22.2.24 manova.news


mojns zurück...

Lieber mz, und dank erst einmal fürs lesen und schnelle antworten. Das ist ungewöhnlich. Nun, wenn das 34 jahre gedauert hat, dann erlauben die inländerhasser vielleicht in weiteren 34 jahren, daß auch DDR bürger wieder publizieren dürfen…

vielen Dank für Ihren Text. Ich habe ihn gelügenlesen und inhaltlich finde ich darin viele wertvolle Informationen und Zusammenhänge. Und ich hätte mir gewünscht, dass all diese wirklich wertvollen Inhalte nicht unter so vielen Aggressionen und Beschimpfungen verschüttet wären. Es ist schwer, Ihre eigentlich spannenden Aussagen herauszufiltern.

Keinerlei aggression, keinerlei beschimpfung. Nennen Sie mir auch nur eine! Bitte.

Ich kann aus meiner Biografie heraus vieles nachempfinden und stimme Ihnen inhaltlich in vielen Dingen zu - nur ist dieser Beitrag in dieser Form nicht für eine Veröffentlichung geeignet:

aha, DDR-mädel? von den westlern handverlesen zugelassen? in welcher bibel steht das? Das ist die ganze freiheit der westler? Wie immer seit 1990? wir seien jammerer, wir seien, ausländerhasser, wir wüßten gar nicht, was ausländer seien, aber haßten solche, wir seien aggressiv...

Diese argumentation entspricht 100 %ig der herrschaftspropaganda seit 1990. Nicht haß und hetze der regierenden und staatssender heißen ‚haß und hetze‘, sondern die argumente dagegen. Das rausrufen aus dem wald sei die hetze, nie das reinrufen. Wie übrigens schon unter goebbelschem befehl.

Wie steht’s mit artikel 5 provunG (= provisorisches, ungültiges grundgesetz): eine solche ablehnung ist keine zensur? Sondern (auch) meine freiheit? Wie immer seit 1990?

Umfang: es müssten mindestens drei Teile aus dem Text gemacht werden

hab ich doch schon gemacht. Mittels der 2 unterüberschriften. Ich denke doch die nöte der publizistiererinnen mit. Wie auch potenzieller leser.

Sprache: die Informationen müssten von den vielen aggressiven und beleidigenden Ausdrücken...

null „aggressive und beleidigende“ sprache! NULLLLLLLL!!!! ich empfehle: schauen Sie sich mal an, wovon die goebbelisten 1933, 1935, 1937 im „völkischen beobachter“ angeblich beleidigt waren. Innerhalb ihrer deformierten sprache, also des deformierten denkens waren sie vom normal-tradierten deutschen erst nur „beleidigt“, später dann sicher auch ohne anführungsstriche. Über kurz oder lang glauben verlogene propaganda heinissen ihre propaganda selbst. Nicht nur die zielgruppen.

Man kann es eben nicht bei le-bon, und nicht bei bernays (die autoren, die die westler kennen und erlauben) nachlesen, aber bei klemperer, im neuen deutschland bis 1989 usw. aber die sind tabu. Frau kann womöglich ihre eigene verpeiltheit, die sie nicht erkennen/nicht empfinden kann, an den verpeiltheiten ihrer vorgänger in sachen beleidigtsein erkennen. Also bei den völkischen beobachtern. Analog dazu, daß man die blödheiten der moden von vor 30….60 jahren eher erkennt als die der aktuellen.

Ich kann alternativ auch meine sprachlektionen von ab vor 12 jahren empfehlen. z.B.

http://youtu.be/HQVbGtTqXxA oder

odysee.com/@malcom.z/lektion-1-_geschichte

das ist lektion 1. auf youtube wurden im laufe der jahre immer welche gelöscht, weil meine sprache immer „beleidigender“ wurde, je älter die videos wurden. Auch so’ne pointe. Insgesamt sind des 35 oder 36 lektionen.

...freigelegt werden,

in meinem text ist alles frei (gelegt). Da muß nix mehr.

damit die Leser überhaupt in die Lage versetzt werden, diese Informationen wahrzunehmen und auch anzunehmen - viele Leser sind ja auch "Westdeutsche",

ja, aber warum die westler in anführungsstriche gesetzt sind, verstehe ich hier nicht. Außer wegen der seit den 90ern den mädels vorgegebenen gestisch angezeigten anführungsstriche. zu 99 % falsch. Ein laberschau diktat aus den 90ern. Die die meisten besinnungslos nachäffen, aber nie reflektieren, was das für’n blödsinn ist.

