer Diktatur, das andere
Mal von Rechtsstaatlichkeit sei, einmal für
Unrechtsstaatlichkeit, das andere Mal für Rechtsstaatlichkeit
darf selbstverständlich nicht einmal gefragt, geschweige denn
diskutiert werden. Wie in den 1930ern mit das Handeln von jüdischem
und arischem Kapital (-> „raffendes und schaffendes“
Kapital), wie Anfang der 2000er „Auch -> Du bist
Deutschland“ 1935 und Anfang der 2000er, wie hohe Strafen für
Nazis in den 1980ern in der DDR und ab Ende der 1990er in der Brd,
(-> „Zwangs“-) Adoptionen in der DDR und Enteignung
von Eltern durch arische Brd-Gerichte usw.
Am 21.8.2013
wird berichtet, die v.K.en seien typisch für New York, und zwar
nach rassistischen Karrieren. Es lebe der Unterschied!
verdeckte Arbeitslosigkeit – schon vor dem offiziellen Anschluß der → Deutschen Demokratischen Republik ausgegebene Interpretation der gleichmäßigen und menschenfreundlichen Aufteilung der Arbeit in Vollbeschäftigung. Mit der Durchsetzung dieses Terminus und der Erringung der Meinungsführerschaft mittels desselben setzte dann der Rausschmiß von Millionen von DDR-Bürgern aus Arbeit, Funktion, Erwerb des Lebensunterhalts, Lebenssinn usw. und damit Degradierung zum Straf- und Frührentner, Erwerbslosen, ABMler, Mehraufwandsentschädigte, Hartzer IVer, Almosenempfänger usw. Vollbeschäftigung wird also als ihr Gegenteil, nämlich Erwerbslosigkeit, interpretiert, um diese dann dadurch plausibel zu machen. Typisch Nazisprech. → mußten Häftlinge …
verdeckte(r) Ermittler – Polizeibeamte, die 'under cover', in zivil mit falscher Identität und Legende ausgestattet, in kriminellen und politischen Milieus in Staatsauftrag ermitteln. Am 3.12.2013 meldet die „qualitätsjournalistische“ Tagesschau über den Verbotsantrag des Bundesrats in Sachen NPD, es seien in der Parteispitze keine v.E. Mehr plaziert. Tatsächlich waren dort aber -> V-Leute und ist angeblich deretwegen der erste Verbotsantrag 10 Jahre zuvor gescheitert..
Verein – Rechtsform des divide et impera. Nichts bringt Menschen besser auseinander und gegeneinander auf, als dass man sie – wie auch immer dazu bringt, zur Verfolgung gemeinsamer Interessen einen Verein zu gründen bzw. gemeinsam in diesem tätig bzw. Mitglied zu sein. Nichts hält sie besser davon ab, Ihre Angelegenheiten zu betreiben, als dass sie dazu Vereinmeier sind.
Vereinigung – die deutsch-deutsche hat angeblich 1989/90 stattgefunden. Alle soziologische Befunde weisen in die entgegengesetzte Richtung, nämlich einer Entzweiung.
Vereinigung
der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS) / Gemeinschaft von Verfolgten
und Gegnern des Kommunismus – Selbstdarstellung auf er
vereinseigenen Homepage, Stand September 2012:
„...
wurde am 9. Februar 1950 von den aus sowjetischem Gewahrsam
zurückgekehrten Kriegsgefangenen, Internierten und zu
unmenschlichen Haftstrafen Verurteilten in Berlin gegründet.
Sie
ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt.
Über Vereinsziele, Beitrittsmöglichkeiten, Aktionen der VOS
und Hilfsangebote für Betroffene können Sie sich hier
informieren.
Die VOS wirkte in den vergangenen Jahren in
der Bundesrepublik aktiv bei der Entstehung von Gesetzen zur Hilfe
für ehemalige politische Häftlinge und bei der Errichtung
der „Stiftung für ehemalige politische Häftlinge“
mit.
Wir fühlen uns dem Freiheitsgelöbnis
verpflichtet:
„Ich glaube an die Unantastbarkeit und
an die Würde des einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen
Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich
schwöre, der Aggression und der Tyrannei Widerstand zu leisten,
wo immer sie auf Erden auftreten werden.“
Quelle:
Deutschlandradio Kultur“
Diese Kurzbeschreibung
zeigt für die, die lesen und adäquat verstehen können,
schon die ganze Nazi-Geschichte der Bumsreplik. In der Sowjetunion
Kriegsgefangene waren Opfer, nicht die Ermordung von mindestens 25
Mio Sowjetbürgern und die Versklavung und das Quälen von
Millionen weiteren waren unmenschliche, sondern daß diese
„Untermenschen“ es wagten, einen klitzekleinen Teil der
Möchte-Gern-Herrenmenschen dafür zur Verantwortung zu
ziehen. Wer an Subversion und Terror gen Osten teilnahm und an
heutiger Geschichtsklitterung im Sinne Adolf Hitlers teilnimmt,
erhält materialle, mediale und ideelle Unterstützung von
einer sogenannten → NGO, die tatsächlich so NGO ist wie es
die SA bei den Hitleristen war, steuerfinanziertr, den der Laden ist
e.V. und als förderwürdig erklärt. Das ganze streng
jesusfundamentalistisch. Allerdings hat man bislang nichts
registrieren können von wegen „wo immer sie auf Erden
aufreten“. Weder die Tyrannei in Südafrika bis 1990, weder
die Apartheid-System in den USA und im Commenwelth, noch die Tyrannei
gegen die DDR-Bürger ab 1990 waren je Thema dieses Vereins.
Desweiteren schlägt die pure Existenz dieser Struktur der
Begründung für die millionenfache strafrechtliche
Verfolgung und sonstige Diskriminierung der DDR-Bürger, man habe
aus der Nichtaufarbeitung der Naziverbrechen ab 1949 gelernt und
wolle dies auch weiterhin tun, ins Gesicht. Vielmehr wird, wie an
diesem Verein zu sehen, die selbe Politik ins Unendliche verlängert,
z.T. mit entgegengesetzten Begründungen. Es geht immer gegen
Kommunisten, und es sind immer Nazis und das, was aus ihrem
fruchtbaren Schoß kroch, die draufhaun. Mit den selben
Propaganda-Methoden, wie sie Hitler und Goebbels in die deutschen
Kriegspolitik einführten. → Lengsfeld, → Sass, →
Arbeitsgemeinschaft 13. August, → die Würde des Menschen
ist unantastbar. Die NGO-Bonzen sitzen in sämtlichen
Rundfunkräten: ZDF, NDR, mdr, Deutschlandfunk usw., womit die
totale Gleichschaltung der veröffentlichten Meinung mit der
Anti-DDR-Nazipropaganda unter den Überschriften →
Zivilgesellschaft, -> Pluralismus, → NGO usw. sichergestellt
und demonstriert ist. Alles steuerfinanziert, total asymmetrisch
zensiert, big brother lanciert.
Verfassung – die DDR hatte eine, die BRD nie. Dafür wird dann das Provisorium -> Grundgesetz (-> GG) Verfassung genannt. Was aber nach dem GG ausdrücklich falsch ist, denn dort wird ja gesagt, daß nach der sogenannten Wiedervereinigung im Gegensatz zum provisorischen GG eine endgültige V. zu treten habe. Somit ist die BRD nach ihrem eigenen Text seit 1990 illegal. Die Herrschenden haben offensichtlich vor einer legalen Verfassung mehr Angst als vor der Illegalität ihres Regimes.
Verfassungs- - als Teilwort oder adjektivisch verwendet falsch und also irreführend verwendet für im Zusammenhang mit dem -> Grundgesetz (GG) stehend. Wörter wie -> Verfassungsbeschwerde, -> Verfassungsgericht etc. sollen den Eindruck erwecken, als habe die BRD eine -> Verfassung. Hat sie aber – im Gegensatz zur DDR – überhaupt nicht.
Verfassungsbeschwerde – kann es in der Brd gar nicht geben, da die Brd keine Verfassung hat. Beschwerden gegen die Verletzung des GG können in Karlsruhe eingereicht werden beim sogenannten -> Verfassungsgericht. Mit dem Wort wird zum einen vorgetäuscht, die Brd habe eine Verfassung. Was sie nie hatte, sondern immer nur ein provisorisches Grundgesetz (provG), das seit 1990 ein provisorisches (provunG). Mittels regelmäßiger Berichterstattung von Beschlüssen des provunG wird vorgetäuscht, die Brd sei ein Rechtsstaat, indem Antragsteller Beschwerden einreichen könnten und mal recht bekämen, mal nicht. Die Antragsteller sind dabei i.d.R. Professoren, MdBs, Reiche und sonst Prominente usw. Die fast 100% aller Beschwerde, die gar nicht erst angenommen werden, kommen bei dieser Berichterstattung nicht vor und also auch nicht die rechtliche Asymmetrie, die der Adolf-Hitler-Demokratie voll und ganz entspricht. Es gibt keine größere, keine kommerziellen Medien, aber auch keine link(sradikalt)en, die dies reflektieren würden. Lediglich Kleingruppen im Internet wissen um dies grundlegende Menschenrechtsverletzung, da sie ein kleiner Teil derer sind, die sowohl selbst betroffen sind, also auch das meise Spiel mal mehr, mal weniger durchschauen. Die Doppelfunktion des → BundesVolksGerichtshofs wie des Justiz-Terror-Systems insgesamt wird hiermit einmal mehr aufgezeigt. → Kirch
Verfassungsentwurf – des Runden Tischs der DDR. Mit der Illusion verbunden, die DDR könne etwas Positives in die neue, größere BRD einbringen.
Verfassungsfeind(e), –feindlich - je herrschender und regierender, desto mehr. Kann es in der BRD gar nicht geben in dem Sinn, dass Menschen gegen die geltende Verfassung dächten oder tätig wären. Da es gar keine geltende -> Verfassung gibt. Verfassungsfeinde kann es nur in dem Sinne geben, dass Menschen dagegen sind, endlich eine Verfassung zu erarbeiten, wirklich demokratisch zu verabschieden und einzuführen. Nach allem, was selbst aus den regelmäßig konformen Medien zu erfahren ist, sind der sogenannte Verfassungsschutz, BND, Kanzleramt, Kriegs- und Außenministerium, Parlament etc. die meisten Verfassungsfeinde konzentriert, die dann regelmäßig gegen Verfassungspatrioten und -freunde Wasserwerfer und Wohnungsdurchschnüffler etc. einsetzen. Wo das "Ehrenwort" eines Ex-Kanzlers höher steht als das geltende Grundgesetz - und nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die nicht handelnden Staatsanwälte -, ist schon dieses nichts wert, also gar nicht da. Der Ex-Kanzler darf sich nach dem § 153a StGB vom Verfahren freikaufen, womit die Negierung jeglicher Demokratie, der Bruch aller Amtseide als "geringe Schuld" interpretiert wird. Die bürgerliche Presse titelt, dass er unschuldig sei.
verfassungsfeindliche Organisation(en) - z.B. die Katholische Kirche. Schon im statt einer Verfassung geltenden GG ist keinerlei Platz dafür, dass ein Teil der Macht vom Papst ausginge. Wenn sich aber die Abgeordneten des Deutschen Bundestages einen schlechten, hinterwäldlerischen Kompromiß in Sachen § 218 abringen und dies aus Sicht der eigentlichen Herrscher falsch tun, wird das direkte hineinregieren der Papstkirche in die BRD sichtbar: Der Herr Papst dekretiert und erteilt Befehl, und seine Truppen spuren! Dies wird weder von der Justiz noch von sonst irgend welchen Staatsorganen verfolgt. Denn diese sind selbst mit braven Staatskirchensteuerzahlern bestückt und einverstanden mit diesen Verstößen gegen das GG. Die Obersten Richter der BRD erklären sich einverstanden damit, dass in den sogenannten Tendenzbetrieben der Staatskirche gegen das GG (Gleichstellung von Mann und Frau) und gegen sonstige Grundrechte (Berufsfreiheit) eingestellt und entlassen, befördert und gemaßregelt wird. Weil auch sie brave Staatskirchensteuerzahler sind.
Verfassungsgericht – absichtlich falsche Bezeichnung für das in Karlsruhe stationierte -> Grundgesetzgericht.
Verfassungsschutz - Sammlungsorganisation von Verfassungsfeinden und Grundgesetzbrechern, die sich und ihre Auftraggeber vor einer Verfassung schützen sowie vor der Einklagbarkeit der Rechte aus dem GG. Man erinnere sich der panischen Angst der etablierten westdeutschen Herrschaft vor einer neuen Verfassung und über haupt erstmaligen V. und der staatlichen Antiverfassungs-Intrigen und der offenen Attacken. → der gefürchtete NKWD
verfolgt durch die -> Stasi - in einer Anti-Gregor-Gysi-Propaganda-Sendung, gesendet am 22.12.2013 im sogenannt öffentlich-rechtlichen TV, wurde einmal mehr diese sehr häufig (eine der häufigsten überhaupt) gebrauchte Anti-“Stasi“-, Anti-DDR-Propaganda-Stereotype verwendet. Konkret wurde so die Führung einer Akte genannt. Das heißt, wenn es um Bnd und sogenanntem Verfassungsschutz, CIA, MI5 oder 6 oder oder oder als Informationssammlung, Beobachtung und ähnlich bezeichnet, nie als Verfolgung. → IM, → Gysi, → Mord, → Stasi-Wachmann
Verfolgungsquote – Ausdruck der Verfolgungs-, also Unterdrückungsintensität. Eine hohe V. drückt aus, daß ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung mit möglichst vielen und möglichst teuren Verfahren möglichst lange verfolgt wird. Nach dem Motto: Die Nachfolger und Erben der SA- und SS-Männer sind heute Staatsanwälte. Ist eine hohe Verfolgungsintensität einerseits ein Unterdrückungsmittel, ist die V., die sich daraus ergibt, ein Propaganda-Mittel: In der arischen Propaganda goebbelscher Tradition, wird die hohe V. dann zu einem „Beweis“ dafür, daß die DDR ein sogenannter -> Unrechtsstaat gewesen sei. Das System produziert – gemäß dem kinkelschen -> Delegitimierungsbefehl - möglichst viele rechtswidrige Strafverfahren und „beweist“ auf diese Art das angebliche Unrecht in der DDR. Das hätte dem -> Führer sicher sehr gefallen. Und dem Gauleiter und Propaganda-Minister Goebbels erst recht. Offenbar sind beide nicht umsonst gestorben.
Verfolgungswahn – ideologische Massenkrankheit der arischen Journaille, der Politniks, der Staatsanwälte und Richter. Insbesondere ab Frühjahr 1990 bezüglich der ehrlichen DDR-Bürger voll zum Ausbruch gekommen. Drückt sich in millionenfachen Berufsverboten in Zehntausenderblöcken – meist ohne entsprechende schriftliche Mitteilung -, in hunderttausendfachen Strafverfolgungen (-> Rasteranklagen), in der ständigen Erfindung und zwanghaften Wiederholung von Killerkommando- und anderen Stories aus. Sinnigerweise werden die Opfer dieses Wahns (den schon die Original-Nazis gegenüber Kommunisten und Juden praktizierten) gern der -> Zwangspsychiatrisierung zugeführt, wobei gern V. diagnostiziert wird. Q.e.d.
Vergangenheits-Bewältigung – -> Vorzeige-Opfer, -> Verwältigung
Vergebung
– am 11.11.2009 erklärte der Lügen-Baron -> Gauck,
die Wahrheit sei die Voraussetzung für Vergebung. Gemeint ist:
Wenn DDR-Bürger auch 20 Jahre nach dem Anschluß immer noch
völlig entrechtet sind, wenn eine von einem Großteil der
Bevölkerung der Bezirke Cottbus, Frankfurt und Potsdam gewählte
Kaiser gegen den per Stimmabgabe bekundeten Willen als nicht
ministrabel eingestuft wird, so läge das daran, daß diese
Leute nicht die Wahrheit sagten. Tatsächlich fordert der
Lügen-Baron Gauck, sie sollten lügen, daß ihnen V.
zuteil werde. Als vorbildlich wird bei der Gelegenheit Schabowski
genannt, einer der miesesten Speichellecker und Lügner der
Weltgeschichte. Man mache die Probe: Es gibt eine einfache, simple
Wahrheit, die zu äußern ja dann die V. bringen müßte.
Das ist die Aussage: Es gibt keinen Gott. Eine simple, allerdings
gerade deshalb auch hoch tabuisierte Wahrheit. Wer könnte sich
vorstellen, wegen des Bekennens dieser Wahrheit von Gauck & Co.
Vergebung ernten zu können?
Das nächste Problem
ist, daß Gauck und mit ihm das ganze Lügen-System so tut,
als bräuchten oder wollen die Opfer des Systems V. Sowohl im
privaten Gespräch mit Opfern, als auch aus den Äußerungen
der wenigen Opfer, die im Ghetto zu vernehmen sind, ist dergleichen
nicht abzuleiten. Das, was gebraucht und gefordert ist, ist Recht,
ist die Respektierung der Menschenrechte. Davon allerdings ist weit
und breit keine Spur. Um die Mißachtung der Menschenrechte den
DDR-Bürgern gegenüber gar nicht erst zur Kenntnis nehmen zu
müssen, am deutlichsten gegenüber den DDR-Funktionären
zu erkennen, reden die Propagandisten des Unrechts über V. Als
gäbe es irgend einen Menschenrechtsartikel, daß die
Einhaltung der Menschenrechte von dergleichen
jesusfundamentalistischen Firlefanz abhängig seien.
Vergehen – gem. StGB der Brd eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Gefängnis bedroht ist. → schwerste Vergehen, → Verbrechen
Vergehen der → Nationalsozialisten – in einer Doku über die Kriminalität und Kriminalpolizei in der historischen Entwicklung werden die Verbrechen als Vergehen erzählt. Die → Nazis werden eins um andere Mal in → Nationalsozialisten umbenannt. Im Sinn der Nazis, selbstverständlich. Und wohl auch im Sinn der Sozen und Pfaffen, die in den Rundfunkräten, in den Parlamenten usw.
Vergewaltigungen
(durch → „die Russen“) - eines der
Lieblingsthemen der arischen Propaganda, das noch von Goebbels selbst
in der Propaganda etabliert worden war. Ein schönes Beispiel,
wie man mit Fakten lügen kann und daß die halbe Wahrheit
fast immer ein ganze Lüge ist. Um wie mehr erst ein Zehntel oder
Hundertstel der Wahrheit.
V. hatte es tatsächlich
gegeben, insbesondere in Berlin und anderen größeren
Städten. Aber auch in Süd- und Westdeutschland und dort
eben nicht durch → „die Russen“. → „Der
Russe“ ist hier nicht oder kaum gebräuchlich. Gem.
allgemeiner Berichterstattung waren die Vergewaltiger (fast) immer
volltrunken. Volltrunkene Vergewaltiger, Totschläger und Mörder
in der Brd gelten per Gesetz als schuldunfähig, von wegen
Vollrausch. Wenn es sich aber um „die Russen“ handelt,
gelten dergleichen Maßstäbe selbstverständlich nicht.
Diese juristische Asymmetrie ist typisch für arische
Herrschaftssysteme, extrem praktiziert gegen Juden, „Russen“,
Kommunisten, DDR-Bürger usw. Daß diese stattgehabten V.
nicht nur nicht befohlen waren, sondern wider die Befehle, daß
dergleichen durch die Armee-Befehlshaber – zum Teil
standrechtlich – geahndet und, falls rechtzeitig vorher bekannt
geworden, durch die Befehlshaber unterbunden wurden, wird ebenfalls
fast immer verschwiegen. Schon gar der Zusammenhang zwischen diesen
Straftaten und der Verrohung vieler junger Männer durch die
Kriegsnotwendigkeiten, die nicht die SU verursacht hat. Noch höher
tabuisiert ist, daß die V., die von Sowjetsoldaten begangen
wurden, nur ein Bruchteil dessen war, was die Deutschen in der SU und
anderswo praktiziert haben, nach Befehl und ohne, besoffen und
nüchtern, vor allem aber gewollt-systematisch und auf Grund der
von oben ausgeteilten menschenverachtenden Ideologie. In den Dörfern,
Städten, Lagern. D.h. (fast?) nie, wenn V. erzählt werden,
wird die gedanklich Brücke zu den Schandtaten der Wehrmacht, SS,
Feldpolizei usw. geschlagen. Übrigbleiben die Deutschen als
eigentliche Opfer des Krieges.
Am 22.9.2012 gegen 11:40
Uhr strahlten die Machthaber auf Phoenix einen Film aus, in dem es um
V. durch französische Soldaten ging, insbesondere marokkanische.
Die deutsche Stadt, in der das nach der Befreiung vom
Hitlerfaschismus stattfand, wurde als Freudenstadt angegeben, ebenso
der Haß der Franzosen als eine Ursache der V. erzählt usw.
Auch das Fraternisierungsverbot, an das sich gem. diesem Bericht
niemand hielt: „darum scherte sich sowieso niemand“. In
der sowjetischen Besatzungszone eben doch.
Am 16.3.2014
wird von einem 66Jährigen berichtet, der unehelich in der Brd
aufwuchs und der am Sterbebett seiner Mutter von dieser erfuhr, er
habe eine jüngere Schwester, die ebenfalls von einem US-Soldaten
gezeugt wurde, aber im Unterschied zu ihm von einem Schwarzen. Zudem
habe der Schwarze die Mutter vergewaltigt, was von dem Erzeuger des
66Jährigen nicht berichtet wurde. Die Halbschwester wurde mit 2
Jahren zur Adoption freigegeben und in einen Flugzeug in die USA
gesetzt. Aus einer früheren Sendung konnte man lernen, daß
der Rassismus in der Früh-Brd nach 1.000 Jahren Hitlerismus und
unter der Besatzung von Rassisten es für Mütter,
insbesondere uneheliche, und Kinder zur Tortur machte, braune Babies
und Kinder großzuziehen. Dieser Widerspruch zur heutigen
political correctness darf genauso wenig thematisiert werden wie die
V. einer deutschen Sevicekraft durch einen schwarzen US-Angehörigen
auch nur 1/10 so hysterisiert werden dürfte wie eine
tatsächliche oder angebliche V. durch einen Sowjetsoldaten.
Vielmehr ist diese V. durch einen US-Amerikaner überhaupt die
erste, von der der Autor über TV je erfahren hat. Nachdem er
seit über 50 Jahren diese Medien beobachtet und auch
konsumiert.
Die Bombardierungen deutscher Städte
durch Royal und US Airforce und hat ca. 600.000 Deutsche das Leben
gekostet. Die, gemessen an der hysterischen und hysterisierenden
Aufmachung der V durch „Russen“, nicht waren und sind.
Eine Schätzung der Gesamtzahl wird hier nie erwähnt. Auch
dies ist typisch, wenn etwas negativ Erzähltes ins unvorstellbar
Abstrakte aufgeblasen wird. Analog zu Stalins Opfer, Gulag usw. Es
dürfte sich um einge Hundert handeln.
Vergleich,
vergleichen – 1. Lieblingssatz und Denkverbot der
Propagandisten: → "Das kann man nicht vergleichen." ->
Vergleichstabu bzw. -verbot. Selbstverständlich kann man alles
und jedes vergleichen! Der jeweilige Vergleich kann ziemlich sinnlos
sein oder auch nicht, kann zur Erkenntnis beitragen oder zur ->
Verblödung. Systematisch und absichtsvoll wird "vergleichen"
mit -> "gleichsetzen" verwechselt bzw. synonym
verwendet. Öffentliche Pflicht ist die Gleichsetzung ->
braun=rot, -> Nazis=Kommunisten usw. Wobei die Nazis falsch wie
absichtsvoll in 99% der Fälle -> Nationalsozialisten geheißen
werden. Die offiziell erlaubten und geförderten arischen
BRD-Propaganda-Vergleiche befördern regelmäßig die
hanebüchensten Absurditäten und stellen den Vergleichern
unbeabsichtigt inoffiziell Zeugnisse geistiger Armut aus, die in der
BRD Anrechtsscheine auf mittlere bis höchste Karrieren
darstellen: Thierse, Hildebrandt, Schorlemmer & Konsorten. Die
inquisitorischen Richter in Politik, Medien und Gerichtswesen wissen
regelmäßig die Wörter Analogie, Identität, V.,
Gleichsetzung nicht richtig zu verwenden, verwechseln das eine mit
dem andern, vertauschen nach Belieben usw., nicht zuletzt zum Zweck
der gg-widrigen Unterdrückung der Wahrheit. Da der Vergleich,
das Vergleichen, das Feststellen von Analogien, Identitäten,
Differenzen etc. die wesentliche Grundlage von Erkenntnis überhaupt
ist, bedeutet die ideologische Instrumentalisierung des Vergleichs ->
die Tendenz zur total(elitär)-arischen Verblödung.
Die
Tabuisierung von naheliegenden V.en bzw. das Aufzeigen eben solcher
-> Analogien geht bis zur Strafandrohung bzw.
Strafverfolgungsandrohung durch den Generalstaatsanwalt, wenn der
DDR-Bürger es wagt, Analogien oder gar Identitäten zwischen
der Nazidiktatur und der Rechtsnachfolgerin BRD aufzuzeigen. Dabei
hatte dies z.B. Sebastian Haffner in der Alt-BRD Ende der 1960er
Jahre schon bzw. noch ungestraft getan, und zwar in aller
Öffentlichkeit, mit hoher Auflage und Einschaltquote. So verwies
er auf die sprachlichen Analogien, die darin bestanden, dass die
Nazis das Wort Jude immer in Verbindung mit negativen Erweiterung
benutzen wie „Thalmud-Jude“ oder „Bordell-Jude“
und die Springer-Presse, führend als völkische Beobachter
der damaligen Zeit gegen die „Krawall-Studenten“ genau
die selbe Technik benutzten. Er verglich bzw. analogisierte die
Springer-Presse mit der Nazi-Propaganda-Presse, indem er meinte,
diese verhalte sich zu jener wie eine Gewehrkugel zu einer Atombombe.
Eine Äußerung, die, publik gemacht, einen DDR-Bürger
in den Medien mindestens die Existenz kostet, jedem ein
Strafverfahren einbringen kann. -> widersinnige Wortverwendung
(Systematik), -> rechtliche Asymmetrie, → Äpfel und
Birnen (miteinander) vergleichen
Anläßlich
eines Interviews zu seinem 75ten Geburtstag im sogenannt
öffentlich-rechtlichen Pfaffen-TV belehrt W. → Biermann den
unterwürfigen Schleimspur-Interviewer Tadeusz, man könne
identische Gegenstände nicht v. und v. sei nicht gleichsetzen.
Ein sehr seltener Zipfel von Wahrheit. Hier aber durch Biermann nicht
im Dienste der Aufklärung, sondern der weiteren Verblödung,
Desorientierung und Manipulation verwendet. → Verbrechen, →
man könne sich nicht versöhnen... → erniedrigend
2.
Terminus
aus der arischen Juristerei. Die Methode insbesondere des sogenannten
gerichtlichen V.s wird bevorzugt zur -> Arisierung des Eigentums
von zwangsangeschlossenen DDR-Bürgern genutzt, aber auch von
DDR-Bürgern, die 1990 Kohl & Konsorten, also ihren Untergang
selbst gewählt haben. Wie der Centralverein Jüdischer
Staatsbürger (un-) bekanntlich im Herbst 1933 bei dem von ihm
veranstalteten sogenannten Plebiszit für Adolf Hitler gestimmt
hat. Auch in dieser Verwendung ist das Wort ein treffendes Beispiel
für -> widersinnige Wortverwendung (siehe auch Systematik).
Diese Methode meint, daß dem Ehrlichen vom Gegenanwalt bzw. vom
Gericht mit den bescheuertsten Begründungen und unter Bruch von
ZPO und StPO und also der Strafgesetze angeboten wird, auf einen Teil
– zumeist dem größten – seiner Rechte, also
des ihm zustehenden Geldes/Eigentums zu verzichten; ein Urteil wird
gar nicht erst gesprochen, die Kosten des Verfahrens übersteigen
für den Ehrlichen sehr oft das, was ihm lt. V. zugestanden wird.
Sein eigener Anwalt liegt ihm regelmäßig in der Ohren, daß
er dem sogenannten V. zuzustimmen habe, ohne daß der ihm sagt,
daß er selbst auch an dem V. finanziell interessiert ist über
die V.s-Gebühr nach -> BRAGO bzw. -> RVG. Während ihm
die Vergleichssumme, also die -> Arisierungsquote egal sein kann,
da er an dieser regelmäßig finanziell nicht beteiligt ist.
-> § 138 ZPO, -> 184
GVG, → Äpfel
und Birnen (miteinander) vergleichen
Das Modell des V.s
sind die Arisierungen in den 1930ern, als sich die wohlhabenden bis
reichen Geltungs-Juden mit dem Nazistaat „verglichen“ und
mit ca. 30% dessen, was ihr Eigentum 1933 tatsächlich wert war,
das Land verlassen durften. Unter Adolf war der V. offen-zentral
festgelegt und wurde dann dezental durch Schwarzkutten durchgeführt.
Ab 1990 teils-teils. Zentral und offen die Abschaffung und Arisierung
des Volkseigentums, die Arisierung des Bodenreformlands teils-teils,
die Arisierungskriminalisierung fast vollständig hinterrücks
und geheim. → erniedrigend
Vergleichstabu – Verbot, erkenntnisfördernde -> Vergleiche anzustellen, das aber nicht als ein Verbot öffentlich bekannt gegeben wird. Journalisten und andere Multiplikatoren haben gefälligst hörig und intelligent genug zu sein, das Verbot zu erkennen und zu befolgen, ohne dass es ihnen als Verbot benannt wird und ohne dass sie es als ein solches öffentlich wie intern angeben. Die sogenannte corporate identity der Besserverdienenden mit der -> FDGO verlangt vom Journalisten z.B. dass dieser nicht nur artikuliert, er könne/dürfe alles sagen, was er denkt. Was in der Lebens- und Arbeitspraxis bedeutet, dass er (und sie) nur noch das denkt, was er sagen darf. Denn genau dann stimmt die Formel und man kann sie leben und predigen ohne ironisch zu klingen. Diesen Klang mögen die Medien- und Politblockwarte gar nicht. Für das V. bedeutet dies, gar nicht erst zu denken, dass es etwas zu vergleichen gäbe z.B. zwischen dem 3. Nazi-Reich und der BRD, obwohl es sicher auch Unterschiede zu bemerken gäbe. -> Vergleichsverbot, → Äpfel und Birnen (miteinander) vergleichen, → erniedrigend
Vergleichsverbot – Verbot, erkenntnisfördernde -> Vergleiche anzustellen und damit Teil der allgemeinen -> Verblödungs-Strategie der BRD-Herrschenden. Indem das Verbot nicht bzw. nur selten als ein solches öffentlich ausgesprochen wird, wird es weit überwiegend als -> Vergleichstabu praktiziert. → Äpfel und Birnen (miteinander) vergleichen
Verhandlung, öffentlich → öffentliche Verhandlung(en)
Verharmlosung – z.B. des sogenannten → Nationalsozialismus wird vorgeworfen wie auch → Verhöhnung der Opfer, wenn man die staatlich diktierte Kriegspropaganda nicht nachplappert. Diese V. wird gleichgeschaltet mit der V. Der → „ehemaligen DDR“ und der → „Stasi“, womit einmal mehr der angebliche Totalitarismus scheinbewiesen wird. V. ist also ein erheblicher Vorwurf. Der gern und oft bzw. mindestens meistens gekeift. 2020 und 2021 kommt noch die V. von Covid hinzu. Die Wiederverwendung des Worts erleichtert es den Untertanen den jeweiligen Quatsch so zu sehen wie den jeweils vorangegangenen. → Verherrlichung, → Verhöhnung (der Opfer)
Verherrlichung
(der DDR, des Sozialismus) – jegliche realistische, den
Tatsachen entsprechende und den Feindpropaganda-Lügen
widersprechende Darstellung bzw. schon die Tendenz dazu wird nach
Belieben der Propagandisten als V. abgekanzelt. Auch wenn die
angebliche V. wesentliche Zugeständnisse an die →
Propaganda macht. Alles, was auch nur 1% unter der Maximalpropaganda
bleibt, insbesondere wenn authentische, nicht aufgenordete DDR-Bürger
zu Wort kommen, wird derart zurückgewiesen.
Seit wann
die V. Propaganda-Standard ist, kann Anfang der 2010er Jahre nicht
mehr rekonstruiert werden. Mindestens seit den 2000er Jahren, eher
aber schon Ende der 1990er. Neben der V. stehen den Niederbrüllern
weitere Formeln zur Verfügung. Zu den frühesten gehört
der → Jammerossi. Und ebenfalls sehr früh wurde die →
“Verhöhnung der Opfer“ in Anschlag gebracht. Allen
dreien ist gemeinsam, daß Beschwerden, Anklagen, Empörung
der DDR-Bürger gegen das seit 1990 Bestehende und gegen die sie
angewendete Unrecht usw. daß sachlichste Argumentation, reinste
Fakten-Vorbringungen mit diese so oder so entwertenden Parolen
niedergeprügelt werden. Wobei i.d.R. vermieden wird, auf die
Argumente auch nur einzugehen bzw. diese sich eine faire
Auseinandersetzung eben durch diese Erwiderung ersparen.
Zum
→ Vergleich: Wenn Juden (antisemitischen) (oder anderen →
Nazi) Lügen gegen Juden mit Wahrheit, Fakten, humanistischen
Argumenten entgegentreten, heißt das selbstverständlich
nicht V. der Juden. Insbesondere Brd- und Us-Staatslügen zur
Verherrlichung, die also etwas Mieses positiv erscheinen lassen
sollen, heißen nie V.: → Berlin-Blockade bzw. →
Berliner Luftbrücke, → Rosinenbomber, Die →
Ich-bin-ein-Berliner-Lüge des Schauspielerinnen-Flachlegers,
Fluchthelfer, -> die beste Verfassung, die die Deutschen je hatten
(falsch für das → provunG) usw. → Verharmlosung, →
Verhöhnung
Verhöhnung der Opfer – Kritik an Anti-DDR-Konstruktionen werden, zentral ausgegeben von staatlichen Bundeszentralen und -behörden, von Talkshows über den sogenannten Qualitätsjournalismus und das jeweils sich selbst als zuständig einsetzende Internetforum bis an die Kneipentische und Wohnzimmer-Sofas niedergekeift mit dem Argument, dies sei eine V.d.O. Es wird also mit diesem Satz ein Kritik-Tabu konstruiert und unendlich erneuert und bestätigt. Ein solches gibt es nie in bezug auf Kritik am bestehenden Regime, schon da dieses gem. dem chomskyschen Propaganda-Filter → Worthy and unworthy vicitms sprachlich, expressis verbis gar keine Opfer hat. Die seit 1990 vor allem anderen geltenden Anti-DDR Propaganda-Regeln, wobei die DDR einerseits für den Sozialismus insgesamt am Pranger steht, andererseits die angeblichen Opfer der DDR die Begründung sind für die Abstrafung und Degradierung der Repräsentanten der DDR. Wie die Opfer der jüdischen Gemeinheiten lt. Nazipropaganda die Begründung lieferten für die Einführung des antijüdischen Apartheidregimes, die Degradierung, Kürzung und Streichung der Renten, Aberkennung ihrer Berufsabschlüsse, die Arisierung ihres Eigentums usw. unter Hitler. → Verherrlichung der DDR, → Verharmlosung des → Nationalsozialismus und 2020/2021 von → Covid
verhunzt – ein gewisser Arnulf Baring und einer gewisser Wolf Jobst Siedler, beides arische Meinungs-Führungsoffiziere meinten Anfang der 1990er u.a. erklären bzw. akzeptieren zu sollen, die DDR-Bürger seien verhunzt. Mitte der 2000er kam die Variante des -> Schönboom dazu, sie seien durch die SED -> verroht worden. Das entspricht so ziemlich die Bild das die Original-Nazis von den Juden hatten bzw. entspricht dieses Tun ganz der damaligen Sicht- und Umgangsweise. Selbstredend ist das Volksverhetzung, und Volksverhetzung ist lt. StGB offiziell verboten. Und selbstverständlich würde der authentische DDR-Bürger gemäß der typisch arischen rechtlichen Asymmetrie für Juden strafverfolgt und verurteilt, würde er dergleichen für einen, mehrere oder alle Westdeutschen bzw. Arier behaupten. Mindestens wegen -> Beleidigung.
Verjährungsgesetz – Kurzname für „Gesetz zur weiteren Verlängerung strafrechtlicher Verjährungsfristen und zur Änderung des Gesetztes zur Entlastung der Rechtspflege (3. Verjährungsgesetz - 3. VerjG) vom 22. September 1997, also wird mit V. ein Nichtverjährungsgesetz bezeichnet -> Telekommunikationskundenschutzverordnung, -> widersinnige Wortverwendung
Verjährungshemmung – pseudorechtsstaatliches Instrument zur menschenrechtswidrigen Verfolgung und Ruinierung ehrlicher DDR-Bürger. Propagandistisch ausgeteilt mit der Begründung, die Verjährung müsse gehemmt gewesen sein, da schlimmste Straftaten (die allerdings tatsächlich gar keine waren, sondern eine arische Haß-Einbildung wie seinerzeit unter Hitler gegen die Juden) nicht stafverfolgt wurden. Seit 2009 nun wurden jede Menge tatsächlicher Straftaten bekannt, auf die eben dieses Kriterium tatsächlich zutrifft, nämlich die jahrzehntelangen Kinderficker- und Prügel- und perversen Quälattacken in brd-arischen Kinderheimen. Aber – Wunder, Wunder – niemand kommt auf die Idee, auch nur einen Verbotsantrag gem. § 129 oder § 129a StGB stellen zu wollen, geschweige denn, daß auch nur einer der kriminellen Schwerststraftäter strafverfolgt würde. Alles sei verjährt.
Verjudung
– 1. Naziterminus und also Propaganda-Schlagwort, mit dem
gemeint war, die arische Gesellschaft sei verjudet, also mit Menschen
jüdischer Herkunft und also mit ihrer Mentalität, ihren
Methoden, ihrer angeblichen Verlogenheit usw. zersetzt.
2.
Wissenschaftlicher Begriff der Erforschung arischer Herrschaft. Die
Arier brauchen immer einen Juden. Da die ursprünglichen,
ethnischen nicht zur Verfügung stehen, machte man sich die
DDR-Bürger ab 1990 durch die V. geeignet, als (Status-) Juden
der BRD-Arier zu fungieren. → Verrechtlichung
Verkehrssünde(r) – Rechtsbrechertum wird durch das Wort → Sünde(r) verniedlicht, und das Kriminelle ist sprachlich nicht mehr vorhanden. Auffällig ist, daß dergleichen Verniedlichungen verbotener Handlungen nur für solche angewendet werden, bei denen Wohlhabende und Privilegierte mitmachen. Also nicht z.B. für Schwarzfahren in der Straßenbahn. Als eines der Ergebnisse dieser sprachlichen Asymmetrie ist, daß Schwarzfahrer recht schnell im Knast landen. Also wegen 3,50 Euro, während Steuerhinterzieher schon mal über 1 Mio hinterzogen haben müssen, um evtl. im Knast zu landen. → Steuersünde/r, → Mogelpackung
Verklärung/verklären – Ende Januar 2014: Deutschlandradio Kultur. Es gebe Lehrer in West und Ost, die die DDR verklären, sagt Jens Hüttman von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Er habe festgestellt, dass häufig Grundwissen fehle. Wie gut sind Sie über die DDR informiert? Das wird auch gern erklärt im Zusammenhang mit der angeblichen Relativierung von → DDR-Unrecht. Jegliches Nichtwiederkäuen der nazimäßigen Lügen wider die DDR, Darstellen kausaler Zusammenhänge, Verweis auf Menschenrechte und Verstöße gegen diese seit 1990 usw.
Verkomplizierung des Lebens – die ständige V.d.L. unterläuft den Herrschenden und Regierenden nicht einfach. Sie ist ein systematisch eingesetztes Herrschaftsmittel. Als Herrschaftsmittel basiert sie auf der strengen, antidemokratischen Hierarchisierung der Gesellschaft. Regelmäßig werden die Reichen, Starken, Schönen durch die V.d.L. gegenüber den Armen, Schwachen und Ehrlichen begünstig, letztere in Nachteil gesetzt. Ob es sich dabei nun um das private Lebensumfeld handelt oder um die kleine bis mittlere Existenz. Ob es das Zivilrecht ist oder das Steuerrecht, ob es die Gewerbevorschriften sind oder Ausschreibungsmodalitäten. Je komplizierter, desto weniger durch einen allein zu bewältigen, desto notwendiger und effektiver sind Arbeitsteilung und Auftragsvergabe. Z.B. an Subunternehmer, Anwälte, Berater. Die sich aber der Arme nicht oder weniger leisten kann. Durch die V.d.L. steigen die Kosten für dergleichen Dienstleistungen ständig, wie die Erfindung und Inkrafttretung des RVG deutlichst zeigt, sehr gut zeigt.
verkopft
– Vokabel
des Regimes zur Verachtung und Abwertung von Intellektualität
und autonomer, tatsächlich oppositionelle Kopfarbeit. Also im
Sinne der allgemeinen Gleichschaltung der Volksgenossenschaft. An die
und in Richtung DDR-Bürger ausgegeben innerhalb des allgemeinen
Literatur- und Sprechzeige-Geschwäschs, der
Intellektuellen-Feindlichkeit der Nazis entsprechend, die – im
Gegensatz zum aufklärerischen DDR-System – schon Gift und
Galle spuckte, Hohn und Spott über die tatsächlich
Intellektuellen ausschütteten, die i.d.R. traditionell als links
bezeichnete Ansichten und Denktechniken vertreten und dies auch 1930
und 1933 taten. Albert Einstein lehrte u.a. an der MASCH, der
marxistischen Arbeiterschule, und wurde von den Original-Nazis als
Relativitäts-Jude beschimpft. Ähnlich wurden die
revolutionären Findungen des Sigmund Freud verhöhnt,
gleichzeitig und mehr und weniger klammheimlich wurden diese
teilweise in der Nazi-Propaganda angewesendet. Ab 1945 haben aber vor
allem die Ami-Besatzer die Nazis dann unterwiesen, wie grundfalsch es
war, auf dem Weg zur Weltherrschaft des weißen Mannes, nicht
nur andere weiße Männer auszuschließen und
umzubringen, sondern auch deren brauchbare Intellektualität zu
mißachten. Aber was sollten die Nazis machen? Sie hatten
schließlich, anders als die Amis, keine Schwarzen für die
Einrichtung einer Apartheid. Die
Verkopft kann und soll
jeder und jede und jeder Gedanke sein, der nicht durch TV und
Feuilleton als dazu befugt benannt ist, was dem Volksgenossen gern
mir Titeln wie Professor, Experte, Mitglied der Expertenrates,
Absolvent der Eliteuni, Mitglied des Ausschusses, Schriftsteller usw.
angezeigt wird, alles insbesondere Wahre, Zutreffende, das von der
Big Brother Diktatur unterdrückt wird, wird gern mit v.
abgewertet. Daß der Volksgenosse weiß, was ein Gedanke
ist und was nicht, also schließlich nur noch denkt was er soll
und ihm entsprechend vorgekaut wurde. → ich kann alles sagen,
was ich denke
Verletzung
des vertraulichen Worts, §201 StGB der BRD:
(1) Mit
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
wer unbefugt
1. das nichtöffentlich gesprochene Wort eines
anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder
2. eine so
hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich
macht.
Ebenso wird bestraft, wer unbefugt
1. das nicht zu
seiner Kenntnis bestimmte nichtöffentlich gesprochene Wort eines
anderen mit einem Abhörgerät abhört oder
2. das
nach Absatz 1 Nr. 1 aufgenommene oder nach Absatz 2 Nr. 1 abgehörte
nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen im Wortlaut oder
seinem wesentlichen Inhalt nach öffentlich mitteilt.
Die
Tat nach Satz 1 Nr. 2 ist nur strafbar, wenn die öffentliche
Mitteilung geeignet ist, berechtigte Interessen eines anderen zu
beeinträchtigen. Sie ist nicht rechtswidrig, wenn die
öffentliche Mitteilung zur Wahrnehmung überragender
öffentlicher Interessen gemacht wird.
(3) Mit
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird
bestraft, wer als Amtsträger oder als für den öffentlichen
Dienst besonders Verpflichteter die Vertraulichkeit des Wortes
verletzt (Absätze 1 und 2).
(4) Der Versuch ist
strafbar.
(5) Die Tonträger und Abhörgeräte, die
der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen
werden. § 74a ist anzuwenden. -> Krug („Abgehaun“),
-> Renft
Verleumdung – siehe Systematik, -> Beleidigung
Verlustbesteuerung
– arische Methode der scheinrechtsstaatlichen Drangsalierung,
Entrechtung und Enteignung zur Vernichtung der Existenz selektierter
DDR-Bürger. Hierbei werden selbständigen Ostlern per
Plattmache, Strafverfolgung etc. Verluste beigebracht, als unbegrenzt
Steuerpflichtige haben diese dann eine Einkommens- und
Umsatzsteuererklärung beizubringen. Das Finanzamt erkennt
sämtliche Ausgaben (die die Einnahmen übersteigen) nicht
an. Die Einnahmen werden allerdings anerkannt. Anstatt dass der
Ostler Geld vom Finanzamt zurück bekommt, wie es rechtens wäre,
fordert das Finanzamt von ihm Steuer. Das bedeutet nichts anderes,
als dass der Ostler seine Verluste versteuern muss.