Ich denke, Sie sind da auf dem holzpfad. Der allerdings systemisch diktiert ist. Es geht ja gerade darum, daß der vernunfteingeschläferte westler NIE und NIMMER zu einem lernaffekt oder -effkt gebracht werden kann, wenn er oder sie innerhalb seines ihm-ihr einprogrammierten vernunfteinschläfernden falschsprech verbleibt. Siehe klemperer!

wollen Sie diese denn nicht erreichen und zum Reflektieren, Nachdenken, Einfühlen bewegen?

Schön wär’s! Aber eben nicht zum falsch-reflektieren und falsch-nach-denken, schon gar nicht zum falsch-einfühlen: wie prima alle westler seien, wie prima wir wiedervereinigt seien und wie blöd wir „ostdeutschen“ sind und daß es uns DDR bürger gar nicht gebe. Einfühlen ist übrigens nicht meine sache. Siehe bertolt brecht! Ich bin doch kein syrer, der eben NICHT wegen brecht kommt. Sondern DDR bürger, der auch wegen brecht deutscher sein und bleiben will. Und der brecht hat in seiner theater theorie begründet, warum es eben nicht um einfühlen gehen solle. Ich folge ihm darin.

Wäre das nicht ein größerer Erfolg als nur die eigene angestaute Wut, Enttäuschung, Hilflosigkeit in die Welt zu schimpfen?

Und n.e.: es ist typisch faschistisch-goebbelistisch, jegliche SACHLICHE, ANGEMESSENE KRITIK als „Wut, Enttäuschung, Hilflosigkeit in die Welt... schimpfen“ zu verniedlichen. Das tun die besatzer mit ihrer propaganda seit dem endsieg 1989. einer der übelsten damals der aust, der nun, als alter sack, auch gern und desöfteren niedergeift wird von falschprogrammierten blondienchen. Sehr lustig! Für mich zu schauen. Die ja eigentlich auf empathisch programmiert werden. Generell mit der überanstrengung des freudismus. Und die untertanerienen merken es i.d.r. nicht, weil es ja das normalste der welt ist. Alle weiber, die diese keif weiber kennen, machen es ja genauso, und die weiber in den romantischen kino-TV-komödien machen es auch so, also muß es ja richtig sein.

Wütende westler sind kein problem, die heißen gern anstatt wütend und doof: eloquent u.ä. kritische DDR bürger werden gern als wütend denunziert, und schon hat die kritik nicht stattgefunden. Und schon muß sich niemand mit dem kritischen befassen. Auch das ein alter goebbels trick. Hilflosigkeit ist übrigens eine direkte kontraposition zur „zivilgesellschaft“, zur FDGO, zu den „freiheits“-propagandismen. Deren gemäß es ja gar keine hilflosigkeit geben könne. Denn staat und gesellschaft hat doch alle instrumente, in den magazin- und themen sendungen werden den untertanerienen alle denkbaren hilfsangebote gezeigt. Ich habe doch alle rechtsstaatlichen instrumente zur verfügung. Wie könnte ich da hilflos sein? Merken Sie was?

Der „größere erfolg“, den Sie mir anbieten ist die totale wirkungslosigkeit in richtung meiner wirkungsabsichten, interessen, intentionen. Ich lebe jetzt seit 34 jahren in diesem scheiSS-staat (=scheindemokratischer, scheinrechtsstaatlicher, scheinsozialer SS-nobel-preis-träger-staat), bin der totalverblödung der west-deutschen ausgesetzt, und weil ich diese medien analytisch zur kenntnis nehme und die rückkopplung in der sozialen realität habe, weiß ich um die wirkungen und leite aus den erfahrungen und analysen dann auch die absichten, die strategien der sendenden ab.

Kurz nach dem anschluSS gab es das erste murren von DDR bürger über gemeinheiten, unrecht, ungerechtigkeit. Dieses murren (mehr war unter dem diktat der besatzer nicht drin) wurde u.a. niedergekeift mit dem denunziationswort „jammerossi“, mit der staatslüge, recht habe mit gerechtigkeit nichts zu tun. Heute kaum vorstellbar, das den westlern anzubieten. Naja. Vielleicht kommt’s wieder. Wer weiß? Gegen die entrechteten DDR-ler ging das damals recht locker. Die assoziationen werden so gesteuert: Jemand der sich empört, hat (womöglich) einen äußeren grund. Der kann zwar richtig oder falsch sein, wahrgenommen werden usw. Aber: jemand der jammert, ist einfach nur ein weichei, ist falsch programmiert. Der grund des jammerns liegt in ihm selbst. So einfach geht das! Analog die „angestaute Wut“. Erinnert zudem an den samenstau, an dem angeblich alte weiße männer leiden. Da ich einer bin: Ich denke junge importierte, dunklerhäutige syrer haben das problem weit mehr und weit öfter. Alte männer – egal welche hautfarbe – eher nicht. Aber welche frigiden klima-keiferienen können/wollten das denken?

Ich bin bewusst so direkt, denn Sie nehmen ja auch kein Blatt vor den Mund...

das ist meinerseits willkommen. Damit habe ich nun gar kein problem.

Inhalt: Der Beitrag springt inhaltlich zwischen der Erwiderung auf den Alexa-Brief, der Wendezeit mit der Übernahme der DDR-Infrastruktur und  der Vertreibung der DDR-Seele (ich nenne das jetzt mal so) und der Menschen und ihrer Lebensweise, der politischen Entwicklungen seit den mittleren Neunzigern und dem Blick auf die DDR und ihre Bürger in der heutigen Zeit, der (Nicht-)Umgang mit DDR-Künstlern usw.. Es sind in sich jeweils inhaltsreiche und interessante Darstellungen, wie gesagt, wenn man denn die eigentlichen Informationen herausfiltert. Hier könnte man durchaus drei bis vier Artikel daraus machen.

Naja, sosehr sprunghaft ist das nicht, das gehört schon zusammen. Und es entspricht der erfahrung im umgang mit den kolonisten-besatzern: ich schrieb ja vornweg: es ist immer falsch. Wenn man kurz antwortet, ist es zu kurz und wird deshalb (angeblich) nicht verstanden. Weil die brd arier – wie schon ihre vorgänger in osteuropa 1941-1945 - nicht verstehen, was sie angerichtet haben und tagtäglich anrichten. Mit der selben selbstverständlichkeit, mit der die westler falsch sprechen und also falsch denken (übrigens auch nach den maßstäben der brd von 1989 ist das meiste heute falsch), so verstehen sie nicht, was sie sozial angerichtet haben und anrichten. Tagtäglich, immer wieder. Seit 1990 nicht nur in thailand und nordafrika zum kolonial ficken, sondern auch in deutsch-nordost. Schreibt man den erfahrungen mit denen gemäß ausführlich genug, daß es zu verstehen sei, sicher auch dann nicht jeder, dann ist es wieder zu lang. Nun auch noch sprunghaft. Welche westler können heute noch 300 seiten bücher lesen? die nicht lügelsellerlisten gehypt sind? Und ich selbst habe auch nicht mehr die muße wie vor 40 jahren. Millionen proleten konnten über 100 jahre lang „das kapital“ lesen und verstehen. Wie viele studentinerienen heute können es nicht?

Tatsächlich antworte ich nicht auf viele Artikelangebote so ausführlich und ich hätte einfach ein "ist nicht geeignet" antworten können. Ich fände es aber wichtig, wenn die Geschichte rund um die DDR, um die Wende

diese terrminus lehne ich natürlich ab, auch wenn egon krenz es ende 89er benutzt hat. Die ausführlichkeit und auch inhaltliches qualität wird meinerseits durchaus positiv registriert.

und auch die Zeit danach bis heute, einmal in einem anderen Licht besehen würde. Wenn auch die DDR-Perspektive zu Wort kommt und viele Informationen,

und sind dann doch wieder ZU viele, und das kommt seit 1990 nicht vor. Wenn doch: Nur verfälscht durch lügner, betrüger, korrumpierte, gern westgevögelte weiber, nach westler souflage kredenzt: wir sehen ja nicht, was die publizierten ursprünglich hatten publizieren wollen. Wir sehen ja nur, was verlage herausgeben. Da ich selbst in solchen prozessen 2...3 mal in den letzten 10 jahren beteiligt war, weiß ich um die differenz und wie sie zustande kommt.

die die "Westler" eben nicht hatten und bis heute nicht haben, endlich auch diese erreichen.

Und deshalb muß man sie von der wahrheit verschonen? Insbesondere die der wörter? Weil man sie ihnen endlich mal beibringen sollte? Hahahaha!