Ihr
Vorbild hat diese Versteuerung in der Behandlung der Juden unter den
Nazis. In der sogenannten Reichskristallnacht schmissen SA-Horden auf
Geheiß ihrer den Staat beherrschenden Horden-Führer die
Scheiben der jüdischen Geschäfte ein bzw. von Inhabern, die
zu Juden erklärt worden waren. Hernach wurde den Juden eine
kollektive Strafe von 1.000.000.000 RM auferlegt u.a. wegen der
Verschmutzung der Straßen und der Belästigung der Arier
durch den Lärm. D.h. sie hatten für den Schaden, den die
Arier ihnen zufügten, an ihre Schädiger zu zahlen. Wie die
Ostler an die Arier-Herrschaft zu zahlen haben.
Verlustbesteuerung – in der BRD praktizierte Nazimethode der wirtschaftlichen Vernichtung von Kommunisten, Juden, Ostlern ab 1933, 1949 bzw. 1990. Dabei werden den vom System zu solchen erklärten Delinquenten zumeist mit verteilten Rollen einerseits Schäden, Verluste zugefügt, andererseits die Delinquenten zu Übeltätern erklärt, die die Schuld an den Schäden trügen bzw. werden die Verluste einfach nicht anerkannt und entsprechende Strafgelder erhoben. -> Reichskristallnacht, -> Subsidiaritäts-Prinzip
Vermassung – ideologischer Vorwurf gegen Kommunismus und Sozialismus, diese würden den Menschen ihre Individualität nehmen und vermassen. Für die bildliche Darstellung wurde in den 1960er und 70er Jahren vor allem die chinesische Bevölkerung in den blauen Arbeitsanzügen der Kulturrevolution benutzt. Die Verbildlichung funktionierte im Westen gut, da der Bürger, der westliche Untertan überhaupt die Dialektik Form – Inhalt nicht denken kann, noch sich vorstellen kann, dass Individualität etwas anderes sein könnte denn etwas Äußerliches -> Phänomenologie. Die wirkliche und eigentliche Vermassung leistet der -> Konsumismus.
vermeintliche Spione und Saboteure – Anfang 2012 wird in einer Polit-Doku-TV-Sendung behhauptet, die böse, böse → „Stasi“ habe die Aufgabe gehabt und sei damit beschäftigt gewesen, v.S.u.S. aufzuspüren. Tatsächlich war es die Aufgabe des MfS, TATSÄCHLICHE Spione und Saboteure aufzuspüren und unschädlich zu machen, nicht vermeintliche. Daß nicht jeder, der bei der Abwehrarbeit dieser Straftaten ins Visier geriet und in Verdacht (also vermeintlich so jemand war oder wenigstens vermeintlich ein Kollaborateur), dann tatsächlich einer war, lag nicht an der Böswilligkeit oder Unprofessionalität des MfS oder der Polizei oder der SED oder der DDR, sondern daran, wie die Angreifer (Organisation Gehlen, CIA, MI6 etc.) arbeiteten. Hätten die Agenten gegen die DDR sich entsprechend zu erkennen gegeben, wäre auch niemand falsch in Verdacht geraten. Ganz einfach. Daß es angeblich um v.S.u.S. ging suggeriert, es habe gar keine tatsächlichen gegeben und daß die äußeren Feinde der DDR, die ja immerhin ihre Vernichtung auf die Banner geschrieben hatte, nur eingebildet waren. Ohne diese Feinde und ihre terroristischen Bestrebungen „in → Rechtsnachfolge in Identität“ erscheinen die Aktivitäten des → MfS nicht und nie als Reaktion (also nicht als -Abwehr), sondern immer als Aktion (also Angriff, flächendeckende Überwachung der eigenen Bevölkerung usw.). Q.e.d.
Vermenschlichung der sonstigen Natur, umgekehrt Vertierung des Menschen (→ Biologismus) – der Killerhai oder das brutale oder sonst mörderische Raubtier oder auch der liebeshungrife Uhu, sind keine Killer, sind nicht brutal oder mörderisch und empfinden auch keine Liebe. Denn nur Menschen können Killer sein, brutal und Mörder oder auch leben. Tiere sind Tiere und also nicht nach Maßstäben menschlicher Kultur zu messen. Umgekehrt werden menschliche Verbrechen gern mit natürlichen Überlebensstrategien des Fressens und Gefressenwerdens erklärt, wenn die Verbrecher für Kapitalismus und Imperialismus marodieren und morden. Wenn also ein als „irrer Diktator“ denunzierter und zum Abschuß freigegebener Präsident Libyens, Ghaddafi, massakriert wird, erklären die Herrschaftsmedien schnell ihr Verständnis, da es sich um natürliche Aggressi^^on handelt mit aufgestauter Emotionalität. → Systematik
Vermögensrechtsänderungsgesetz
vom 14 Juli 1992 - „Mit der Einfügung der Vorschriften
zur so genannten Abwicklung der Bodenreform (Art. 233 §
11-16 EGBGB) durch das Zweite Vermögensrechtsänderungsgesetz
1992 hat der bundesdeutsche Gesetzgeber die Grundlage für
eine beispiellose „Enteignungskampagne“ gegen die aus der
Bodenreform 1945/1946 begünstigten Neueigentümer
geschaffen. Denen, die in der -> SBZ oder in der späteren ->
DDR -> Bodenreformeigentum als Privateigentum erworben hatten
und denen dieses Eigentum in der DDR auch verblieben war, wird
es heute entschädigungslos genommen...“, so die
(West-) Anwältin Dr. Dr. Grün in einem Aufsatz zum Thema in
der Zeitschrift für Immobilienrecht (ZfIR), 16. Dezember 2002 S.
965ff.
Technisch hat man die DDR-Bürger mit diesem
Gesetz rückwirkend enterbt mit dem angeblichen Rechtsgrund, daß
der Erbe einen falschen Beruf ausgeübt habe, nämlich einen
anderen als der Erblasser. Wenn das allgemein ein Enterbungsgrund
wäre! Das dürfte einmalig sein in der deutsch-arischen
Unrechtsgeschichte; auf eine solch krude Idee kamen nicht einmal die
Original-Nazis. Öffentliche Proteste von Brd-Volljuristen waren
nicht zu hören, reihte sich doch dieser Gesetzesmüll 150%ig
in die Arisierungs-Gemeinheiten seit 1990 ein. Die angeblichen
Volksvertreter, die ja als der sogenannte Gesetzgeber diese
Arisierungsverbrechen legitimierten, schwiegen über alle
Erkennungs-Farbgrenzen hinweg gleichgeschaltet.
Tatsächlich
berief man sich dabei auf eine Rechtsvorschrift aus der DDR (nicht
der ehemaligen!) – die die Brd-Arier Jahrzehnte lang verhöhnt
und bekämpft hatten -, wonach derjenige, der nicht mehr in der
Landwirtschaft tätig war, das Land in den Bodenfonds
zurückzugeben habe. Dahinter stand die Idee der Aufklärung,
daß dem, der den Boden bearbeitet, dieser auch gehören
solle. „Vergessen“ hatten die Brd-Gesetzesmacher 1992
allerdings und zwar alles andere als zufällig, daß die
Bodenreform-Begünstigten in der Frühzeit Eigentum an dem
Bodenreformland erworben hatten, nämlich durch Bezahlung des
Ackers in Form von Naturallieferungen, und daß die Rückgabe
des Ackers in den Bodenfonds zu DDR-Zeiten selbstverständlich
auch eine Auszahlung des Werts an die Zurückgebenden zur Folge
hatte. Während nach dem V. einfach nur enteignet wurde ohne
jegliche Kompensation. Was menschenrechtswidrig war und ist. Auch
wenn die Brd-Herrschenden sich in Strasbourg ein anderslautendes
Urteil – das vom Juni 2005 – gekauft haben.
Es
handelt sich um typisch arische Nazi-Gesetzgebungs-Techniken in
Verbindung mit totaler Kaufjustiz, wie sie schon gegen die Juden ab
1933, aber auch gegen -> Marinus van der Lubbe angewendet wurde
und mit der selben inhumanen Tendenz gegen die Opfer: Enteignung
durch Entrechtung und Entrechtung durch Enteignung. Diese Regelung
ist auch ein Verstoß gegen die völkerrechtlich
verbindliche Zusage der Brd zum Bestand der Bodenreform und des
sogenannten Einigungsvertrags 1990. Von der Anerkennung der
Menschenrechte gar nicht erst zu reden. Darüber hinaus wurden in
der selben Manier Politiker, Generale, Offiziere und Soldaten der DDR
unter rückwirkender Anwendung der Brd-Gesetze bzw.
Außerkraftsetzung von DDR-Gesetzen abgeurteilt, wie z.B. auch
der Österreichische Präsident Schuschnigg von den
Hitleristen nach dem Anschluß gerichtlich belangt wurde. Aber
wer weiß das schon? Die Massenmedien waren ebenso
gleichgeschaltet wie 1990.
Ein weiteres Indiz für die
mieses Zustand und für die Qualität von Staat und →
provunG ist, daß die Beschwerde, die in Strasbourg immerhin
angenommen wurde, zuvor von den Rotkuttenclowns in Karlsruhe gar
nicht erst angenommen worden war. Die nächstliegende Frage, wie
es sein kann, daß eine offensichtliche und per Annahme
bestätigte Grund- und Menschenrechtsverletzung von den Rotkutten
nicht als eine solche angesehen und die Beschwerdeführer von den
höchsten angeblichen Richtern des Staats abgewiesen wurde, war
für jegliche öffentliche Erörterung, ja auch nur
Bemerkung selbstverständlich tabu..
Bodenreform-Erben
wie -DDR-Politiker und SED-Funktionäre schafften es immerhin als
einzige Ausnahmen von der Regel, daß ihre Beschwerden in
Strasbourg und Genf angenommen wurden. Dort ernteten sie den ganzen
Hohn der sogenannten internationalen Richter, die weit überwiegend
von den westdeutschen Ariern bezahlt werden und von diesen nur zu
lesen bekommen und sich diktieren lassen, was sie wissen und
verkünden sollen. Da nützte ihnen auch die teure
Westanwältin aus Fürth nix. Die DDR-Bürger haben nach
den offiziellen Regeln alles richtig gemacht: Den Westpolitnix
geglaubt, ihr Geld zu Westanwälten gebracht, die dann bei
Westrichtern, dem staatsoffiziell geltenden Recht gemäß
Klage bzw. Beschwerde eingereicht, um sich dumdreist abzocken,
vorführen und vollverarschen zu lassen. Und die Westjournaille
hat nicht einmal richtig gehöhnt, sondern die ganze Sache
99,9%ig unter den Teppich gekehrt. Warum auch die angeblichen
Interessenvertreter der DDR-Bürger, Gysi & Co., dieses miese
Spiel mitgespielt hat, darf sich jeder an seinen fünf Fingern
abzählen – Diäten gibt es eben nicht fürs
Volksvertreten. Wer damit anfängt, ist mal Diätenheini
gewesen, siehe Möllemann!
Der Zynismus der Geschichte
(hier von einer Ironie zu sprechen, wäre sicher fehl am Platze)
ist der: Gerade in den ländlichen Gebieten des Südens
hatten viele DDR-Bürger im März 1990 besonders schwarz
gewählt, also SPD und noch inbrünstiger CDU und DSU.
Darunter sicher auch etliche, die dann später um ihr Erbe
gebracht wurden von denen, denen sie zugejubelt hatten. Wie viele,
die Hitler als ihren Befreiungshelden begrüßten, ob nun im
Reich, in Österreich oder in den Sudeten, sich wenig später
von ihm in den Ruin führen ließen.
Dem 2.
Beschluß vom Juni 2005 ging ein erster vom Januar 2004 voraus
zu Gunsten der DDR-Bürger. Dieser wurde insbesondere von den
tautologischen Scheinvolksvertretern geradezu bejubelt. Das Mantra
lautete: Der Rechtsstaat ist der Rechtsstaat ist der Rechtsstaat.
Allerdings legte Frau Zypris als Justizministerin der Bumsreplik
sofort sogenanntes Rechtsmittel ein. Damit den Schwur, die Interessen
des deutschen Volkes zu wahren, → „so wahr mir Gott
helfe“, umsetzend. Was bedeutet, daß DDR-Bürger
nicht als Menschen, schon gar nicht als Volk anerkannt sind. Wenn
adelige ganze DDR-Museums-Depots beanspruchen, legen die Brd-Büttel
nie Rechtsmittel ein.
DDR-Bürger-Beschwerden gegen
die Anschlußverbrechen werden prinzipiell gar nicht erst
angenommen, sie bekommen ein Schreiben, in dem steht, daß die
Beschwerde nicht angenommen sei und es dagegen kein Rechtsmittel gebe
und daß weitere Post von demjenigen nicht angenommen bzw. nicht
bearbeitet werde. Im Gegensatz zur Bumsreplik, die immer ein
Rechtsmittel hat. Auch das wie unter Hitler: Juden hatten nie
Rechtsmittel. Der Trick ist so simpel wie geheim: Nur angenommene
Beschwerden werden in Strasbourg registriert, nur registierte
Beschwerden werden veröffentlicht. Also werden Beschwerden von
DDR-Bürgern nicht veröffentlich, also haben sie –
quasi – nie stattgefunden. Also werden die Menschenrechte –
scheinbar – nicht verletzt, denn es beschwert sich ja niemand.
Wie damals unter Adolf. Nur daß damals dieser Schein nur durch
das deutsche Regime und seine direkt verbündeten erzeugt und
kolportiert wurde. Überall sonst, wo also die Wehrmacht nicht
stationiert war und nicht Waffenbrüderschaft pflegte, wurde
dieser Quatsch als verlogene Nazipropaganda und als verbrecherisch
enttarnt.
Nach dem sogenannten Rechtsmittel der Zypris
setzten dann hektische Bewegungen hinter den Kulissen ein, die für
sämtliche Berichterstattung tabu war, und auch Gysi, Bisky, Brie
usw. wußten, daß ihre weiteren Diätenbezüge
davon abhingen. Und schwiegen ebenfalls totalgleichgeschaltet. Der
Streitwert wurde immerhin auf 7 Mrd. Euro geschätzt. Und da die
Brd-Arier diese Kauftypen in Strasbourg nicht dafür bezahlen,
daß sie ihnen solche Kosten verursachen, bekamen sie dann,
2005, das Urteil, da sie lesen wollten. Und so las es sich: Als eine
Rehabilitierung der Nürnberger Gesetze. Der Beschluß wurde
damals ca. 1 Tag kurz gemeldet, nirgends öffentlich auch nur
annähernd pertinent kommentiert und ist seither für
jegliche Erwähnung in allen Kommerz- wie Linkspolit-Medien und
allen Parlamenten tabu. Auch im Internet findet man keine zutreffende
und hinreichende Darstellung.
Der Sinn der ganzen Übung
war: Die Brd-Arier haben vor dem 1. Beschluß nichts oder nicht
genügend abgedrückt. Man muß sich nur mal überlegen,
wie viel 1% von 7 Mrd. Euro sind und wieviel bei 3% oder 5% pro
„Richter“ abfällt! Und man muß ja nicht alle
bestechen, nur die gute Hälfte. Was beim Fußball
funktioniert und am Amtsgericht Berlin-Mitte, wird man doch auch in
Strasbourg hinbekommen! Die Kauf-“Juristen“ von
Strasbourg erwarteten ein Provision, ohne das vorher groß genug
an die Glocke gehängt zu haben. Jedenfalls haben die Brd-Arier
die Zeichen nicht verstanden. Erst das erste Urteil zugunsten der
DDR-Bürger hat die Provisionszahlung ausgelöst und diese
verursachte dann das richtige, systemkonforme Urteil. Dieses Beispiel
zeigt auch sehr schön, daß, wenn der DDR-Bürger mal
Recht bekommt, es nur so aussieht und er nur umso mehr verarscht
wird.
Die DDR-Bürger waren vor dem 2. Urteil von
ihrer West-Anwältin Grün in Sicherheit gewiegt worden: So
etwas habe es noch nie gegeben. Der langjährige Chef-Kriminelle
des Vereins, der Schweizer Wildhaber, der die ganzen Arisierungen
seit 1990 abgenickt und gedeckt hat, wie die Schweizer ja auch die
Konvertibilität des Zahngolds abgesichert und die totale
Diskretion gewahrt haben, ließ über sein Lügen-Organ
„Spiegel“ verkünden: Wenn wir (in der kleinen Kammer
erst mal beschlossen haben, bleiben wir (in der großen Kammer)
auch dabei: Der Spiegel 47/2004, Seite 50 ff. Wozu es dann sogenannte
Rechtsmittel gibt, hat er nicht verraten.
Die
DDR-Bäuerlein-Erben, fuhren auch hin und dachten, es wäre
wie beim ersten Mal. Zunächst beantragten nun aber die Vertreter
der Bumsreplik (in Wahrung der Interessen des deutschen Volkes, „so
wahr mir Gott helfe“) als Verhandlungssprache Französisch.
Dem Antrag wurde stattgegeben. Und also wurde nun in Französisch
verhandelt. Pech für die DDR-Deppen, daß sie kein
Französisch verstanden und was dabei herauskommt, wenn man
hochherrschaftlich vorgeführt und im Regen stehen gelassen
wird.
Viele DDR-Bürger wurden mit der rückwirkenden
Enterbung auch ihres Heimes beraubt, da auf dem Bodenreform-Land ab
1945 viele sogenannte Neubauernhäuser gebaut worden waren.
Etliche hatten Ihr Bodenreform-Land auch ab 1990 als sogenannte
bankübliche Sicherheit einer Bank überschrieben für
die bankfinanzierte Existenzgründung. Mit der Einziehung des
Landes durch den Arisierungs-Staat war auch die Existenz futsch und
die Aufbauarbeit seit 1990 für umsonst.
Das
Arisierungsvolumen und die Zahl der Betroffenen überstieg alle
insgesamt im 3. Reich ab 1933 vorgenommenen Arisierungen. Der ganze
Vorgang wie die Menschenrechtsverletzungen insgesamt sind für
öffentliche Diskurse tabu.
Dazu wurde einige Jahre
danach noch für einige Tage scheinskandalisiert, daß über
die nach Gesetz vorgenommenen Arisierungen hinaus allein im
sogenannten Land Brandenburg, also in der DDR-Bezirken Potsdam,
Frankfurt und Cottbus über 10.000 Familien enteignet wurden.
Auch das wie unter Adolf: Man macht menschenfeindliche Gesetze, die
schon schlimm genug sind, aber wenn man dann erst einmal beim Hauen
und Stechen ist und beim Arisieren und die Grenzen der Gemeinheiten
und des Unrechts erreicht hat, macht man nun erst recht weiter. Neben
Suiziden schlagen auch etliche Alkoholkranke infolge dieser
Entrechtungen und der damit verbundenen Drangsalierungen zu Buche.
Die Zahl der totgegangen hat niemand gezählt; nach den Berichten
aus den beiden Vereinen waren es etliche. Es galt totale Mediensperre
in Pluralität. Weder durfte über die Masse des Unrechts,
die Qualität des Unrechts noch über Opfer-Schicksale
berichtet werden außer in einigen Lokalzeitungen, dort, ähnlich
wie über die „hungerstreikenden Handwerkerfrauen“
und ähnliche nur verniedlichend, verfälschend, verarschend.
-> Bodenreform, -> Verstaatlichung
Vermüllung
– Technik der Realisierung der Herrschaft über die Köpfe
als Steuerungszentrale der Individuen und damit Prinzip der
Herrschaft über die Individuen und damit Teil der allgemeinen ->
Verblödung.
Abweichend von der negativen Utopie, die
Wells in „1984“ gegeben hat, ist es bislang noch nicht
gelungen, den Stoff 'Soma' entsprechend dieser Utopie dinglich, als
quasi Arznei zu erzeugen und anzuwenden, dass alle Menschen mit
ausreichend Wohlgefühl versorgt und somit willig- und
ruhiggestellt werden könnten. Die Wirklichkeit zeigt nun aber,
daß die psychischen, emotionalen Kapazitäten des Menschen
durchaus begrenzt sind und emotionale und wissensmäßige
Besetzungen eine gewisse Stabilität und Ausschließlichkeit
aufweisen.
Gebildeten und humanistisch gesinnten Menschen
fällt es regelmäßig schwer(er), jeden Blödsinn
zu glauben und jedem Betrüger oder Idioten hinterherzulaufen.
Gleich ob er sich Kanzler, Bischof, Dalai Lama, Christo oder
Motivationstrainer nennt. Das Prinzip der V. aller Kanäle,
Zeitungen, Buchläden etc. hat sich hier als sehr effektiv im
Sinne des -> Artikels 1 GG erwiesen.
Indem weit über
90% aller Informationen Pseudoinformationen sind, das
Nachrichtenunwesen nicht die Aufgabe hat, die Bevölkerung zu
informieren, sondern mittels Informationen und Pseudoinformationen zu
-> hysterisieren, die Hirne mit Aberglauben und unnützem
Pseudowissen zu füllen, immunisieren die Medien die Individuen
vor nützlichem, anwendbaren Wissen, vor Vernunft und Demokratie.
Mit Verweis auf die durch sie geformten Bevölkerungen können
die sogenannten -> Meinungsführer dann überzeugend
behaupten, daß mit diesem Menschenmaterial nun einmal keine
wirkliche Demokratie zu machen sei. Weshalb die -> repräsentative
-> Demokratie, also eine Art feudalherrschaftlicher Zentralismus
mit pseudodemokratischer Attitüde die einzig mögliche
Demokratieform sei.
Konkret wird die V. praktiziert, indem
der Plebs (als das die Macher das Volk ansehen) in den elektronischen
Medien Schauspieler und andere Promis raten dürfen, mittels
allseitiger ständig zunehmender -> Boulevardisierung mit den
Verdauungs- und Schwangerschaftsproblemen von Prinzessinnen traktiert
werden, mit Hubraumzahlen und Formel1-Piloten-Querelen versorgt, auf
Schminktechniken, Diäten und andere Moden eingeschworen werden,
während die höchstdotierten Schlipsträger austeilen,
daß und wie die Lohnnebenkosten gesenkt werden müssen.
Es
handelt sich bei der V. also um eine systematische, bewußte
Vermüllung der Gehirne, um Speicherplatz zu füllen und
mentale und Denkkapazitäten auszulasten, damit für
Sinnvolles und wirklich Positives keine Kapazitäten vorhanden
sind. Wessen Spendenreflex regelmäßig ausgelöst und
also trainiert wird, der muß nicht mehr wirklich human handeln
und fühlt sich dennoch als Humanist.
Da es sich bei
„1984“ immerhin um ein Buch mit Kunstanspruch handelt,
das allerdings gleichnishaft Gesellschaftliches verhandelt, darf man
Soma auch als -> Metapher lesen. Dann wären die vielen bunten
TV-Kanäle, die Fußballübertragungen, der
parlamentarische Demokratiezirkus als Soma zu verstehen.
Vermutung(en) – Propanda-Denunziations-Technik auf der Basis der Gleichschaltung zwischen Medien, Politik und Justiz. Über -> Kommunisten, -> (Funktions-) Juden und andere „Untermenschen“ darf alles Miese „vermutet“ werden, ohne dass für die „V.“ auch nur der Anschein eines Beweises vorläge. Selbstverständlich haben die Betroffenen regelmäßig weder eine Chance, dergleichen vor Gericht anzufechten, noch diejenige, ihrerseits gegen die „Vermuter“ oder andere in ähnlicher Öffentlichkeit zu vermuten oder gar zu wissen. Diese Technik geht in dieser Absolutheit der Anwendung auf das Propaganda-Ministerium des J. Goebbels zurück: Man muß eine Lüge nur brüllend und oft genug über sein Opfer ausschütten, etwas wird hängenbleiben. -> Suggestivdementi
vernichten – militärischer Terminus, mittels dessen absichtlicher Falschinterpretation DDR-Funktionäre und -Militärs ab Anfang der 1990er Jahre strafverfolgt und abgeurteilt wurden. Man hielt ihnen u.a. vor, dass in den Gesetzen bzw. Befehlen davon die Rede war, dass Gegner bzw. Grenzverletzer zu vernichten seien. Man übersetzte bzw. interpretierte das dahingehend, dass damit die Tötung von Grenzverletzern gemeint worden sei. Und ignorierte vorsätzlich und gegen die Einwände und Nachweise der Verfolgten den durch die sowjetische Militärdiktrin festgelegten Begriff, der damit die ca. 50%ige Kampfunfähigmachung gegnerischer Einheiten meint. Auch die Vernichtung der Hitlerarmeen war bekanntlich nicht mit der Tötung aller Soldaten und Offiziere verbunden. Eine der üblichen demagogischen Unterdrückungstechniken: Einerseits ignorieren gegen den Protest der Unterdrückten die arische Journaille und die Richter den militärischen Charakter der westlichen DDR-Staatsgrenze. Um dann gegen die nachweislichen Intentionen der Urheber andererseits militärische Begriffe als zivile interpretieren zu können. -> Schießbefehl
Vernichtung der Akten – während die einen Akten – die der IM des MfS zu deren Erpressung, Ausgrenzung, Vernichtung öffentlich präsentiert wurden ab Anfang 1990, wurden zeitgleich andere Akten massenweise vernichtet. Nämlich mit der Zerschlagung des Gesundheitssystems die der Polikiniken, Kliniken, Spezialstrukturen der Vor- und Fürsorge für bestimmte Krankheiten wie Diabetis, Lungekrankheiten usw. Auch wenn die Adresse des Patienten sich seit über 30 Jahren nicht geändert hatte, jedenfalls war das in Berlin so. Damit waren sämtliche Befunde weg, Anamnesen, Vergleichswerte, die Grundlagen für Medikamentierungen usw. Wie viele DDR-Bürger diese Aktenvernichtung Gesundheit und Leben gekostet hat, ist allerhöchst tabuisiert. Ein sehr schönes Beispiel dafür, daß man mit Entgegengesetztem das selbe erreichen kann, nämlich die Dezimierung einer unerwünschten Bevölkerung: Mal stellt man Akten aus oder marktschreiert ihren Inhalt meistbietend, mal vernichtet man sie, das Ergebnis sind Tote. → Suizid(ierung)
Vernichtung durch Arbeit(slosigkeit) – Methode der Arier, Nichtarier: Kommunisten, Liberale, Juden, Ostler, die sie als überflüssig ansehen, kostengünstig loszuwerden. Während die Original-Nazis entsprechend den damaligen Produktionsgegebenheiten unter dem Rubrum ->„Arbeit macht frei“ die Zwangsarbeit bevorzugten, setzten die BRD-Arier ab 1990 massiv und erfolgreich das Instrument der -> Zwangsarbeitslosigkeit zur Dezimierung der Ostler ein. Die Folgen waren vorhersehbar: Alkoholtote, Depressionen, Psychosen, sonstige Suizide. Ergo: Nun macht Arbeitslosigkeit „frei“ z.B. zum „Frei“-Tod.
verordnet – als Adjektiv wie als Adverb einer der Kennzeichner für das Andere, das als feindlich zu kennzeichnende. Für Staaten niederen Ranges und deren Konventionen. Insbesondere in der DDR war vieles bis alles verordnet. Aber, selbstverständlich, auch in der Sowjetunion und unter Putin, in Kuba, in ehemaligen Sowjetrepubliken, im Iran, unter Ghaddafi, im Rumänien unter Ceaucescu usw. Das nicht Verordnete wird wie selbstverständlich propagandistisch nicht wahrgenommen, nicht kolportiert. Zu den häufigsten als verordnet dargestellten und genannten Erscheinungen der DDR gehört der sogenannte → verordnete Antifaschismus. Entsprechend der normierten arischen Asymmetrie der Welt- und Systembetrachtung und -besprechung wird das in der sogenannten Freiheit Verordnete nicht so benannt, insbesondere in der Brd, aber auch in den alliierten Kernstaaten des Imperiums, in Frankreich, GB, in der Schweiz, in den USA. Steuern, Krieg, Verkehrsregeln, Prostitution, Kommerzkonsum, Lobby-Korruption, Arisierung des DDR-Volkseigentums, der Datschen und EFH, Arisierungs-Kriminalisierung der DDR-Bürger, arische, denunzierend-verblödend-verrohende Falschbenennung der DDR (→ ehemalige DDR) und der DDR-Institutionen (→ Stasi statt MfS) und DDR-Bürgern (→ Stasis, Stasi-Spitzel) per Gesetz und ohne wie unter Adolf usw., Steuereintreibung, gebäudeschädlicher Wärmeschutz für Häuser auf Kosten der Mieter zugunsten der Bauindustrie, Umweltzonen bei Nichtverordnung der Möglichkeit, ältere Kfz umweltzonentauglich aufrüsten zu können - alles verordnet! Wie die menschenrechtsverletzende Diskriminierung der Dunkelhäutigen in Frankreich, die Ausweisung von EU-Bürgern von dort, die planmäßige Erhöhung der Zahl der schwarzen Insassen der USA-Gefängnisindustrie – alles verordnet! Aber (so gut wie) nie als verordnet bezeichnet. Und also nicht als solches wahrgenommen. Staaten, deren gesellschaftliche Realtität mittels des v. gekennzeichnet wird, erscheint damit automatisch als minderwertig, abseitig, böse.
verordneter Antiantifaschismus – BRD-Staatsdoktrin: Gemäß dem Vermächtnis der Rechtsnachfolger des Hitler-Staats wird Antifaschismus staatlich verfolgt, bis in die Gerichtssäle hinein. Wenn der DDR-Bürger, der Antifaschist z.B. zum (deutschen) Faschismus nicht -> Nationalsozialismus sagt, wird das von den Staatsanwälten – in typisch arischer Propaganda-Manier – strafverschärfend gegen den DDR-Bürger gewertet. Wie z.B. im politischen Schauprozeß gegen Egon Krenz.
verordneter
Antifaschismus – Propaganda-Keule des staatlich wie
totalelitär -> verordneten Anti-Antifaschismus. Es wird mit
dieser stereotypen Formel unterstellt, der -> Antifaschismus als
Staatsdoktrin der DDR sei und zwar ausschließlich verordnet
gewesen. Es habe ihn nicht wirklich gegeben. Die BRD-Arier lassen
sich diese Propaganda-“Wahrheit“ gern von den Akteuren
ihrer 5. Kolonne in der DDR bestätigen. Die tatsächlich mit
Antifaschismus so viel zu tun hatten und haben wie Globke, Kiesinger,
Schleyer, Kohl, Schröder usw.
Die Propaganda-Formel
vom v. A. mußte selbstverständlich gar nicht erst bewiesen
oder „bewiesen“ werden. Die Propaganda-Stereotype wurde
insbesondere ab 1990 durch stetige Wiederholung durchgesetzt. Durch
flächendeckende Enteignung der DDR-Bürger von Medien,
Berufsverbote, Exkommunizierung, Strafverfolgungen wegen angeblicher
Beleidigung usw. wurde jeder Widerspruch gegen diesen
Nazi-Schwachsinn von vornherein im Keim erstickt, denn diese
Propaganda-Formel wurde schon nach 1945 in Umlauf gebracht, nämlich
von den in allen West-Medien in Schlüssel-, also
Entscheidungspositionen plazierten hochrangigen Nazis. Daß das
provisorische, seit 1990 zudem ungültige → Grundgesetz (GG)
= provunG und damit auch die Brd-Pseudodemokratie verordnet war,
nämlich im wesentlichen durch die US-Besatzer, darf in der
Öffentlichkeit nicht einmal erwähnt werden. Die Alternative
zum angeblich v. A. ist – in Erfüllung des Vermächtnisses
A.Hitlers – nicht etwa ein nicht verordneter Antifaschismus,
sondern der → verordnete Anti-Antifaschismus.
Ein
besonders schwerer Fall von v. A. fiel 1995 anlässlich des 50.
Jahrestags der Befreiung des KZ Sachsenhausen durch die Rote Armee
vor. In dieser "besseren" BRD-Gesellschaft, in der
Antifaschismus ein Unwort ist, firmierten etliche hohe Würdenträger
des Systems für paar Tage unter dem Banner des Antifaschismus,
waren die Medien angewiesen, für diese Zeit das Unwort zu
verwenden, in Antifaschismus zu machen. Den eingeladenen Überlebenden
sollte - schon zur Abwendung finanzieller Forderungen – Antifa
vorgespielt werden, wie die Nazis mit ihrer Berliner Olympia-Show der
Welt Friedfertigkeit vorspielten. Brandenburgs Minister Reiche, der
größte Kulturzerstörer in dieser Region seit Joseph
Goebbels Gauleiter war, Justizministerin und als Honecker-Jägerin
Rechtsbrecherin Limbach sowie Außenminister Kinkel hielten
evangelisch-jesusfundamentalistische Predigten und taten ansonsten,
als ob. Wofür der Delegitimierungs-Auftraggeber Kinkel übrigens
ausgepfiffen wurde, weil er es nicht lassen konnte, wieder einmal
Nazis mit Kommunisten gleichzusetzen. Nach dem stereotypen Muster,
dass die roten Kapos noch schlimmer gewesen seien als die
SS-Aufseher. Unechteren als dieser "Antifaschismus" kann es
jedenfalls kaum geben, derartiges unwürdiges, hinterhältiges,
verlogenes Schmierentheater hat es in der DDR jedenfalls nicht
gegeben. -> Holocaust, -> Judenmord
Tatsächlich
ist es ein weiteres Mal genau umgekehrt: 1945 wurde der
Antifaschismus zunächst von den über den Hitlerismus
gesiegt habenden Alliierten verordent. Und zwar in allen
Besatzungszonen. Der Jud-Süß-Darsteller Marian bekam
deshalb berufsverbot von den Amis, der Nazi-“Philosoph“
Heidegger von den Franzosen lebenslanges Lehrverbot. Den
proletarischen Massen, den sogenannten kleinen Leuten jedenfalls
mußte der Antifaschismus im großen und ganzen auch damals
schon nicht bzw. kaum verordnet werden. Angesichts der Kriegsschäden
und – verluste hatte die Mehrheit der Deutschen von den Nazis
gründlich die Schnauze voll. Es wurden damals zwar keine
Statistiken zu diesem Thema erarbeitet, aber allen Zeitzeugnissen ist
das zu entnehmen. Wie einleuchtend ist es z.B., daß bei den
Volksentscheiden über die Enteignung der Nazi-Größen
– übrigens gemäß der Beschlüsse von Jalta
und Potsdamer – der Mehrheit ihr Einverständnis für
die Enteignung verordnet werden mußte. Dementgegen wurden
Volksentscheide über eine Bodenreform in Hessen bekanntlich von
den Ami-Besatzern ignoriert bzw. haben sie den Willen der Deutschen
mit Füßen getreten. Die 1945/6 auch keinen Westdeutschen
Separat-Staat wollten, und auch der sogenannte Parlamentarische Rat
und das provisorische Grundgesetz waren ja keine Erfindung der
Deutschen. Das zzgl. Brd, Re-Nazifizierung, Wiederaufrüstung
etc. wurden zunächst von den West-Alliierten verordnet,
befohlen, diktiert usw., später zunehmen von den Brd-Nazis in
Amt und Würden. Daß der sogenannte v. A. der DDR der
Verordnung des für die Deutschen völkerrechtsverbindlichen
Potsdamer Abkommens usw. entsprach, darf in der Spätfascho-Propaganda
der Arier-Brd nicht einmal erwähnt werden.
Woraus man
auch mit Brecht ableiten könnte, daß das Verordnen nichts
a priori Negatives ist, sondern daß es darauf ankommt, was wann
und warum verordnet wird. Nicht zuletzt wird das Wort
umgangsprachlich häufig im Zusammenhang mit Arzt-Verordnungen
benutzt. In diesem Zusammenhang darf der Brd-Volksgenosse noch
denken, daß das Verordnen etwas Positives ist. Wie er ja auch
gerade noch denken darf, daß die StVO eine Ordnung positiv
sinnvoll ist, und also ebenfalls verordnet. → verordnet
Die
Leistungsfähigkeit der Propaganda-Maschinerie wird nicht zuletzt
auch dadurch deutlich, daß in dem Wort Verordnen, das Wort
Ordnung steckt und Ordnung eigentlich als ein positives Wort gilt. So
sind Verordnungen und Gesetze der Brd nie negativ, schon gar nicht a
priori. Während die - die antifaschistische - Ordnung
herstellenden Verordnungen der DDR immer negativ zu sein haben.
Ebenfalls im Gegensatz dazu denen des Arztes.
Verordneter Faschismus – bezeichnenderweise nicht verwendeter Terminus. Während der angebliche -> verordnete Antifaschismus der brd-arischen Propaganda äußerst wichtig ist, was aus der Häufigkeit der Verwendung des Terminus abgeleitet werden muß, ist es von keinerlei Interesse, daß es gerade das entgegengesetzte staatlicherseits auf deutschem Territorium gab: Ab 1933, ab 1949 und vor allem ab 1990.
Verpflichtung
– im Zusammenhang mit Landnahme und Machtergreifung im Osten
wird gern und oft von V. gesprochen. Z.B. wenn über
westdeuetsch-arische Adelsdegenerierte und fränkische
Kaufmanns-Bürokraten berichtet wird, die „ihre“
Schösser und Ländereien „zurück“-geschenkt
oder sonst übereignet bekommen haben – aus dem
rechtmäßigen Volkseigentum und also auf Kosten der
DDR-Bürger, die von den Einnahmen nicht einen Pfennig und keinen
Cent sahen. Der Eigentumsübergang wurde (und wird immer noch)
organisiert wie die Original-Nazis ab 1933 den Eigentumsübergang
von Geltungsjude und Polen und Tschechen usw. an Deutsch-Arier
organisiert haben. Raub und Unrecht und die Beteiligung daran –
normalerweise negativ belegt - werden über die Umwertung zu
einer V. zu etwas Positivem, an dem es nichts zu kritteln gibt.
Selbstverständlich waren in der Arier-Propaganda
seit 1990 die Handlungen von SED- und sonstigen DDR-Funktionären
nie - wenigstens auch – V., sondern immer Willkür, →
Mißwirtschaft, während die V.en ausländischer Feinde,
wie der Präsidenten Milosevic, Ghaddafi, Assad usw. die
territoriale Integrität und den Schutz der Bevölkerung vor
ausländischen Terroristen zu organisieren, dann uminterpretiert
wird zum Abschlachten der eigenen Bevölkerung usw. Ihnen also
sowohl die Morde der mit ausländischem Geld in Marsch gesetzten
Terroristen untergeschoben werden als auch die Abwehr militärischer
Angriffe als Abschlachten friedlicher Demonstranten und also der
Zivilbevölkerung usw.
Verrat
– wird selbstverständlich von der Herrschaft definiert. In
der staatlichen Propaganda, die selbstverständlich auch von den
Kommerzsendern mitgetragen wird, ist seit ende 1989 jeder als IM
Denunzierter automatisch ein Verräter. Z.B. der Mann von Frau
Lengsfeld alias Wollenberger. Menschen, die dieses Paar in jungen
Jahren, sagen wir um 1980 kennenlernten, können bezeugen, daß
es genau umgekehrt gewesen sein muß. Sie war dominant, also
wesentlich kommunistischer und unbedingter sprechend als er. Für
-> Kommunisten aber war es eben kein Verrat, für das MfS
tätig zu sein, ist die wechselseitige Berichterstattung über
das kämpferische Tun des jeweils Anderen im Dienst der Sache
Ehrenpflicht. Wenn man dazu gebeten wird. Sie ist die Verräterin,
und zwar mindestens in einem doppelten Sinn: Erst verließ sie
den „Tugendpfad“ des Kommunismus, dann verpfiff sie nach
dem Endsieg 1989/1990 noch ihren Mann, nur weil der der
kommunistischen Sache nicht untreu geworden war wie sie. Ebenso wenig
wird seither -> Gorbatschow (medien-) öffentlich als Verräter
gehandelt oder Gysi.
Verrat beginnt und endet wohl immer
beim Verrat der eigenen Jugendträume, der eigenen Biographie,
der eigenen Gedanken, Träume, Utopien. Verräter leben
meistens länger und bequemer und trösten sich damit, dass
ein anderer diesen und jenen Verrat begangen hätte, wenn man
nicht selbst nach DeMark oder Dollar gegriffen hätte. Einer der
bekanntesten Deutschen heißt -> Biermann.
In
der(den) (DDR-) Ghetto-Sub-Öffentlichkeit(en) gelten vor allem
MfS-Offiziere als Verräter, die zum BRD, zur CIA übergelaufen
sind und sich dort für Geld und (vermeintlichen) Privilegien
angedient haben. Besonders geächtet sind diejenigen, die bewußt
oder nebenher IMs verraten haben, vor allem jene außerhalb der
DDR wie Inge -> Viett, Rainer „Topas“ -> Rupp, Frau
Gast u.a.m.
Komplementär zum Verständnis des V.s
tabuisieren bzw. verbieten die Verräter im Interesse der
Herrschaft das Wort. So entzieht sich z.B. André Brie als
Europa-Abgeordneter der PDS im Zusammenhang mit der von ihm
unterschriebenen Anti-Kuba-Resolution 2006 jeglicher Diskussion über
seinen Verrat an Kuba, den Menschenrechten und dem Wählerauftrag
etc. unter dem Vorwand, daß er mit Leuten, die ihn Verräter
nennen, nicht rede. Er verlangt also als Voraussetzung sich
einzulassen, daß die Wirklichkeit soweit umbenannt werde, daß
das eigentliche Problem gar nicht mehr artikuliert werden kann. Wie
sollte man Verrat und einen Verräter anders nennen? Wenn man ihn
Vermittler, Beglücker, Abwäger, Weiser o.ä. nennen
muß, daß dieser sich herabläßt, was lohnte
sich dann noch zu diskutieren?
In den letzten
Jahren/Jahrzehnten der DDR war das Wort V. eigentlich in den
öffentlichen gesellschaftlichen Diskursen nicht mehr vorhanden.
Bei der Verwältigung der DDR ab 1990 wurden vor allem das →
MfS und Erich Mielke beschuldigt, mit der Kategorie ‘V.‘
geredet und also gedacht zu haben. Und das wurde als etwas ganz Böses
qualifiziert. Insbesondere im für die Umprogrammierung der
sozalistische Orientierten zuständigen Parteiblatt der →
Gysiisten. Ein wesentlicher Ideologismus des →
Anti-“Stalinismus“. Da Stalin Verrat thematisierte und
insbesondere in den Prozessen in Moskau ab 1937 die Verurteilten und
Exekutierten des Verrats beschuldigt waren, wie erzählt wird
(nie: daß sie in transpartenten Gerichts-Verfahren des Verrats
überführt wurden), Nikita Sergejewitsch Chruschtschow aber
genau das als bösen Personenkult denunzierte, mußten-sollten
die Verrats-Vorwürfen böse Verbrechen sein. Also wurden
infolge der chruschtschowschen Politik die als Verräter
Verurteilten rehabilitiert bis heilig gesprochen. Infolgedessen
wurden diese nicht mehr Verräter genannt und wurde es seither
immer unmöglicher, Verräter Verräter zu nennen, Verrat
überhaupt zu thematisieren usw. Nicht konkret, nicht abstrakt.
Der auf Stalin gemünzte und propagandatechnisch immer öfter
ausgeteilte Satz: „Für ihn (Stalin) war er ein Verräter“,
muß vom Deutsch-Untertan automatisch übersetzt werden in:
Er war kein Verräter, weil Stalin ihn beschuldigte und weil es
überhaupt unakzeptabel ist, jemanden einen Verräter zu
nennen. Gleichzeitig aber darf-muß Stalin ein Verräter
genannt werden und muß das Parteifußvolk der Gysiisten
auf Stalins (angeblichen) Verrat vergattert sein und immer wieder
werden. Im ND-Gebäude (die Zeitung befand sich im Eigentum der
gysiistischen Partei) wurde der große Saal in der ersten Etage
„Münzenberg-Saal“ genannt. Nach dem verdienstvollen
Verlags-Zeitungs-Organisator der KPD vor dem faschistischen Putsch
der Kapitalisten Anfang 1933. Der von den Gysiisten aber dafür
geschätzt und erinnert wird, daß er den Satz kreiert hat
oder haben soll in Richtung des Stählernen: „Der Verräter
bist Du!“. Dieser Satz wurde am Saal installiert, daß
jede, die zu einer VA in den Saal geht erinnert werde an den
angeblichen Verrat Stalins.
Das Wort V. kam durch den
Anti-“Stalinismus“ in den sozialistischen
Staaten/Gesellschaften außer Gebrauch, Und wofür man kein
Wort hat, das kann man auch nicht denken. Jedenfalls in den Sphären
der Abstraktion. Jedenfalls in Mittel- und Osteuropa. Einer der
Gründe des Niedergangs des osteuropäischen
Staats-Sozialismus und einer der Gründe des Endsiegs der
Nato-ler.
Verrechtlichung
(des Unrechts) – (post-) moderne Methode, Menschen
millionenfach Unrecht anzutun, ohne dass die überhaupt ahnen
könnten, wie sie sich dagegen zur Wehr setzen könnten.
Viele verstehen nicht einmal, wie ihnen geschieht. ->
Vermutung(en), -> Suggestivdementi
Das, was V. genannt
wird, ist zunächst eine tatsächliche → Entmündigung,
indem der Volksgenosse zum Anwalt gehen und diesen als seinen Vormund
einsetzen muß, ist eine → Verjudung, indem der
Volksgenossen nicht nur seine ureigensten Angelegenheiten nicht mehr
klären kann – wie der Geltungs-Jude unter ihrem ->
„Führer“ Adolf, i.d.R. keine Antworten bekommt,
schon gar keine pertinenten usw. Es handelt sich hier also auch um
einen Euphemismus. → Bürokratisierung
verroht -> Verrohung
Verrohung – in Reaktion auf das Bekanntwerden einer neunfachen Kindstötung durch eine Frau in Brieske-Finkenheerd in Brandenburg im Jahr 2005 behauptete der Kolonialminister -> Schönbohm, dies sei auf die V. der Menschen durch das -> SED-Regime zurückzuführen. Gemessen an den Tatsachen müßte man folgern, dass die Vergasung der Juden durch die Nazis auf die Verrohung durch die Juden zurückzuführen sei. Diese -> Volksverhetzung ist typisch für arische Propaganda (-> Hanussen-Trick). Siehe dazu auch in der Systematik: Geltenlassen einander ausschließender Positionen und Darstellungen. -> Landowsky-> Schönbohm, -> Proletarisierung, -> Babymord, -> verhunzt.
versagen – wird ähnlich angewendet wie -> mißbrauchen. In einer TV-Sendung am 1.3.2010 in Phoenix wird dem Brd-Volksgenossen weisgemacht, die Zensur des Vatikans habe versagt, weil sie dieses und jenes Buch auf den Index gesetzt habe. Tatsächlich hat sie aber nicht v., sondern funktioniert.
Versagen
der Psychiatrie – Leer- und Fehlstelle der arischen
Propaganda, die dem angeblichen → Mißbrauch der
Psychiatrie in der DDR gegenübersteht. Wenn, wie staatsoffiziell
erzählt, Adolf Hitler ein durchgeknallter Typ war, dessen
Verbrechen gern kausal auf Judophobie, Kränkung (seiner
Eitelkeiten als verhinderter Künstler), Narzismus usw.
zurückgeführt wird, anstatt die ganze sogenannte
Machtergreifung, Mord und Totschlag einschließlich der 50….60
Mio Toten europa- und nordafrikaweit als den größten
Auftragsmord der Menschheitsgeschicht zu verhandeln, dann war die
Nsdap und das ganze sogenannte Dritte Reich ja zumindest auch ein
V.d.P. Dieses darf aus mindestens zwei Gründen nicht öffentlich
diskutiert werden:
1. Daß im Volksgenosse nicht
grundlegendste Bedürfnisse und Fähigkeiten in Richtung
Logik, Vernunft, Menschlichkeit geweckt werden.
2. Daß dem
Volksgenossen nicht auffällt, daß die Psychiatrie seit
1949 in der Bumsreplik ständig versagt. Und in der
geldgesteuerten Asymmetrie in Wertung und Handeln. Sogenannt
Sozialschwache und andere Ohnmächtige werden in der
Gelddruckmaschine Psychiatrie fertiggemacht, entmündigt, den
Unteren wird auch durch Psychiater und Psychologen das Unrecht, das
sie krank macht, als ihr krankhaftes Falschverstehen erlärt.
Während völlig durchgeknallte Typen ihre
Schizo-Terror-Weltverklärungs-Herrschaft über das Volk
ausüben, und zwar genauso von den Reichen finanziert wie Hitler
und Nsdap ab den 1920er Jahren.
Verschärfung, verschärft → schärfere Gesetze
verscharrt – in der Berichterstattung über die NKWD-Sonderlager ab 1990 wurden die Toten dort prinzipiell nicht begraben, sondern v. Z.T. wurden dabei auch die Nazi-Opfer der Sowjetmacht zugeschlagen. Sowohl zeitlich, als auch unter Weglassung jeglicher Erwähung, wer wohl Lebensmittel- und Arzneimittelknappheit 1945 ff. verursacht und zu verantworten hat. Und daß auch außerhalb der Lager die Sterberate höher war als bis 1939 im Reich.
Verschuldung – Methode der Entrechtung und Enteignung der DDR-Bürger. Man zwingt sie in die Selbstständigkeit durch massenweise Betriebsschließungen und Berufsverbote. Um selbständig sein zu können, müssen sie nun ihren Betrieb finanzieren lassen, da sie als Ostler und bis eben Angestellte ja nicht über das nötige Kapital verfügen. Den Anteilsschein am DDR-Volksvermögen, den sie laut Einigungsvertrag bzw. Vertrag über Währungs- und Wirtschaftsunion hätten bekommen sollen, haben sie schließlich nie gesehen. Um den Betrieb finanzieren zu können, müssen sie einen Kredit aufnehmen, dafür verlangt die Bank bankübliche Sicherheiten. Z.B. das Häuschen. Dann wird der Betrieb durch West-Betrug, West-Anwälte und West-Richter zugrunde gerichtet und überschuldet dicht gemacht. Die Bank nimmt sich das Häuschen, der enteignete Ostler geht zum Sozialamt und wird rundum und hochnotpeinlich durchleuchtet. Nun hängt er am kurzen Gängelband der Sozialamts-Diktatur. Er muss nun angeben, mit wem er wohnt, schläft, kocht, man kommt zuweilen, Zahnbürsten zählen usw. Im TV sagt man ihm, wie schlimm der Honecker war…
Verschwörungsideologie – nachdem etliche Jahre lang der Terminus → Verschwörungstheorie einer der wesentlichen Brd-Propaganda-Standard-Scheinbegriffe war, wurde dieser Standard ab Mitte/Ende des Jahrs 2020 zunehmend aufgelöst. Und statt der Theorie wurden zunehmend die V., die → V-mystik aus der Theorie.
Verschwörungsmystik(er) – Im Herbst 2020 werden diejenigen, die bisher über viele Jahre ausschließlich → Verschwörungstheoretiker geheißen wurden, plötzlich V. Genannt. → Verschwörungsideologie
Verschwörungstheoretiker – jemand der → Verschwörungstheorien oder wenigestens eine davon vertritt oder dessen verdächtigt wird.
Verschwörungstheorie,
-theoretiker – Kritiker
arischer Herrschaftssysteme werden gern pauschal verdächtigt,
V.n anzuhängen. Dies ist ein Entwertungs-Argument; es gilt als
Konsens, der besonders gut in Talksshows zu besichtigen ist und über
diese ausgeteilt wird, daß wer V.n vertritt, nicht richtig im
Kopf sei, keine Ahnung habe usw. Übrigens müßte es
eigentlich Verschwörungs-Hypothese oder -Annahme oder ähnlich
heißen, da dergleichen Erzählungen i.d.R. weder die
Komplexität einer Theorie, noch überhaupt
wissenschaftlichen Charakter aufweisen. Diese Beschuldigten heißen
dann V.-Theoretiker. Wann genau diese Propaganda-Keule eingeführt
wurde, ist nicht mehr nachvollziehbar. Sicher mindestens seit den
2000er Jahren…. Aber sicher ist es nicht.
Sämtliche
Entwertungs-Argumente wider diese Theorien und Theoretiker tendieren
ins Psychotherapeutische, den Kritikern werden gern Verfolgungwahn,
Verhaltensauffälligkeiten u.ä. angehängt. Hier
herrscht ein → Tabu, das eher nicht bewußt und nicht
ausgesprochen wird, also ein unreflektiertes, nämlich diese
Propagandatechnik zu reflektieren. Daraus folgt, dass fast immer
sofort der Konsens zwischen Kritikern und Apologeten des Systems
hergestellt ist, dass also die kritisierten „Theoretiker“
regelmäßig einen höllische Horror haben, diesen
Vorwurf auf sich sitzen zu lassen. Jedenfalls in den ersten Jahren
dieser Diskurstechnik der Oberen.
Womit
goebbelesk den Gegenargumenten vorgebeugt wird. Unterschlagen wird
und gar nicht erst diskutiert werden darf gemäß dem Tabu,
dass (fast) alle bisherige Herrschaft Verschwörung war bzw. ist,
nämlich die kleiner Gruppen gegen die große Mehrheit der
Bevölkerung bzw. der Weltbevölkerung. Also ist
Verschwörungs-“Theorie“ Politik-Theorie.
Andersherum: Politik-Theorie ist unter Ausschluß bzw.
Tabuisierung von Verschwörungs“theorie“ –
nichts. Eine der Hauptformen der Verschwörung gegen die
Bevölkerung ist heute der -> Lobbyismus. Aber auch jegliche
andere Regierungsentscheidungen, insbesondere über Krieg und
Frieden werden ja nicht öffentlich getroffen, vielmehr werden im
Geheimen, verschwörerisch getroffene Entscheidungen öffentlich
lediglich mittels gefälschter Beweise und anderer Lügen
plausibel gemacht. Jedenfalls die der völkerrechtswidrigen
Anreifer. Das war vor dem 1999er Überfall auf Jugoslawien
(Hufeisen-Plan u.a.m.) nicht anders als vor dem Irakkrieg Anfang der
2000er, nicht anders als mit dem Zwischenfall am Golf vom Tongking
1964, mit dem die USA den Krieg gegen das geschundene kleine Vietnam
eröffneten, nicht anders als mit dem Zwischenfall um den Sender
Gleiwitz 1939, den die Hitleristen inszeniert hatten als Vorwand für
den Überfall auf Polen und also die Eröffnung des 2.
Weltkriegs. Jeweils handelte es sich um Verschwörungen der
Regierenden gegen fremde Bevölkerungen und die eigene zur
Durchsetzung egoistischer, miesester Interessen, die dann mittels
konsequentester Verlogenheit durchgezogen wurden. Der Polit-Terminus
V. kommt wie die allermeisten ohne Definition daher, täuscht
Begriff vor, wo doch nur Verblödungs- und Disziplinierungskeule,
Unterwerfungs- und Volksverhetzungs-Ideologie ist. Das erfüllt
wiederum die Kritierien des → politischen
Analphabetismus,
Selbstverständlich ist es in der
Brd-Öffentlichkeit hoch tabuisiert (ein veröffentlichtes
Verbot ist öffentlich nicht bekannt), die V.en der Herrschenden
und ihrer Medien V.en zu nennen. Wenn sie z.B. den Hufeisenplan gegen
Jugoslawien oder Massenvernichtungswaffen im Irak als Kriegsvorwände
phantasieren. Oder im Jahr 2020 aktuell verschwörerisch den
russischen West-Agenten Nawalny als Opfer des russischen Präsidenten
Putin erzählen. Welch Verschwörungs-“Theorie“!
Wie zuvor schon die Todesfälle von Russen wie Litwinjenko,
Politowskaja, Skripal usw. solche herrschaftlichen V.en waren. Die
gesamte → Anti- „Stasi“- und Anti-Stalin-Propaganda
besteht im wesentlichen aus Erzählungen dieser Qualität.
Aufklärerisch gedacht und gesprochen geht es also
nicht um die Frage, ob man V.en anhängt, sondern wie bzw.
welchen. Anders gesagt und als Antwort auf die Laberschohfrage, ob
man etwa V.en anhänge:
Wer politisch mitreden will und nicht verschwörungstheoretisch
denkt, ist ein Idiot. Und muß die jeweiligen Lügen der
Herrschenden und Regierenden fressen. Ende 2020 ist ein Wörtertausch
zu registrieren: Der Theorie-Wort-Teil scheint um 2020 nicht mehr
opportun. Warum auch immer. Nun heißen die Theoretiker
plötzlich immer öfter z.B. Mystiker und Ideologen und
Erzähler.
Völlig tabu ist, was eigentlich
diskutiert und geklärt gehört: Was ist Verschwörung?
Was ist Theorie? Was ist Verschwörungstheorie? Was ist ein
Begriff? Und welche Eigenschaften muß ein Wort bzw. ein
Wortgebrauch haben, Begriff zu sein? Gern auch
differentialdiagnostisch, sozusagen: Warum war die sogenannte →
Rassentheorie der Hitleristen nie eine Theorie? Was Aufgeklärte,
Marxisten auch 1933 und auch davor
schon
wußten. Z.B. B. Brecht. Und
warum haben sie diesen Quatsch ‚Theorie‘ genannt und
nennen auch die Brd-ler diesen Quatsch immer schon und noch
‚Theorie‘? Ohne Anführungsstriche oder sonstige
Relativierungen oder Distanzierungen. Und welche heutigen angeblichen
Theorien sind keine und waren nie welche? Z.B. der
Totalitarismus-Quatsch. Und warum darf im Universitäts-Betrieb
der Brd wie auch in der politischen Großöffentlichkeit der
brdeutsche Falschsprech nie infrage gestellt werden? Ob nun im
wissenschaftlichen oder demokratischen Diskurs. Wo doch die Freiheit
der Meinungen bzw. deren Äußerungen – das wird in
der Brd-Öffentlichkeit zumeist verwechselt bzw. falsch
synonymisiert - und
des Austauschs angeblich Wissenschaft und Demokratie konstituieren.
Steht sogar im → provunG. Und auch diese Differenz darf nicht
öffentlich aufscheinen: Warum hieß die
Relativitäts-Theorie eine Theorie, als sie lediglich
theoretisch, schriftlich begründet war? Und heißt immer
noch Theorie, da sie – z.B. mittels der Raumfahrt – als
erwiesen gilt, also längst eine Praxis ist?
Und noch
dieser sprachliche Aspekt: I.d.R. sind die V. geheißenen
Äußerungen die Erzählung eines kausalen
Zusammenhangs. Solche nannte man vor der Einführung des Worts
‚V.‘ These. Theorien wurden Erzählungen genannt, in
denen mehrere Thesen inhaltlich, kausald miteinander verbunden sind.
→
Grund – Begründung, → Klischee, →(Anti-) →
Amerikanismus, → (Anti-) –>Stalinismus, →
Rosinenbomber, → Berlin-Blockade, → Berliner Luftbrückem
→ Verschwörungsideologie und -mystik
Versinnlosung – des Lebens der DDR-Bürger durch Kinder-, Familien-, Arbeits-, Aufgabenlosigkeit. Anstatt dass die DDR-Bürger gemäß ihren biologischen Anlagen, ihren Talenten, ihrer Ausbildung, ihren menschlichen Wünschen entsprechend leben und agieren können, wird ihnen mittels -> jesusnostalgischem Hokuspokus, Konsumterror, Porno- und Gewaltvideos und Talkshowbelanglosigkeiten Pseudosinnhaftigkeit vorgegaukelt.
Versöhnung der / zwischen den Religionen – wird seit Jahrzehnten gepredigt als Zeichen dafür, daß sich die Herrschenden der Wichtigkeit irgend einer religiösen Welterklärung – zweitrangig welche – bewußt sind. Gleichzeitig ist diese Parole aber auch die Kampf- und Vernichtungsansage gegen alle, die nicht unter religös subsumiert werden. Z.B. die DDR-Heiden. Diese Propaganda-Stereeotype ist somit eines der wichtigsten Beispiele für die Methode → indirekte Behauptung. Und ein treffendes Beispiel dafür, daß und wie das Ungesagte oft wichtiger und Interessanter ist, als das Gesagte, → interreligöser Dialog. → Systematik, Logische Verstümmelung..., → Es saßen dort auch Schuldige, Verwendung des Wortes 'Theorie' in → Rassen- und Totalitarismustheorie u.a.m.
Versöhnungssucht/versöhnungssüchtig – einer ihrer effektivsten Nazi-Propagandisten hat den durch ihn gepredigten HaSS gegen die DDR und ihre Bürger als das Gegenteil dessen ausgegeben. In dem er behauptet, er und seinesgleichen als „wir“ seien v. Eine typische Propaganda-Methode: Man gibt Hass, Krieg, Gier, Terror, Unrecht und Ungerechtigkeit für das Gegenteil dessen aus. → Systematik
Verstaatlichungen
– werden in der arischen Brd-Ideologie und -Propaganda als
Teufelswerk behandelt. Da aber immer weniger arische Volksgenossen
mit dem Jesus-Aberglauben tatsächlich bei der Stange zu halten
sind (mit Gebeten kann man nicht einmal eine Currywurschtbude
betreiben!) muß das Teuflische auch (pseudo-) ökomisch und
ideologisch begründet werden. So mußten selbstverständlich
auch die Verstaatlichungen privater Produktionsbetriebe ab einer
bestimmten Größe in der DDR Anfang der 1970er. Das
willfährige PDS-Personal und dessen Umfeld kommt ab Ende 1989
den westlichen Vorgaben gern bis vorauseilend nach. Je mehr Geld
mittels des staatsoffiziellen Parlamentarismus dafür in Umlauf
gebracht wird, desto weniger gibt es oppositionelles Denken auch in
dieser Frage. So erscheinen auch in den PDS-Papieren diese V. als
eine Mischung aus Dumm- und Gemeinheit. Daß jedes System nach
Vollständigkeit strebt (und dies auch muß, es müssen
nur genügend Gegenkräfte vorhanden sein), daß der
Schutz der Konsumenten in der DDR vom Staat nicht gewährleistet
werden konnte für private Produktion usw. darf als Motiv nicht
einmal gedacht werden.
Daß der Vorgang wie in der
DDR stattgehabt so und ähnlich auch anderswo stattfand und immer
wieder stattfindet, darf der Brd-Volksgenosse nicht bemerken, und
also ist es nicht der Erwähnung wert, daß den Eigentümern
der Betriebe diese abgekauft wurden bzw. daß der Staat zunächst
wesentliche Anteile erwarb. Daß die Eigentümer in der
Regel Betriebsdirektoren wurden oder andere gewichtige Positionen der
Betriebe oder auch größerer Einheiten wurden, zu denen
ihre Betriebe dann gehörten, wird wie beiläufig ab und an
erwähnt. Dem Unbedarften (mindestens 97%? der) Seher und Hörer
sollen diese allerdings als Enteignungen erscheinen, was
normalerweise bestens funktioniert, indem eben von Kauf und
Kompensation überhaupt nicht die Rede ist. Ganz ähnlich wie
beim -> 2. Vermögensrechtsänderungsgesetz zwar Bezug
genommen wird auf die DDR-Regelung, daß Bodenreform-Begünstigte
bzw. deren Erben, die nicht mehr in der Landwirtschaft tätig
waren, ihren Acker in den Bodenfonds zurück geben mußten
(Wer den Acker bearbeitet, dem soll er auch gehören), aber
„vergaßen“, daß diejenigen dann ihren
Kaufpreis zurück erhielten.
Verstrahlung – Mitte/Ende der 1990er wurde in mehreren Kampagnen der Tod ehemaliger angeblicher DDR- -> Bürgerrechtler mit der Todesursache Krebs zum Anlaß für die Behauptung genommen, die DDR habe diese Typen absichtsvoll verstrahlt. Beweise waren, wie schon zu Joseph Goebbels Zeiten nicht nötig und wurden auch nie zutage gefördert-> Krebserkrankungen
Verstrickung
/ verstrickt – Terminus, der ab 1990 zum Zweck der
Analogisierung fast ausschließlich Hitlers → „Tätern“
und DDR-Bürgern vorbehalten ist, zuweilen und selten, sozusagen
versehentlich, auch anderen Schwerstkriminellen, die entschuldet
werden sollen. Nazi-Massenmörder waren dabei genauso „v.“
wie DDR-Bürger, die keinerlei Straftaten begangen haben.
Angriffs-Mörderbanden waren ebenso „v.“ wie die die
DDR-Bürger gegen MOrdanschläge verteidigt habenden
DDR-Bürger Womit das andere mit dem einen immer und immer wieder
analogisiert wird.
Die Wirkung der Verwendung bei
scheinbarer Gleichsetzung ist zum Teil entgegengesetzt wirkend. Wenn
über die V. des Ferdinand Porsche, dieses oder jenes
Wehrmachtsgenerals, z.B. des sogenannten Wüstenfuchses in die
Mordaktiviäten fabuliert wird, die 50... 60 Mio Tote gefordert
hat, dann geschieht das stets entlastend, sehr sachlich,
Gewissenseinsprüche erfindend und diskutierend usw. Keiner der
Verstrickten wird Mörder genannt o.ä. Die V. des
DDR-Bürgers in die DDR und ihre Aktenproduktion wird fast immer
belastend erzählt, und die Beschuldigten werden gern und oft als
Schwerverbrecher an den Pranger gestellt, ihre Degradierung,
Entlassungen, Berufsverbote, Strafverfolgung usw. werden legitimiert.
Versuch(e) → Menschenversuch(e)
verteidigt – asymmetrischer könnte die Berichterstattung kaum sein wie die über die Wahlen in Syrien Anfang Juni 2014 im Vergleich zu den Verhältnissen in der Ostukraine die Wochen und Monate davor. Die syrischen Gebiete, die von ausländischen und vom Ausland finanzierten Okkupanten besetzt sind, werden v. genannt. Wahlen im Krieg seien eine Farce. Die von Kiew wenige Tage zuvor wurden ganz anders erzählt, entgegengesetzt.
Vertierung des Menschlichen → Vermenschlichung, → Systematik
Vertragsarbeiter – gemäß zwischen der DDR und Vietnam, Mocambique, Angola usw. geschlossener Verträge in die DDR gekommene junge Menschen, die hier berufseigene Fähigkeiten erwarben und gegen Entlohnung arbeiteten. Ihre Lern- und Arbeitszeit war zeitlich limitiert. Die V. waren insbesondere in den 1990ern ein beliebter Gegenstand der Denunziation, der Verdrehungen, der Unterstellungen und des absichtsvollen und gezielten Mißverstehens. → Ausländer-Sklavenarbeit, → Chinesin muß zurückm → Vertragsarbeitnehmer
Vertragsarbeitnehmer – im April 2021 erstmals gehörtes Kompositum aus dem korrekten → Vertragsarbeiter und dem idiotischen → Arbeitnehmer.
Vertrauen → Vertrauen in den Führer, → Mißtrauen
Vertrauen in den Führer – in den History soaps der arischen Brd-Herrschaft wird gern und oft behauptet, ihr → „Führer“ habe seine Herrschaft (über den Staatsapparat) mit Vertrauen und Jubel begonnen. Es wird dann noch gefragt, warum DIE MENSCHEN im willig folgten. Ähnliche Geschichtsklitterung wird auch betrieben, wenn jubelnde Österreicher gezeigt werden aus Anlaß des Anschlusses usw. Auch hierin folgt die arische Brd-Propaganda gem. den Richtlinien des Goebbels-Ministeriums den Vorgaben der Nazi-Ideologie. Tatsächlich vertrauten ihrem „Führer“ zunächst die Großindustriellen, der senile Hindeburg und was die deutsch-arischen Eliten noch so an Kriegsverbrechern, Flachzangen und hhochherrschaftlichen Idioten aufzubieten hatten. Durch die Finanzierung des braunen Zaubers aus den Porto- und anderen Kassen der Großindustrie und der inzüchtig gepflegten Adelssüchtigkeit des deutschen Klein- und Großbürgertums liefen den braunen Mafiosi auch viele Kleinbürger nach. Entgegen der ebenfalls schon von den Original-Nazis ausgegebenen Legende waren es relativ wenig Arbeiter und relativ noch weniger Kommunisten. Tatsächlich war eine kommunistische Orientierung die beste Immunisierung gegen den Nazi-Schwachsinn. Erst lange danach kommen andere. Selbst die jüdischen Opfer waren – wenigstens zunächst – oft Gefangene des Nazi-Zaubers. So berichtet Viktor → Klemperer, der Centralverein jüdischer Staatsbürger habe im Plebiszit im Herbst 1933 für Adolf Hitler gestimmt. Von Kommunisten, insbesondere denen, die zu dieser Zeit schon im KZ saßen, erschlagen waren oder durch Emigration dies vermieden hatten, wurde dergleichen allerdings nicht berichtet. Es war also ein sehr selektives Vertrauen bzw. ein sehr spezielles von nur einem bestimmten Teil des deutschen Volkes entgegengebrachtes. Diese spezielle Vertrauen wird nun als ein allgemeines verkauft, daß es Kommnisten, Intellektuelle, linke Sozialdemokraten und Gewerkschafter gegeben hatte, die nicht nur kein Vertrauen in ihren „Führer“ hatten, sondern vor diesem gewarnt und gegen ihn bis in die Illegalität hinein gearbeit haben, darf nicht erwähnt werden. So wird das Verhalten der Verkäufer des deutschen Volkes an ihre Interessen, der Verschwörer und Intriganten gegen Demokratie und Sozialismus als allgemein und alternativlos dargestellt. Geschichtsumschreibung entsprechend den Befehlen des Gröhaz Kohl, ausgegeben ab 1990, in → Rechtsnachfolge in Identität. Denn selbst in der Brd war dergleiche Schwachsinn in den 1970er und 80ern kaum vorstellbar als Mainstream.
Vertraulichkeit – da der Terminus → Geheimvertrag weitestgehend exklusiv verwendet wird für einen bestimmten Vertrag, in dem die Vertragspartner alles andere als exklusive Gepflogenheiten praktizierten, werden die Geheimverträge, die nicht so genannt werden sollen oder dürfen, irgendwie anders charakterisiert werden. Es werden gern Formulierungen verwendet wie → Stillschweigen vereinbart und eben V.
Vertreibung(en)
– 1. Die DDR-Bürger wurden ab 1990 um über 3 Mio
Menschen dezimiert. Etliche wurden außer Landes getrieben. Sie
wurden aus den VEB, aus ihren Wohnungen, von ihren (Bodenreform-)
Äckern, aus den ererbten Wohn-Häusern vertrieben. Da es
keine Auftraggeber gibt für die soziologische Erhebung von
Zahlen, sind diese unbekannt. Die herrschenden Vertreiber können
schon deshalb kein Interesse haben an der Zahl der außer Landes
Vertriebenen, weil die Differenz aus den ursprünglichen
DDR-Bürgern und den Vertriebenen die Zahl der Toten ergibt. Die
Zahl der Vertrieben und die der Toten ergibt über 3 Mio. Dieses
offizielle Desinteresse unterscheidet sich augenfällig von den
sogenannten Vertreibungen Deutscher auf Grund alliierter Beschlüsse
am bzw. nach dem Ende des 2. Weltkrieges.
2. V. Ist eine
der zentralen, hysterisierenden, geschichtsklitternden Staatsmythen
der BRD, nicht zuletzt zur so genannten Offenhaltung der deutschen
Frage. Der Mythos der V. ist einerseits staatstragend ritualisiert,
andererseits in vollem Umfang gegen jegliche Kritik tabuisiert und
darf, schon gar nicht durch Unautorisierte, also Personen ohne
Meinungs-Führerschein, erst recht nicht DDR-Bürger,
Verteidiger der Bodenreform etc. öffentlich in Frage gestellt
werden. Die Einsetzung der oft total degenerierten und amoraliserten
Sprösslinge der alten Adelskaste als lokale oder regionale
Oberaufseher und System-Funktionäre (wie Schwerin, -> Boddin)
vor allem über die in den ländlichen Gebieten lebenden
DDR-Bürger wird vor allem anderen mit der angeblichen „V.
durch die Russen“ begründet. Diese Geschichtsklitterung
darf selbstverständlich nicht wahrheitsgemäß
öffentlich be- oder widerlegt werden wollen. Nicht die geringste
Funktion der Umschreibung der Geschichte durch Kohl & Co. in →
Rechtsnachfolge in Identität der Hitler, Goebbels usw.
Tatsächlich wurde die V.s-Propaganda schon vor den zeitweiligen
Niederlage der Arier am 8. Mai 1945 unter Federführung des
goebbelschen Propaganda-Ministeriums begonnen, noch zu Lebzeiten
Goebbels'. Das Vorrücken – insbesondere der Roten Armee –
und das daraus folgende Hergebenmüssen der geraubten Gebiete,
der geraubten Ländereien, Bauernhöfe und Fabriken wurde den
arischen Volksgenossen als Verteibung durch den -> „Russen“
verkauft. Wobei schon durch die goebbelschen Propagandisten die
selben Vorgänge deutlich sprachlich unterschiedlich behandelt
wurden, je nachdem, ob sie im Osten oder im Westen stattfanden. Wie
dies auch die materiellen, Rechts- und Geistesnachfolger des J.
Goebbels ab 1949 in der Brd taten. Die wesentlichen Gründe für
die sogenannte V. der Deutschen in Richtung Westen, dürfen
innerhalb der richtigen, der offiziellen Öffentlichkeit nicht
genannte werden. Wie z.B. der durch Deutsche verursachten Krieg sowie
die -> Umsiedlungs-Beschlüsse der Alliierten.
Die
allermeisten wurden nicht (nur) vertrieben, sondern sie sind getürmt.
→ Der „Russe“ hätten gern einen Zugriff gehabt
auf die Waffen-SS-Schergen und die Kriegsverbrecher der etliche
anderen Aggressoren-Formationen, einschließlich der angeblich
sauberen Wehrmacht und Polizeiverbände. Selbstverständlich
werden im Zusammenhang mit der öffentlichen, hochritualisierten
V.s-Weinerlichkeit die Offiziersränge, erst recht nicht die der
SS der dann per -> Bodenreform Enteigneten genannt, auch nicht die
konkreten „Heldentaten“ in Polen, in der CSR und in der
Sowjetunion. Aber auch die sonstigen so genannt -> Vertriebenen
konnten, entgegen der standardisierten Behauptung, sie seien durch
die bzw. den -> „Russen“ / die -> Kommunisten
vertrieben worden, durch die „Russen“ kaum vertrieben
werden, weil sie schon weg waren, als die Rote Armee kam. Die
allermeisten Deutschen traten ihren Weg gen Westen stattdessen auf
Befehl der Nazis an, die unter den Schlägen der Roten Armee zum
Rückzug - auch der Zivilisten - geblasen hatten. Die meisten
Deutschen hatten wenig Lust auf die gerechte Strafe für ihre
Verbrechen vor allem im Osten. Konnten also gar nicht durch die / den
„Russen“ vertrieben werden. Ausnahmen waren z.B.
Zivilisten, die als Schutzschilde der Nazi-Idioten zu dienen hatten,
indem man einige Städte im Osten zu Festungen erklärte, wie
z.B. Breslau, und der Zivilbevölkerung verbot, gen Westen zu
trecken.
In den herrschenden Medien werden die wenigen
Beispiele von, vor allem der adelien, Enteigneten ständig,
gebetsmühlenhaft repitiert, die angeblich im Widerstand zu
Hitler standen. Nämlich um einerseits auftragsgemäß
die DDR zu denunzieren und zu delegitimieren sowie andererseits die
so genannten -> Alteigentümer-Ansprüche zu legitimieren.
Tatsächlich wurden nach 1945 Eigentümer enteignet, deren
patriarchalische Familien (Ober- und Unterhäupter) zunächst
das Offizierskorps der Wehrmacht stellte, die hohen und höchsten
Chargen der SS, die in Hitlers Eroberungskriegen das
proletarisch-kleinbürgerliche Fußvolk angeführt und
befehligt haben. Einige wenige entschlossen sich dann 5 Minuten vor
12, Hitler töten zu wollen, allerdings vor allem, um die
Besetzung Deutschlands durch die Rote Armee und damit die Strafe für
die Verbrechen im Osten zu vermeiden. Wie z.B. Stauffenberg, der
bekanntlich, als die deutsche Kriegswelt noch heil war, aus dem
besetzten Paris champagnerlaunige Krieger-Berichte nach Hause
schickte und dann 1944 mit einer Anti-Hitler-Bombe scheiterte. Das
allerhöchste, was sich die offizielle BRD als Widerstand
vorstellen kann! Die allermeisten Adeligen und sonstigen Feudalherren
hielten Hitler bis nach dessen Tod und bis nach dem Kriegsende die
Stange, die Treue und den Schwur auf ihn und trugen dessen Uniformen
arierstolz, angeberisch bis in die Gefangenschaft oder bis sie ins
Zivilleben untertauchten. In Nürnberg wurde vom alliierten
Gerichtshof der verbrecherische Charakter dieser Unternehmung
nachgewiesen, wurden die Organisationen, an denen sich die später
Enteigneten beteiligt hatten, als verbrecherisch charakterisiert und
damit ihre Methoden und ihre Sprache. Die folglich die Sprache einer
Verbrecherbande ist und mit Gründung der BRD in der offiziellen
Politiksprache der BRD aufgehoben wurde. Mit den Gütern und
Flächen des Landbesitzes der Adeligen und Großbauern wurde
das Eigentum eingezogen, das diese Mitglieder krimineller
Vereinigungen genutzt hatten, um die Hitleristen an die Regierung zu
bringen, das jahrelange eine der ökonomischen Grundlagen dieses
Verbrechersystems war und auch dafür, sich selbst an den
Verbrechen und am Beutemachen zu beteiligen. Denn je größer
das nachweisliche Eigentum der Hitleristen, desto größer
der Beuteanteil.
Die sogenannten -> Vertriebenen
rotteten sich in der BRD mit offiziellem Wohlwollen und offizieller
politischer wie finanzieller Unterstützung zusammen, nicht
zuletzt, um die „deutsche“ und andere Fragen „offen
zu halten“. Sie kassierten immer unmäßig
Staatskohle, waren und sind eine mächtige Politik-Lobby und
gaben willige und wirkungsmächtige Wahlhelfer vor allem für
die schwarzlackierten Braunen der BRD-Politik. So erhöhte
folgerichtig die Kohl-Regierung (CDU, FDP) die offizielle
Alimentation für die sogenannte Kulturarbeit (Trachtengruppen,
Revanche-Museen etc.) von ca. 7 Mio DM auf ca. 48 Mio DM im Wahljahr
ihrer Abdankung 1998. Der Höhepunkt war das Wahljahr 1994 mit
ca. 54 Mio DM, woraus der hinter dem offiziellen Verwendungszweck der
Gelder stehende tatsächliche Zahlungsgrund ersichtlich wird.
Dass seit 1990 brd-offiziellen Zahlen zufolge etwa 3,1 Millionen
ehemalige DDR-Bürger aus ihrer Heimat vertrieben wurden (s.o.),
die keinerlei staatliche Zuwendungen für das Verbundenbleiben
mit der Kultur ihrer Heimat erhalten, versteht sich für die
offizielle Politik der Arier-Demokratur von selbst. ->
Bodenreform, -> Vertriebene, -> Umsiedler/Umsiedlung, →
Flucht und Vertreibung.
Vertreibung/Vertriebene
(der Singular kommt in diesem Zusammenhang nicht oder kaum vor) –
steht in der politisch korrekten öffentlichen Sprache der BRD
für sämtliche Deutsche, die im Zuge der Zerschlagung der
Hitler-Diktatur aus den so genannten Generalgouvernements und
Protektoraten etc. (Polen, CSR, Ukraine usw.) gen Westen gingen, also
auf das Gebiet der deutschen Besatzungszonen, der späteren Brd
und DDR. Völlig „korrekt“ ist es demnach nach den
brd-offiziellen Maßstäben, wenn Deutsche als V. bezeichnet
werden, die als Hitleristen, NSdAP- und SS-Mitglieder nach der
kriegerischen Eroberung von Polen und weiten Gebieten der SU so
bescheuert bzw. so kriminell waren, dort einen sogenannten Erbhof zu
übernehmen. Denn alsbald rückte die Rote Armee heran, den
Raub rückgängig zu machen bzw. dies den Einheimischen zu
ermöglichen und Menschen und Gebiete von der arischen
Sklavenherrschaft zu befreien. Die Verwendung des Wortes V. kennt
jedenfalls keine Differenzierung zwischen diesen und anderen Fällen.
Diese Sprachregelung auf zivile Verhältnisse verwendet, ist
jeder kriminelle Bankräuber ein Vertriebener: Sei es durch die
Alarmanlage, die Polizei, couragierte Angestellte, die Androhung von
Strafe nach Gesetz. Auch wenn der Bankräuber schon längst
weg ist, wenn die Polizei kommt. Die V.en im Zusammenhang mit dem
verbrecherischsten Krieg der Weltgeschichte sind in der BRD
hochprivilegiert, wurden oft mehrfach „entschädigt“.
Ihr privilegierter Status ist vererbbar, so dass die meisten
sogenannten V. in der BRD 50 Jahre nach der so genannten ->
Vertreibung hier geboren wurden und als V. dafür Geld
bekommen.
Beredtes wie Schwachsinn und Gemeinheiten
redendes Beispiel, das aber nicht adäquat öffentlich
verhandelt werden darf, ist die Chefin der sogenannten Vertriebenen,
Erika -> Steinbach. Sie kam im besetzten Polen als Tochter eines
Besatzungs-Soldaten zur Welt. Und leitet mehr als 60 Jahre danach aus
dem Umstand des Überfalls Nazi-Deutschlands auf Polen
Heimatrechte ab. Während man über einen DDR-Bürger,
den man aus dem Weg haben will, mal eben einen denunzierenden Artikel
veröffentlicht, vielleicht auch mal 3 oder 5, und schon ist er –
so oder so – erledigt, verhandelt man mit Frau Steinbach, um
sie aus dem Vorstand der sogenannten Stiftung „Flucht und
Vertreibung“ herauszubekommen.
Die wirklichen
deutschen Vertriebenen des 2. Weltkriegs, nämlich die als
Wehrmacht, SS und in Polizeiformationen in die europäischen
Länder Eingefallenen und mittels T34-Panzer, Katjuschas etc. und
dem Heldenmut der sowjetischen Menschen aus diesen vertriebenen
Räuber, Schlächter, Vergaser darf man öffentlich in
der BRD nicht so nennen, nämlich Räuber, Schlächter,
Vergaser. Eine adäquate Bezeichnung ist nur für Einzelfälle
erlaubt und wird in jedem erlaubten Einzelfall durch
Meinungs-Führungsoffiziere öffentlich bekannt gegeben.
Stattdessen wurde die Reemtsma-Wehrmachtsaustellung, in der
dergleichen gar nicht erst gewagt wurde, wegen vergleichbarer
Harmlosigkeiten öffentlich angefeindet und boykottiert und
jahrelang.
Die DDR-Bürger, die ab 1990 aus ihrer
Heimat, ihren Häusern und Wohnungen, ihren Betrieben, von ihrem
Grund und Boden (z.B. die DDR-Bodenreform-Erben) usw., mittels
Arbeitslosigkeit und Preiserhöhungen aus ihren Wohngegenden
vertrieben wurden durch die kolonial-arische BRD-Fremd-Herrschaft -
bis 2004 wurde so die DDR-Bevölkerung um ca. 2...2,2 Mio
dezimiert - dürfen offiziell ebenfalls nicht so genannt werden
und werden mit den Nichtvertriebenen, die als offiziell V.
privilegiert sind, nicht gleichberechtigt.
Im Vergleich
mit den aus ihren Wohnorten und -gebieten durch die Nazis
Vertriebenen in ganz Europa (deutsche und andere Kommunisten,
Menschen jüdischer Herkunft, Bevölkerungen durch die
Wehrmacht besetzter Länder usw.) mittels Bomben- und
Artillerie-Terrors, Polizei-Terror, per Verwaltungsakte in Ghettos,
KZ, ins Nirwana und den weggelassenen bzw. benutzten Wörtern wie
Deportation werden die deutschen V.n zu den eigentlichen Opfern des
WK II. Die deportierten Juden werden nie V. genannt – wurden
sie nicht vertrieben? Ebenso deutsche und andere Kommunisten, nicht
die Polen und Ukrainer, Belorussen und Tschechen und Slowaken usw.,
die den deutschen „Erbbauern“ Platz zu machen hatten.
(Fast) Nur Deutsche werden von den arischen Herrschaftsmedien V.
genannt. Und → „Flucht und Vertreibung“ werden zu
DEN Tragödien der Zeit gleich nach dem → „Holocaust“
und immer öfter schon davor. Die Verbrechen gegen die
Bevölkerungsmehrheiten Europas veschwinden hinter diesen Themen
immer mehr. -> widersinnige Wortverwendung (Systematik), ->
Bodenreform, -> Verteibung, -> Umsiedler/Umsiedlung., ->
Systematik, -> Vertriebenenverbände,
2022/2023
bekamen Wörter mit dem Stamm ‚vertreiben‘ –
’vertrieben’ eine neue Konjunktur. Im Zusammenhang mit
dem russisch-ukrainischen Konflikt. Die beiden Seiten verwenden
diesen Terminus asymmetrisch. Wenn die eine Seite ‚vertrieben‘
oder ‚besetzt‘ sagt, nennt die andere es ‚befreit‘.
Vertriebenenverbände – diese verlogene Vokabel geht Anfang 2010 einem „Linke“-Generalsekretär Bartsch wie geschmiert von der Lippe. -> Vertriebene, → Flucht und Vertreibung
Vertreter / vertreten – eine häufig im Justiz-Unrechts-System verwendete Vokabel. Rechtsanwälte vertreten die Mandanten, oft besteht sogar Vertretungspflicht. Z.B. bei Zivilverfahren vor dem Landgericht, bei Scheidungsverfahren und bei Strafverfahren, bei denen die Strafandrohung eine bestimmte Höhe hat. Diese Art von Vertretung ist oftmals tatsächlich eine Entmündigung: Im Zivilverfahren kann der Betroffene keinerlei Erklärung selbst abgeben, alles, was er selbst beantragt, ist rechtlich unbeachtlich. Der Mandant, der staatsoffiziell „Herr des Verfahrens“ ist, ist tatsächlich total abhängig vom Anwalt, der die Macht, die er hat, oftmals mißbraucht. Ob nun zur privaten Bereicherung oder „nur“, um perverse Machtgelüste zu befriedigen.
Vertrieben(e) → Vertreibung, → befreit, → besetzt, → okkupiert
Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener, - § 189 StGB der BRD: Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Übliche Form des Umgangs der Kolonialherrschaft mit verstorbenen kommunistischen und DDR-Funktionären. Anzeigen dieser Straftaten werden üblicherweise nicht bearbeitet.
Verurteilungsquote - als Maßstab für das Unrecht: Von über 100.000 zwangsangeschlossenen DDR-Bürgern, die mittels politischer Strafprozesse verfolgt wurden, wurden etwa 300 verurteilt. Das ist eine Quote von 3%. Lt. Strafrecht bedarf es zu einer solchen Verfolgung, erst recht für einen Prozeß eines dringenden Tatverdachts. Die Frage, wie dringend die jeweiligen Tatverdachte in den 100.000 Fällen waren, darf allerdings angesichts dieser 3% nicht öffentlich gestellt werden. Schon gar nicht in Büchern über -> Menschenrechte, in denen die Zahl 100.000 als Argument für den Unrechtsstaats-Charakter der DDR benutzt wird. Offenbar war das Bedürfnis nach medial verwendbaren und politisch instrumentalisierbaren Fällen dringend, aber nicht der Verdacht, es habe eine Straftat stattgefunden. Verteidiger der DDR und der seit 1990 DDR-Verfolgten verweisen logischerweise auf die V. und insistieren darauf, daß 300 Verurteilungen zu zumeist Bewährungsstrafen eher propagandistische Gründe gehabt haben als strafrechtliche und daß dies eine Entlastung der DDR sei von dem Vorwurf, sie sei ein Unrechtsstaat gewesen. Wenn man dann noch die rechtliche Symmetrie bedenkt, nach der (angebliches) Doping in der DDR Körperverletzung war, Doping in der DDR – nichts. Nach der DDR-Soldaten verfolgt und verurteilt wurden, weil sie die Integrität der Grenze des eigenen Landes schützten, was nirgends auf der Welt strafbar ist, während kriminelle Menschenhändler und Polizisten- und Soldaten-Mörder (wenn die Polizisten und Soldaten DDR-Bürger waren) belohnt wurden...
Verwältigung – ideologischer Hauptsport der der BRD-Propaganda ab Ende 1989. Offiziell wird die ins Unendliche ausufernde -> feindliche Abrechnung nach der feindlichen Übernahme Bewältigung genannt, mit dieser Wortwahl eine Parallelisierung des ideologischen Umgangs mit der Naziherrschaft herstellend. V. schließt in die ideologische Abarbeitung an der DDR die Tätigkeiten des Vergewaltigens (der Geschichte und ihrer Akteure) und der Vergeltung für die jahrzehntelange Eigenständigkeit, die vielen olympischen Goldmedaillen ohne westdeutsche Erlaubnis, die Anerkennung durch viele Staaten entgegen der Hallstein-Doktrin usw. ein. → Aufarbeitung, → Holocaust, → Kunstmäzen
Verwerfung(en) – politische Metapher, die zumeist euphemistisch verwendet wird. Eigentlich weisen Oberflächen Verwerfungen auf. Z.B. Straßenfahrbahnbeläge. In der Brd-Politsprache werden Fehlentwicklungen bis zu chaotischen Zuständen V. genannt. Denn mit dem Wort kann assoziiert werden, daß keine konkret Schuldigen vorhanden sind oder benannt werden könnten. Da das Wort i.d.R. der Abwiegelung, Beruhigung des Publikums usw. dient, hat es in den Erzählungen der DDR nie V.en gegeben. Nur in der der Brd. Siehe → Systematik, Metaphorisierung!
verzichten
/ Verzicht – wird gern z.B. in Bescheiden verwendet, die
Gemeinheiten des Systems gegenüber den DDR-Bürgern als
Großzügigkeit zu verkaufen. Denn auf Ansprüche zu v.,
ist - normalerweise - ein Akt der Großzügigkeit. Verpackt
wird dies in Sätze wie: „Das Gericht verzichtet darauf,
dem Angeklagten seine Kosten zu erstatten.“ Da aber die Anklage
fingiert ist, auf diskriminierenden Straftatbeständen etc.
beruht, bedeutet schon die Anklage selbst eine bodenlose Gemeinheit.
Da Strafverfolgungen wie auch Zivilverfahren gegen DDR-Bürger zu
einem Großteil a priori erpresserisch (gemeint) sind und es um
Bestrafung durch das Verfahren und dessen Kosten geht, bleibt auch
bei „Verzicht“ auf die Realisierung des eigentlichen,
minimalen Verfahrensziels der Rechtsbruch ein Rechtsbruch. Im obigen
Beispiel müßte es korrekt inetwa heißen: Das Gericht
verweigert dem Angeklagten die ihm gesetzlich zustehende Kompensation
der Verfahrenskosten. Auf weitere Kompensation, finanziell oder auch
idell, hat man in diesem ScheiSS-System eh keinerlei offizielle
Ansprüche. Was nicht heißt, daß sie Privilegierten
nicht zuweilen zugebilligt werden. Wenn irgend ein Hochwohlgeborener
oder sich Hochgeschleimt-Habender aus Konkurrenz-Gründen oder
wegen krimineller Straftaten aus seiner Position gemobbt wurde oder
entfernt werden mußte, wurd er oder sie zuweilen großzügig
entschädigt. Als Michel → Friedmann, alias Paolo →
Pinkel, sich z.B. beim Koks-Dealen und Verbrauchen mehrer
Zwangsprositutierter im Berliner Hotel Interconti hatte erwischen
lassen, mußte er eine läppische Strafe zahlen, wurde aber
auch aus kosmetischen Gründen aus der Rechtsanwaltskammer
entfernt. Dafür wurde er fürstlich entschädigt mit
einem Aufsichtsratsposten bei der Wall AG und dem Vorsitz über
das politische Buch beim arisierten Berliner Aufbau-Verlag. Die
Begründung für diese Belohnungen für Friedmanns
Verbrechen wurde von Herrn Wall höchstpersönlich
ausgegeben: Er kenne so interessante Leute. Nämlich Koksdealer
und Zuhälter, Huren und korrupte Hoteliers. Diese beiden
Belohnungen stellen finanziell ein Vielfaches der staatsoffiziellen
Strafen dar.
Auch die Meldung „MDR verzichtet auf
Ostdeutsche“, berichtet mit Blick auf die Konstituierung des
mdr im August 1991, ist pfiffiges, effektives, bestens
funktionierendes Arier-Deutsch. Es ist, gemäß dieser
Meldung geradezu großzügig, daß sogenannte
Ostdeutsche – also tatsächlich nicht Ostdeutsche, sondern
DDR-Bürger und zumeist Norddeutsche - hier weder etwas zu sagen,
noch zu verdienen haben. Gemeint ist zunächst die Chefetage,
aber zutreffend ist die Meldung weit darüber hinaus bzw.
darunter. Denn das Kritierium dafür, daß der Mensch keine
Chance habe und daß auf ihn bzw. ihm gegenüber verzichtet
werde, ist nicht sein Dialekt, sondern seine DDR-Sozialisation und
wie er sich zu dieser verhält. → Entmündigung
Verzwergung – ab 1990 liefen diverse Propaganda-Kampagnen, die der DDR und SED vorwarfen, das Volk der DDR verzwergt zu haben. Insbesondere → Baring tat sich als Stichwortgeber hervor. Die führenden Anti-DDR-Medien und -Politniks nahmen dessen Propagandismen eifrig auf. Er bekam in den TV-Laberschauen jede Menge Gelegenheiten, sich ideologisch-menschenfeindlich Auszukotzen. Die → Volksverhetzungen und Beleidigungen Barings und der anderen wurde selbstverständlich nicht strafverfolgt. Wie ab 1933 Verbrechen gegen Kommunisten und Juden nicht strafverfolgt worden waren.
Videoüberwachung – mit Entwicklung der Mikroelektronik sind die Städte, Autobahnen, Parkplätzen, Bahnhöfe Flughäfen etc. nahezu flächendeckend lückenlos mit Beobachtungskameras und Auswertungselektronik ausgestattet. Der Brd-Volksgenosse kann sich heutzutage nicht mehr außerhalb seiner Wohnung bewegen, ohne beobachtet und erfaßt zu werden. Außer in abgelegenen ländlichen Gegenden. Dies wird von der arischen Herrschafts-Propaganda beliebig und wechselnd begründet. Es gibt innerhalb der Herrschaftsmedien, die eine Reichweite von vielleicht 98% haben, keinerlei Protest oder auch nur ernsthafte Kritik dagegen. 1989/90 hingegen wurde wegen zweier Verkehrsbeobachtungs-Kameras über dem Berliner Alexanderplatz mit Hilfe der 5.Kolonne der Brd-Arier in der DDR eine wahre Hysterie gegen den „Überwachungsstaat“ DDR ausgelöst.
viel zu sehr verdrängt – zum 13. August 2012 darf ein ehemaliger Ex-DDR- westdeutscher Fluchthelfer behaupten, die Grenzschließung 1961 würde v.z.s.v. Das verlogene Dauerritual wird zur Verdrängung erklärt und somit die Notwendigkeit das nervende Propaganda-Geschehens erklärt. Derselbe Zeuge soll angeblich gleich ab 1990 gar nicht mehr über seine Menschenhändler-Karriere hat reden wollen. Aber dann habe er sich doch eines anderen besonnen, um → den alten Genossen nicht die Geschichtsdeutung zu überlassen.
Vierzig Jahre... - bezieht sich darauf, daß der letzte offiziell gefeierte Nationalfeiertag der Deutschen Demokratischen Republik, der 3.10.1989 war, also der 40. Jahrestag ihrer Gründung. Die Ende 1989, Anfang 1990 auf Hochtouren aufgelaufene Anti-DDR-Propaganda brachte im typischen Nazistil seriell Gruselstories in Umlauf über Machtmißbrauch in der DDR, Bereicherung der Funktionäre etc., redete der ohnmachtsbesoffenen Masse ihre Benachteiligung, Zurücksetzung ein und wies die Schuld dafür dem Sozialismus, der SED, der DDR, Erich Honecker etc. zu. Die Übernahme dieser Stereotype speziell durch konsumistisch und jesusfundamentalistisch verblödete DDR-Bürger ergab dann die kuriosesten Äußerungen, die – je blöder, desto lieber – von den Propaganda-Medien als Beweis für ihre Propaganda-Geschichten verbreitet wurden. Z.B. wenn 25jährige in die Kameras hinein behaupteten, 40 Jahre lang von der SED betrogen und belogen worden zu sein. Die Gegendarstellungen, insbesondere nach mehreren Jahren eigene Über-Lebens-Erfahrungen im Anschlußgebiet wurden und werden – nebbich – nicht gesendet. In aller pluralistischen „Freiheit“ der Oberen, zu bestimmen, welche Meinungen und Erkenntnisse die Brd-Volksgenossen erfahren dürfen. Nämlich Bekenntnisse in die Richtung, daß das Brd-System noch mieser ist als es jemals im Staatsbürgerkundeunterricht behauptet worden war.
Vierzig
Jahre sind wir / bin ich nur belogen worden – diesen
schmerzverzerrten Ruf, auf auch mit alkoholisierter Zunge gelallt und
gegrölt, fast nur von jüngeren und jungen DDR-Bürgern,
von 20Jährigen gar, sendeten die Anschlußpropaganda-Medien
1989/90 gern und oft. Sie tauschten die angeblichen Lügen –
das Lügen gehörte ja eben nicht zu den Stärken der
SED-Funktionäre – der SED/DDR gegen die tatsächlichen
der Rechtsnachfolger in Identität. Viele der Gröhler nahmen
später ihren vorzeitigen Abschied von dieser Welt. Abgeschoben
aus den Betrieben an die Imbißstände, von der zentralen
Essensversorgung des VEB zur dezentralen Alkoholversorgung,
erwerbslos, arbeitslos, partnerlos, wohnungslos, heimatlos,
perspektivlos, leblos.
Schöne Beispiele für die
Lügenbarone, denen diese DDR-Bürger auf den Strich gegangen
waren, sind das ewige Nsdap-Mitglied → Genscher und der getreue
Sohn seiner Nazi-Eltern → Gauck. -> Hanussen-Trick
Vietcong
– Feindbildname, den die Amis und ihre Speichellecker,
Mitläufer, Kretins benutzten anstatt des originalen, des Namen
des Selbstbildes Südvietnamesische Befreiungsarmee, Vietnamese,
Mensch usw. und der – völlig arisch-unkritisch –
auch in der rückblickenden, verharmlosenden Erzählung der
Ami-Verbrechen und der Beteiligung ihrer Mitverbrecher wird dieses
Entmenschlichungswort benutzt anstatt einer Kenntlichmachung der
Menschen und Morde. Dem entsprechen Wörter wie ‚Nigger‘,
‚Saujude‘, Ratte (für jüdischer Mensch),
'Kommissar', 'Bolschewist', 'DER Russe', 'Stasi', ‚Staatsnahe‘,
‚Altlasten‘ usw.
Gemäß Hinweis
eines Vietnamesisch-Muttersprachlers: Việt cộng ist die
Abkürzung von Việt cộng-sản. Auf deutsch
ausgesprochen: "Jeeg Kong-sääng" (Viet
Kommunist). Spricht man Viet als "Jieg" falsch aus,
bedeutet es: "tötet die Kommunisten".
vietnamesische Vertragsarbeiter → Vertragsarbeiter, → Chinesin muß zurück...
Viett, Inge – RAF-Aussteigerin, die in die DDR übergesiedelt war und hier, wie sie berichtet, nicht nur eine neue, sondern erstmals eine wirklich Heimat gefunden hat. Wurde nach der so genannten Wende von einem wendehälsigen MfS-Offizier bewusst an die Kolonialherrschaft verraten. Allerdings von einem, der innerhalb seiner Funktion gar nicht hätte von ihr wissen dürfen. Schlamperei war sein Helfer. Die -> RAF-Aussteiger waren eine Zeit lang und des öfteren Rache-Propaganda-Thema. Sie wurde als Beweis dafür angeführt, wie verbrecherisch das SED-DDR-Regime gewesen sei. -> Rupp, -> Wolf
virtuelles Ghetto – Form des Ghettos in der sogenannten Post-, also Antimoderne, insbesondere ab den 1990er Jahren. Da z.B. die DDR-Bürger zu einem sehr hohen Prozentsatz in einem geschlossenen Territorien wohnen bzw. die Besatzer in eigenen Territorien, zu denen die DDR-Bürger keinen oder nur geringen Zugang haben (z.B. als Bedienstete), da die DDR-Bürger bei Bewerbungen am Ausbildungs- bzw. Studienort zu erkennen sind, muß man sie nicht Sterne und Zwangsvornamen tragen lassen, um sie kenntlich zu machen. Sie sind an ihrer Friedfertigkeit, hohen Bildung, Ehrlichkeit, Offenheit, an einem Mangel an Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit hinreichend erkennbar. Das v.G. wird mit den Mitteln der modernen EDV, der Gesetzgebung, der multimedialen Propaganda und der Unrechtsprechung etc. leicht konstruiert und konstituiert. Es gibt kein Entrinnen. Die Erfassung der Selektierten ist total.
Visagenbuch – Synonym für die WWW-Plattform „Facebook“
Vogel -> Rechtsanwalt Vogel
Volk – historisch entstandene Großmenschengruppe. Die die Grundlage der Staatsbildung war und ist. Im Staats- und Völkerrecht gibt es dementsprechend den Begriff des Staatsvolks. Im allgemeinen sind die Individuen des V.s durch die gemeinsame Sprache (je größer das V. je weiter und zerklüfteter die Siedlungsfläche, desto mehr und von einander abweichende Dialekte), gemeinsame Kultur, historische Erinnerungen, Sitten, Gebräuche usw. verbunden. Mit der sozen-“grünen“ Regierung der Brd wird die Existenz des V.s ab 2021 immer offener geleugnet. Nachdem schon etliche Jahre zuvor die Regierenden immer mehr so handelten, als gäbe es das deutsche Volk nicht. → Nation
Volker – Person des Volks. Im November 2023 ist dieses Wort in Steimles aktueller Kamera angekommen.
Völker der Welt, schaut auf diese Stadt – einer der viele Jahrzehnte lang Haupt-Lügen-Sätze der deutschen- und sowjetfeindlichen Amipropaganda, ausgestoßen im Goebbels-Stil und Amiauftrag durch den Kollaborateur Reuter. Siehe: Youtube.com →
Volksaufstand
– staatsoffizieller Brd-Propaganda-Titel der zuerst wilden
Streiks der Bauarbeiter in Berlin, die der Stalinarmee (wenn man
jeden Streik irgendwo in der Brd oder auf der Welt so benennen
wollte!), dann der wilden Verwüstungen, Brandstiftungen und
Lynchaktionen unter Beteiligung von RIAS (Radio im amerikanischen
Sektor (West-Berlins)) und nazistisch eingestellten Westlern.
Interessant hier einmal mehr, die Überlegungen, die in der
arischen Öffentlichkeit nicht angestellt werden dürfen.
Insbesondere im Kontrast zu tatsächlichen (Teil-)
Volksaufständen und deren Benennung sonstwo auf der Welt werden
Funktion und Wirkung der Falschbenennung deutlich. Weder wurde der
Sturm der vietnamesischen Befreiungsarmee auf Saigon 1976 so genannt,
noch die Rebellion der Studenten und Arbeiter Ende der 1960er in
Westeuropa und in den USA. Nicht die Rebellion der Neger in den Usa
in den 1970ern. Obwohl der angebliche Volksaufstand in der DDR nur
einige Tage währte und einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung
umfaßte und zudem noch in Berlin und andernorts kräftig
von außen stimuliert wurde. Wie ja auch Interventionskriege der
Amis und anderer Imperialisten gern falsch → ‚Bürgerkrieg‘
geheißen werden.
Jahrzehntelang hieß dieser
angebliche V. ein → Arbeiteraufstand. Als es den Arbeiter und
Bauernstaat noch gab. Der Arbeiter-Aufstand sollte den Arbeiterstaat
widerlegen. Mit der Abschaffung des Arbeiter- und Bauernstaats verlor
die Arbeiteraufstands-Propaganda den Größtteil der
demagogische Wirkung. U.a. deshalb die klammheimliche Umbenennung in
aller Öffentlichkeit. Ohne daß sie jemals erklärt
worden wäre.
Die faktenwidrige Stilisierung zum
Arbeiter- und dann zum Volksaufstand. An den Aktionen gegen das
Anti-Nazi-Regime in der DDR waren weit überwiegend Menschen
beteiligt, die gerade 8 Jahre zuvor noch bis 5 nach 12 ihrem „Führer“
die treue gehalten haben, viele von ihnen, besonders im Westen, taten
es bis zu ihrem Lebensende. Gemäß dem auf Hitler
persönlich geleisteten lebenslangen Treueschwur, der auch, von
einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, nie hörbar widerrufen
wurde. Die sogenannte Demokratie in der Brd und in West-Berlin war
gößtenteils eine Nazi-“Demokratie“, also ein
Regime von Nazis zur Wiedereinrichtung ihrer Macht und zur
Durchsetzung ihrer Interessen in Wirtschaft, Politik, Propaganda
unter Ober-Aufsicht der US-Amerikaner und unter anderem Label. Die
Wahlen dort wurden wieder entschieden wie 1933, als ihr Gröfaz
Kanzler wurde. Diese Chance wollten sie auch in der DDR wieder
einführen. Es entsprach den Nazi-Nachkriegsstrategien, die
DDR-Bürger zu enteignen und die DDR anzuschließen wie 1938
Österreich und die ČSR.
Der Lügel (ein
angeblicher „Spiegel, das sogenannte Sturmgeschütz der
Demokratie) wurde politisch wesentlich von SS-Leuten inspiriert und
geführt, was diese selbstverständlich nicht selbst
öffentlich machten und schon gar nicht zeitnah und was erst
Jahrzehnte später, z.B. durch den früheren Mitarbeiter Otto
Köhler offenbart wurde. Die druckten dann vorliebend andere
Nazis, die als freie Autoren im Sinne des Nazistaats Brd logen. Wie
ja auch der westdeutsch-arische Schreiberling Günther Grass
damals ein Anti-DDR-Stück unter Verwertung des
Nazi-Putsch-Versuchs und gegen Bertolt Brecht schrieb, weil dieser
trotzalledem zur DDR gehalten hatte, erst nach 2000 seine
SS-Mitgliedschaft eingestand. Freilich nicht um der Wahrheit wegen,
sondern um im Gespräch zu bleiben. Das KPD-Verbot, die
Durchsetzung der sogenannten Alleintäterthese in Sachen
Reichstagsbrand unter wesentlicher Beihilfe des Spiegels in
Kooperation mit Erz-Nazis unter falschem Namen usw. verweisen
ebenfalls auf die damals herrschenden Interessen und Pläne. Die
Frage steht einmal mehr, warum die Studentenrevolten Ende der 1960er
(prozentual und europaweit absolut waren wesentlich mehr Menschen in
offenen Auseinandersetzungen verwickelt, allerdings in die
entgegengesetzte, nämlich antinazistische Richtung) und die
Black Power Bewegung der 60er und 70er Jahre in den USA keine
Volksaufstände gewesen sein dürfen. Schon gar nicht die
Revolte der farbigen Jugendlichen in Frankreich Mitte der
2000er.
Jedes Jahr im Juni wird der V.-Schwachsinn erneut
höchst effektvoll aus der Kiste gezaubert zum Zweck der
kollektiven Verblödung des deutschen Volksgenossen. Was einer
besonderen zusätzlichen Komik nicht entbehrt, wenn Typen wie
Schorlemmer, Merkel, Stolpe usw., also Leute, die es mal anders,
besser gewußt haben, sich an diesem staatstragenden Schwachsinn
beteiligen und also ihre Korruptheit offen demonstrieren. Denn ohne
Trauerminen kein Judaslohn. Der erste Zweck des Worts V. ist also die
Aufbauschung und Heroisierung, daß nicht nur durch das aktive
Zutun des Westens aus kleinem Aufbegehren mehr werde, sondern auch im
Nachhinein aus dem, was gewesen war, mehr werde.-> blutig
niedergeschlagen
Der Volksaufstand in England im Sommer
2011 wird selbstverständlich nicht V. genannt. Sondern Randale,
verübt von Kriminelllen. → Aufständische
Volksbildung – Bezeichnung für das DDR-Bildungssystem und Teil der offiziellen Bezeichnung des zuständigen Ministeriums, daß zwischen 1963 und 1989 von Margot -> Honecker geleitet wurde. Im Rahmen der KSZE wurde das DDR-Volksbildungssystem vom finnischen Staat als zukunftsweisend und das beste erachtet und in Zusammenarbeit mit den DDR-Experten übernommen. Ab 1990 wurden die Erfinder dieses Systems unter allen möglichen Vorwänden kriminalisiert, aus ihren Berufen geworfen wie in den 1930ern die Juden von den Nazis. Als die PISA-Studien dann ab Ende 1990er das finnische Bildungssystem als das beste ergaben, wurde tabuisiert, daß das Original dieses Bildungssystem das der DDR war. Als mit Ministerin von der Leyden die Kindertagesbetreuung neu erfunden wurde, durfte nicht öffentlich gesagt werden, daß am Anfang der 1990er die Kindertagesbetreuung als Schwerverbrechen galt und als Begründung für Berufsverbote und Strafrenten für DDR-Pädagogen. -> PISA, -> System, Es darf in bzw. an der DDR nichts konkret positives gewesen sein
Volksbühne – zum 100 Jahrestag der Volkssbühne, Dezember 2014 wird dieser in „Tagesschau24“ wieder einmal entgegengesetzt zu den Tatsachen und analogisierend zu den Nazis erzählt: Eben wird die Vereinnahmung (Arisierung, Gleichschaltung) der Volksbühne durch die Nazis erzählt, dann die angebliche durch die SED/DDR. Während Castorf 1990 die Volksbühne gekapert habe. Castorf wurde als schon vor 1990 ästhetischer und politischer Kollaborateur von den Kolonialherren eingesetzt, und seitdem ist das Volk der DDR wie auch der Westberliner allein durch das Programm weitestgehend ausgesperrt. Während die „Vereinnahmung“ zu DDR-Zeiten mit dort stattgefunden habenden (partei-) politischen Veranstaltungen begründet wird, werden die parteipolitischen Veranstaltungen, die in der VB unter Castorf stattfinden in den Propaganda-Skat gedrückt. Zu DDR-Zeiten waren auf der Grundlage der staatsoffiziellen Kultur- und Sozialpolitik zu großen Teilen Durchschnittsbürger in der Volksbühne wie überhaupt in allen Theatern der DDR. In den Produktionsbetrieben machten Kulturbeauftragte der Gewerkschaften Werbung für das Theater, Brigaden gingen einmal jährlich, viele auch mehrmals ins Theater usw. Dieses Propaganda-Pack!
Volkseigener Betrieb (VEB) – DDR-übliche Rechtsform der -> DDR-Unternehmen. Dass diese Rechtsform im arischen Systemen prinzipiell unbekannt ist – auch wenn sie sich selbst (national-) sozialistisch nannten – wurde ab 1990 zum Vorwand genommen, die DDR-Bevölkerung menschenrechtswidrig insgesamt vom Volkseigentum zu enteignen. Interessanterweise geschah dies im Geltungsbereich der EMK, der Europäischen Menschenrechtskonventionen. Denn sie geschah ab dem -> Anschluss, am 3.10.1990. Solange die EMK, nämlich in der DDR, nicht galt, diese also nicht das Eigentum der DDR-Bürger schützte, waren die DDR-Bürger ihres Eigentums sicher, als sie galt, wurden sie enteignet. -> Bodenreform.
Volkseigenes Gut (VEG) – landwirtschaftlicher Produktionsbetrieb in Volkseigentum. → Volkseigener Betrieb, → LPG
Volkseigentum
– dominierende Eigentumsform in der -> Deutschen
Demokratischen Republik. Von dem die DDR-Bürger ab 1990 in
Nazi-Tradition und -Manier vollständig enteignet wurden. Zur
propagandistischen Begleitung und Begründung dieser massiven
Menschenrechtsverletzung werden u.a. folgende Parolen ausgegeben: ->
Die DDR-Bürger haben ihr Volkseigentum nicht (richtig)
verteidigt, -> Die DDR-Bürger haben keine richtiges
Eigentümerverhalten ... praktiziert. Tatsächlich legen
sowohl die UN-Menschenrechtsdeklaration, die
EU-Menschenrechtskonventionen wie auch das -> provunG fest, daß
die entschädigungslose Enteignung eine Menschenrechtsverletzung
sei. Nirgends findet sich die Erwähnung, daß bestimmte
Eigentumsformen davon ausgenommen seien. Das darf in den total
gleichgeschalteten Medien allerdings nirgends erwähnt werden.
In Staaten mit V. gibt es die falsche → Arbeitnehmer
- → Arbeitgeber -Dichotomie nicht. Wie der faschistische
Falschsprech zur Ausbeutung gehört und paßt, so gehören
zum Volkseigentum die → Werktätigen.
Volksgemeinschaft → Volksgenossenschaft
Volksgenosse – der formell und faktisch als zugehörig anerkannte Untertan der arischen Herrschaft. Er und sie ist möglichst sowohl vermasst, also auch gleichzeitig atomisiert, unorganisiert und desorientiert, niedergehalten, immer mehr verarmt, in Antikommunismus, Verblödung, Religion (genau: Jesusfundamentalismus), Rechtsempfinden statt Rechtsbewußtsein, Konsumismus (in den 1930ern erst in den Anfängen), Adelshörigkeit, Kriegspropaganda (zum Teil im Kostüm von Friedensreden oder -gebeten, wie bei Hitler: je näher der von ihm festgelegte Kriegsbeginn rückte, desto friedensbeseelter redete der) und Krieg, Schickimicki und Massentourismus gleichgeschaltet, wird ihm Zugehörigkeit in völkischer Bluts- und Kultverwandschaft vorgegaukelt. Die Organisationsform der Brd-Bürger heißt folglich -> Volksgenossenschaft. Der Terminus wird für die BRD offiziell nicht benutzt, Wahrheit ist tabu, es ist verboten, die Brd-Volksgenossenschaft pertinent zu benennen. Die Staats-Rituale wie z.B. der -> „Aufstand der Anständigen“ konstituieren ihn aber immer wieder. -> arische Herrschaftssysteme, -> Sozialpartnerschaft, -> Erhard
Volksgenossenschaft
– Organisationsform arischer Herrschaftssysteme, ab 1949
unter dem Terminus -> Sozialpartnerschaft mit im wesentlichen
identischen Inhalt weitergeführt. Wie die Mitscherlichs in dem
bis 1989 berühmten und wichtigen Buch aufgezeigt, daß
nämlich ab 1949 die selben. Ideologeme unter leicht geänderten
Namen weitergeführt wurden. Kein Zufall, war das bestimmende
Personal doch weitestgehend identisch.
Seit ca. 2000 wird
zunehmend der Kommerzfußball hypertrophiert und als
Nationsschweißband verwendet, wie die Nazis es schon mit der
1936er Olympiade vorgeführt haben. Gegen die Suggestivkraft von
Breitband-Flachbildschirmen, „public viewing“ und dem
gemeinschaftlichen Aufgeilen an den Siegen, waren die 1936er
Rundfunkübertragungen und die Kofferradios der 1960er nichts.
Und so lesen wir aus dieser Zeit den Befund Theodor W. Adorno:
„Wird
eine Fußballweltmeisterschaft vom Radio übertragen, deren
jeweiligen Stand die gesamte Bevölkerung aus allen Fenstern und
durch die dünnen Wände der Neubauten hindurch zur Kenntnis
zu nehmen gezwungen ist, so mögen selbst spektakulär
verschlampte Gammler und wohlsituierte Bürger in ihren Sakkos
einträchtig um Kofferradios auf dem Bürgersteig sich
scharen. Für zwei Stunden schweißt der große Anlass
die gesteuerte und kommerzialisierte Solidarität der
Fußballinteressenten zur Volksgemeinschaft zusammen. Der kaum
verdeckte Nationalismus solcher scheinbar unpolitischen Anlässe
von Integration verstärkt den Verdacht ihres destruktiven
Wesens.“
-> Volksgenosse
Volkspolizei – DDR-Ordnungstruppe, die sich – vor allem im 1989er Herbst - als das erwies, wie sie hieß. Indem nicht ein Schuss fiel. Analog zur Volksarmee. Ihre Mitglieder rekrutierten sich nach dem Krieg bzw. in der jungen DDR - im Unterschied zur West-Polizei – nicht hauptsächlich aus den Beamtern der Hitlerzeit, sondern aus allen Teilen der Bevölkerung. Vor allem junge und jüngere Industrie- und Landarbeiter, die die größten Gruppen der Bevölkerung darstellten, stellten auch die ersten Mannschaften der V. Im Unterschied zur -> Polizei hatte die Aufklärung von Straftaten eine so hohe Priorität, dass sie zu einem hohen Prozentsatz auch tatsächlich aufgeklärt wurden. Wie im -> „Polizeiruf 110“ legendär zu besichtigen ist. Für das über viele Jahre enge positive Verhältnis der Bevölkerung zu ihrer V. steht auch das Kinder- bzw. Pionierlied vom Volkspolizisten.
Volksverrat – eine weitestgehend vergessen gemachte und in der brd hochtabuisierte demokratische Vokabel, die Interessen des Volks, der Nation betreffend. Die volksverräterischen Brd-Staats-Nazis hatten ein großes Interesse daran, dieses Wort aus dem Bewußtsein der Deutschen zu tilgen, schon wegen ihrer Verrats-Verbrechen, aber auch wegen ihrer Agenten in der DDR. Die Amis hatten das Interesse, die vor allem in Osteuropa gekauften Verräter als etwas anderes erscheinen zu lassen, vor allem aber als Opfer Stalins. So wurde, war und ist der → Anti- → „Stalinismus“ eines der übelsten trojanischen Ideologie-Pferde, mit denen das Wort V. getilgt wurde aus dem kollektiven Bewußtsein der Unteren. Nicht nur im deutschen Sprachraum. Mit dem „Globalisierungs“-Sprech wird dann die Behauptung des V.s gänzlich unsinnig durch die Leugnung des nationalen überhaupt.
Volksverräter
– Anfang Januar 2017 als → „Unwort des Jahres“
diktiert. Von einem bedeutend klingenden Gremium, das aber letztlich
anonym diktiert, festgelegt. Begründung ist, analog zur
Indexierung des Wortes -> ‚Lügenpresse‘, dieses
Wort sei ein Erbe des -> Nationalsozialismus. Äußerst
„witzig“, da → ‚Nationalsozialismus‘ das
schlimmste, (eigentlich) entlarvendste Naziwort überhaupt
ist.
2023 wird der V. Habeck derart zunehmend
qualifiziert. Im Interview weist er diesen Titel zurück: Es gebe
kein → Volk (→ Nation), also könne er auch kein V.
sein. Daß am Portal des Reichstagsgebäudes die Bestimmung
steht: „Dem Deutschen Volk“ und im Grundgesetz, auf das
er angeblich geschworen hat, auch davon zu lesen steht, darf nicht
diskutiert werden.
Volksvertreter
– Mitglied der Volkskammer der Deutschen Demokratischen
Republik bis 1989/90. Die DDR-V. dürfen in den Kolonial-Medien
nicht so genannt werden. Während diejenigen, die in den
Brd-Massenmedien so genannt werden, tatsächlich nur sogenannte
sind, was aber nicht gesagt oder durch Anführungsstriche
angezeigt werden darf. Sie brauchen zwar zur Erlangung ihrer
Diätenkorruptiplätze Wähler-Stimmen, vertreten aber
nicht das Volk, sondern die Interessen derjenigen, die darüber
bestimmen, wer aufgestellt und gewählt werden, wer Gesetze
verabschieden und regieren darf. Gelegentliche Ausnahmen einzelner
wirklicher Volksvertreter in den Parlamenten bestätigen diese
Regel. Z.B. durften in der Brd bis zum Verbot der KPD auch
Kommunisten Mandaten erlangen und innehaben. Per Parteiverbot wurde
klargestellt, dass das Volk eben nicht die Wahl hat, sondern das
politische Establishment und das das Volk nicht wirklich vertreten
sein darf, nicht einmal durch eine Minderheit der Abgeordneten. Seit
1956 hat sich in der BrD daran auch nichts mehr geändert.
Ein
zutreffendes Wort für die angeblichen Brd-Volksvertreter ist das
Wort Gottesstaat-Korruptis, da gemäß der Päambel ->
provunG die Brd ein Gottesstaat ist mit Scharia und allem drum und
dran.
Volkswagen – eigentlich Kraft-durch-Freude-Wagen (→ KdF.-Wagen), neben der -> Deutschen Mark und der -> Banane ein weiteres gewichtiges Argument der BRD-Einreder in Richtung der DDR-Bevölkerung, diese aufzugeben. Allerdings als Argument für -> Ähnlichkeiten streng verboten bzw. tabuisiert. Es darf normalerweise nicht erwähnt werden, daß der V. Eine Erfindung der Nazis (-Nationalsozialisten) ist. -> verbotene Ähnlichkeiten, -> zufällige Analogie, -> Totalitarismus,
Volkswerften – erst enteignet, dann bankrottiert in der üblichen Mischung aus Beschiss, Vetternwirtschaft, Korruption, Mißwirtschaft. -> Vulkan
Volkszorn – insbesondere „spontaner“, ist eines der Hauptinstrumente der Täter-Opfer-Schemata und also der Installierung und immer wieder Bestätigung des Juden / OibE / IM / SED-Funktionärs usw. Das bekannteste Beispiel des „spontanen V.“ war die staatlich organisierte Demolierung jüdischer Betriebe und Synagogen, wobei etliche Betroffene geschlagen und in KZ verschleppt wurden, einige auch erschlagen, also ermordet wurden. Während der durchschnittliche Volksgenosse den Nazis diesen Quatsch abnahmen, waren Kommunisten und linke Intellektuelle weitestgehend immun gegen jegliche Nazi-Propaganda. Auch dies offensichtlich eine Invariante. Allerdings ist der „V.“ vom 9.11.1938 nicht wirklich das bekannteste Beispiel. Es ist nur dasjenige, das die Herrschenden zur Reflexion freigegeben haben. Dieser V. wird seit 1990 millionenfach angewendet, wobei die heutigen Massenmedien eine x-fache Wirkungsmacht haben im Vergleich zu dem geradezu läppischen Propaganda-Instrumentarium, das den Original-Nazis damals zur Verfügung stand. Ein konkretes Beispiel für die Aktivierung des V. ist der gegen Kurt -> Demmler in Stellung gebrachte. -> Täter, -> Opfer
von der Redaktion umbenannt – als 2008 Kurt → Demmler an den für den DDR-Nationalpreisträger errichteten Kinderficker-Pranger gestellt wurde, umbenannten die Redaktionen die angeblichen Opfer seiner Missetaten, und zwar jede anders. So benutzte jede Zeitungsredaktion nach Belieben Mädchennamen angeblicher Opfer für die 1 bis 4, die laut Anklageschrift etwas Schwerwiegendes vorzuwerfen hatten. Wodurch der Eindruck von 30 …. 50 Mädchen entsteht, die er angeblich mißbraucht habe, und damit die Beschimpfungsformeln vom Sexmonster usw. gerechtfertigt wurden. In der Propaganda gegen die DDR werden gern und oft die Quantitäten ins Unendliche aufgeblasen. → 60 Stasi-Spitzel, → Mauertote
Vopo(s) – denunziatorisch gemeinte, aus Richtung West in Umlauf gebrachte und jahrzehntelang repitierte Abkürzung für die -> Volkspolizei und deren Angehörige, - Offiziersränge…
vor der Brust haben – Metapher, im Herbst 2023 im Gez-Politsprech gehört, für eine anstehende Aufgabe. Konkret der SPD.
vor Gericht und auf hoher See... sei man in Gottes Hand. Armutszeugnis des sogenannten Rechtsstaats BRD und ihrer Vertreter. Objektiv wie subjektiv. Eine Anwaltschaft, die ihre Mandaten gläubig mit diesem Spruch traktiert, ist ja schon schlimm genug. dass soviel Wahres dran ist, ist noch wesentlich schlimmer. Der Spruch belegt, wie allgemein und bekannt sowohl die Rechtsunsicherheit (= -> Willkürherrschaft), als auch der christelnde Fundamentalismus ist. Obendrein verohnmächtigt die Geknechteten die allgemeine Akzeptanz des Unrechts.
voraussetzungslose Behauptungen – siehe Systematik
vorerkrankt – Terminus der innerhalb der C-Hysterie 2020 – 2023 eine erhebliche Rolle spielte. Es war und klang nicht so neu wie andere C-Propaganda-Wörter wie → Inzidenz und → Pandemie. Bekam aber eine völlig andere Wertig- und Wichtigkeit. Wie auch → ‚Nebenwirkung(en). Es taucht z.B. auch in dem Nina Proll-anti-C-Hysterie-Lied „I zag die au“ auf.
vorsätzlicher Mord – Zwangstautologie, die z.B. amnesty international im März 2010 benutzt und von den „Qualitäts“-Medien kolportiert wird, um der kubanischen Regierung den Tod eines Hungerstreikenden anzulasten. Eine Verstärkung, die einerseits das Nichtreflektieren des Publikums voraussetzt und es andererseits miterzeugt. Diese Formel entspricht der Normalität der Überinszenierung, die schon die Original-Nazis in ihrer Propaganda benutzten.
Vorsehung – in einer der unendlich vielen Adolf-Hitler-Soaps wird berichtet, Okkultisten und Wahrsagerinnen hätten den Aufstieg Hitlers vorhergesehen. Das bedeutet: Sein Aufstieg sei unaufhaltsam gewesen, da ja durch die Vorsehung bestimmt. Ganz wie Hitler und seine Anhänger dies ihren Mitläufern auch beigebogen haben. Das ist Nazi-Ideologie pur.
Vorständin - im Jahr 2020 erstmals beobachtete verbale Verweiblichung des Vorstands.
Vortäuschen und Beteuern von Mehrheiten – siehe Systematik
Vorteile der Planwirtschaft – kommen in der arischen Propaganda nicht vor, dafür aber die vermeintlichen -> Nachteile der Planwirtschaft. Ein weiterer Beleg für die Qualität der angeblichen -> Vergleiche, -> Das kann man nicht vergleichen, -> Planwirtschaft
Vorurteil – eines der meistfalschverwendeten Wörter, nämlich schon umgangssprachlich falsch angewendet, was gern von den politischen Manipulateuren ausgenutzt wird. Morphologisch handelt es sich also um das Urteil vor dem Urteil. Nämlich entweder generiert aus der Erfahrung oder aber – analog zum → Klischee – vorgegebene Vorurteile und Klischees anderer nachbetend. Sei es von den Eltern oder Arbeitskollegen vorgegeben oder aber herrschaftlich über Gesetze und Massenmedien. Also ist das Voruteil entweder das frühere (eigene) Urteil vor dem aktuellen (eigenen) Urteil oder vor jedem (eigenen) Urteil. Beide können im übrigen richtig oder falsch sein. Das wird in der Verwendung des Wortes normalerweise nicht reflektiert. Keine Vor-Urteile zu haben, bedeutete, jegliche gemachte Erfahrung, die eigene wie die kollektive, zu negieren und alles immer wieder neu lernen zu müssen. Was nicht nur einfach blödsinnig wäre, sondern die Existenz der Art und des Individuums infrage stellte. Da die Verwendung des Wortes ausschließlich negativ ist, können mit dem Wort auch richtige (Vor-) Urteile durch die Etikettierung als V. leicht negiert werden. → Verschwörungstheorie, → Vorurteile auf beiden Seiten, → Jasager, → Ideologie, → Propaganda, → Klischee
Vorurteile auf beiden Seiten – am 13.12.2014 berichtet die Gez-Propaganda im Zusammenhang mit den US-Rassenunruhen über einen von weißen Polizisten erwürgten Schwarzen („Ich kann nicht atmen!“) und einen erschossenen Schwarzen und über die asozialen Asymmetrien und rassistische Polizeigewalt in den USA. Das Wort → 'Unrechtsstaat' ist selbstverständlich tabu. Erklärt wird das dem Brd-Volksgenossen mit V.a.b.S. Nach dieser Logik waren auch die Vergasung der Juden durch die SS mit den → Vorurteilen der Juden und die Berufsverbote, Arisierungs-Kriminalisierungen, sonstige Strafverfolgungen usw. für DDR durch Brd-Kolonial-Arier millionenfach seit 1990 erlassen mit den Vorurteilen der DDR-Bürger zu erklären.
Vorwand – Gründe und Begründungen von als Feinde Gezeichneten werden gern und oft als Vorwände gezeichnet: Wenn Kurt → Demmler für ein Mädchen-Band-Projekt Mitte der 1990er Vorsingen verschiedener Mädchen durchführte, weil er anders ja die Talente für die Band nicht hat finden können, werden diese Vorsingen als Vorwand gezeichnet, wenn Wladimir Putin 2014 Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine beklagt, ist das ebenfalls ein V. Ebenso wird auf Ard und anderswo im August 2014 spekuliert, Putin (mit seiner Person wird der ganze Staat → personalisiert), könne die Situation der Menschen in der Ostukraine zum V. nehmen. Der Effekt ist mindestens ein doppelter: Zum einen wird der Feind als Lügner und Verbrecher darstellt und also das unfaire Verhalten ihm gegenüber gerechtfertigt erscheint, zum anderen werden die eigenen Gemeinheiten und Verbrechen weggelogen... Faires, humanistisches, logisches, (völker-) rechtskonformes Verhalten wird somit niedergehalten.
Vorzeige-
... - Etikett, das gern und oft im Zusammenhang mit sozialistischen
oder sonstigen Feindstaaten und -organisationen etc. verwendet wird.
Z.B. heißt Friedrich Schiller im Zusammenhang mit China
V.-Autor. Hier ist dieses Wort etwas abweichend angewendet, was aber
dem Zuhörer nicht weiter auffallen dürfte. Denn eigentlich
handelt es sich ja um ein V.-Objekt der Deutschen. Im Zusammenhang
mit dem Goethe-Institut würde ein kommentierender Text kaum von
einem V.-Autor sprechen. Weder ein G. Grass noch eine Hertha Müller
heißen V.-Autoren, wie auch H. Böll nicht so genannt
wurde. Noch absurder bzw. ungewönlicher wäre es, wenn man
einen in der Brd viel gespielten usamerikansichen Bühnen-Autor
V.-Autor nennte. März 2012 wird in Ankündigung einer
TV-Sendung der Gast dieser Sendung Wagenknecht eine V.-Linke genannt.
Selbstverständlich gibt es weder V.-CDU-, noch
Vorzeige-SPD-Mitglieder, noch V.-Vorstandsmitglieder der Deutschen
Bank usw.
Das westlich-arische System zeigt insgesamt viel
mehr vor als das sozialistische jemals, das ist ein wesentlicher
Unterschied. Das Brd-Regime ist völlig angeberisch, aber all das
wird normalerweise nicht mit diesem Terminus V. belegt, der zumeist
abwertend eingesetzt ist. -> Prestige (Prunk-, Protz-)bau usw. Wir
sehen hier einmal mehr die Technik, zusammengesetzte Substantive zu
verwenden, wo eigentlich einfache am Platz wären. Unter Hitler,
in der Goebbels-Propaganda, hieß Einstein „der
Relativitäts-Jude“. Einfach nur Jude reichte zum
denunzieren nicht und schon gar nicht zur Bezeichnung… →
künstlich, → Makarenko-Heim, → Prestige…, →
Protz…, → Prunk, → Pro-Russe …,
Aushängeschild, → sozialistische Vorzeigestraße
Im
Frühjahr 2024 heißt der Große Dreesch, eine
DDR-70er/80er-Jahre Wohnsiedlung für ca. 20.000 Menschen, wieder
Vorzeige. Die Idee des modernen Wohnens dort, sei nicht aufgegangen
wir en passant gelogen. Nein: Das hat nicht nicht funktioniert,
sondern die Besatzer haben das Funktionieren destruiert. Der
West-Kommentar-Türke darf aber Lügen sabbern im Auftrag
seiner West-Auftraggeber. In der selben „Doku“ wird dann
verglichen mit einem Projekt in der Brd. Diese Siedlung heißt
nun nicht V., sondern → „Demonstrations-“ (Projekt,
Siedlung o.ä.). Denn das negativierte und negativierende Worte
V. ist eineindeutig für die DDR und die Anti-DDR-Propaganda
reserviert.
Vorzeigebauprojekt – in einem in einem internationalen (Wissenschafts-?) Verlag (!) Prestel – München, Berlin, London, New York wurde 2007 das Buch „Berlin von Alex bis Zille“ veröffentlicht, das sehr schön zeigt, wie schon die Kinder mit Falschsprech verblödet werden. Und zwar hier von einer DDR-Autorin, die das nach Kenntnis des Lexikon-Autors eigentlich gar nicht will. Die hochqualifiziert ist und doch den arischen Falschsprech so weit verinnerlicht hat, daß sie gar nicht weiß, was sie schreibt. Indem sie nicht reflektiert, daß es einerseits ganz normal ist, daß Bauten vorgezeigt werden, indem man sie in den öffentlichen Raum stellt, aber das für Bauten im Westen (fast) nie so benannt werden darf, während es – insbesondere für bestimmte DDR- und andere sozialistische Bauwerke – Standard ist. Der Terminus V. ist am Ende es lexikalisch strukturierten Buches über Berlin zu finden, nämlich unter dem letzten Stichwort → „Zuckerbäckerstil“. Der erste Satz dieses Eintrags ist die Erklärung des Wortes 'Zuckerbäckerstil' als „nicht ganz ernst gemeinte Bezeichnung für den Baustil, der zwischen 1930 und 1953 in der Sowjetunion vorherrschte“. Selbstverständlich war dieser denunzierende Bezeichner nicht „nicht ganz ernst“, sondern todernst gemeint. Es ging und geht darum, den sozialistischen Aufbau und den Sozialismus insgesamt zu denunzieren und den Blick und das Urteil immer ins Negative zu lenken. Eine der häufigst gebrauchten Methoden der faschistischen Verblödung war und ist, ästhetische Urteile zu produzieren, um ideologisch zu verblenden. Unter Adolf lehrte man die Volksgenossen mit Hilfe des Films, sich Juden häßlich zu sehen (→ „Der ewige Jude“, → Jud Süß“), und so war die → Stalinallee bis ca. 1992 die häßlichste Straße der Welt. Seither wird sie immer schöner. Siehe dazu → Systematik
Vorzeige-Intellektuelle(r) – ein publizistisch speichelleckender Rolf Schneider schreibt in der Mopo vom 20.3.1999 vom DDR-V.-I. Viktor Klemperer. Daß in der DDR Intellektuelle gelebt haben und akzeptiert geworden sein könnten, fällt den Spät-Nazi-Propagandisten, insbesondere seit 1990, nicht ein.
Vorzeige-Linke – Beispiel für verbale Asymmetrie entsprechend der Klassenherrschaft und Klassen-Justiz. Vorzeige-Rechte, Vorzeige-Politiker, Vorzeige-Richter u.ä. gibt es normalerweise nicht.
Vorzeige-Opfer
– entprechend der -> ideologischen Verwältigungs-Strategien
gibt es in der BRD zwei wesentliche Gruppen von V.-O.:
1. die
Juden als Opfer der Nazis. Ausgeschlossen sind allerdings Juden, die
gleichzeitig -> Kommunisten waren. Die Arier lieben am Juden das
reine Opfersein. Mit dem Ausschluß der Kommunisten sind
regelmäßig auch die Kämpfer gegen die Nazis
ausgeschlossen. Die Würdigung der Juden als Opfer wurde und wird
von den Ariern erfolgreich als Beweis angeboten, daß sie aus
der Vergangenheit gelernt hätten, die Vergangenheit
aufgearbeitet hätten, tief bereuen, nunmehr wahre Demokraten
seien etc. Die Tatsache, daß (fast) alle anderen Opfer aus der
Würdigung als Opfer ausgeschlossen sind, daß es 1945
praktisch keinerlei Personalwechsel gab, führt genau diese
Annahmen allerdings ad absurdum. Durch die vor allem finanziell
bewerkstelligte Instrumentalisierung der V.-O. -> Elitewechsel, ->
worthy and unworthy victims
2. die DDR-Opfer. Sie haben die
Funktion, die Bösigkeiten der DDR zu beweisen nach der Formel:
Ohne Opfer keine Bosheit, keine Verbrechen, keine
Unrechtsstaatlichkeit. Je mehr, größere, schrecklichere
Opfer, desto schrecklicher war die DDR. Kein Erfindung plump, absurd,
verlogen genug, als daß sie nicht beweisen dürfte, was zu
beweisen ist. -> Wir hatten immer Angst
VOS -> Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.
VP – DDR-Abkürzung für -> Volkspolizei, siehe auch -> Vopo, -> worthy and unworthy victims
Vulkan – Werft im Westen, die im Zusammenhang steht mit einem der größten Wirtschaftskriminalitäts-Skandale des DDR-Anschlusses. Subventionen für die EX-DDR-Werften wurden illegal für die Sanierung der westdeutschen Vulkan-Werft missbraucht. Womit einmal mehr etliche Arbeitsplätze im Osten kaputt gemacht wurden.