Im Westen herrschte seit Ende des Krieges bereits die abschirmende Propaganda, die wir nun seit einigen Jahrzehnten gesamtdeutsch genießen dürfen. Also wäre es doch eine große Chance, den Aufwachprozess, den gerade auch viele Westdeutsche durchleben und ihren Glauben an die heilige Politik hinterfragen, durch weitere Perspektiven zu unterstützen und den Blick noch mehr zu weiten.

Naja „gesamtdeutsch“. Waren die KZ insassen und die theresienstädter gesamt? Was auch immer?

Naja, es geht ja auch um einen aufwachprozeß der DDR-ler. Das sollte frau nicht in den skat drücken. Der läuft, aber – aus meiner sicht - recht falsch. Mit gauland und höcke an der spitze. Welches interesse hätten die „ostdeutschen“ (höcke, gauland, latrienchen), den „ostdeutschen“, die jene politischen anführen, die absurditäten ihrer situation zu erklären? Oder zu fordern, daß sie in ihre menschenrechte eingesetzt werden?

Eine der hauptpointen: gauland kam anfang der 90er als ex-hessischer CDU politnik als besatzer und herausgeber der MAZ als tochter der FAZ. Und diktierte somit, wie zig andere auch, z.B. udo reiter als csu-diktator des mrd, der wolf(f) als diktator der „burder-„super illu“ usw,, den „ostdeutschen“, die bei ihm arbeiten durften, was die zu schreiben hatten. Auch als pseudonymer „freier“ mitarbeiter der zeitung, die er selbst herausgab. Und diesem mann liefen ein jahrzehnt später zig tausenden nach, die riefen „lügenpresse halt die fresse!“. Welch absurdität! Welch interesse hätte der selbe mister lügenpresse gauland wohl, seinen anhang über diese absurdität aufzuklären? Und von selbst kommen sie nicht drauf. Die meisten. Und wenn ein DDR-bürger ihnen das erklären wollte, dann würden die westler und sicher auch einige ihrer „ost“ fans das als beleidigend qualifizieren.

Übrigens habe ich ein lehrvideo zu dem lügenpresse-protestsatz von 2015 (?) auf jutjuub aufleine gestellt, es wurde nach mehreren jahren gelöscht, weil wieder neues „beleidigtsein“ diktiert wurde. Ich habe es n.e. auf odysee gestellt. Wo es hoffentlich noch steht.

"Der Westdeutsche" ist bis heute der Ansicht, dass die BRD die DDR gerettet hätte, weil die DDR ja pleite war und quasi nur aus Spionen bestanden hätte. Eben dieses Bild gilt es aufzubrechen.

Ups! Das stimmt, beides. Aufbrechen? Wieder so’ne metapher...

Beides erreicht man aber nur durch eine Sprache, den den Weg bis zum Empfänger schafft

nee, das ist bissl anders. Das problem ist nicht der empfänger, sondern das filtersystem. Die botschaft schafft es nicht an den zensoren vorbei, die es angeblich genauso wenig gibt, wie es eine realistische DDR darstellung tatsächlich nicht gibt. Siehe chomsky, manufactoring consent!

und nicht schon vorher wegen Aggressionen und Beschimpfungen, auch gegen eben diese Empfänger, stummgeschaltet wird.

NEIN!!! es ist die WAHRHEIT, die den LÜGEN denkern und austeilern „wehtut“. Und deshalb die und jede sprache, in der sie dargestellt werden kann. Umgekehrt: die sprache, die nicht wehtut, stellt nichts anderes dar als die kommode lügenwelt, in der die westler sich eingerichtet haben.

Mein lehrsatz: in der sprache dieser herrschaft kann man diese herrschaft nicht kritisieren, sondern immer nur deren ideologie bestätigen. In der (politik-) sprache der DDR konnte man die DDR wirksam kritisieren. Und weiter: Die wörter sind die bausteine der widerspiegelung (von der die meisten nicht mehr hinreichend denken können, was mit dem wort gemeint sein könnte), die LÜGEN des systems fangen nicht mit den aussagesätzen an, sondern mit den wörtern und mit den mit den wörtern verbundenen emotionen. Und die falschsprech programmierten untertanienen stolpern über jedes wort, das in ihrem falschsprech nicht vorkommt. Und diese wörter bewirken beides: empörung wie erkenntnis (-möglichkeit). Ergo: wer empörung vermeidet will-muß, indem er (oder sie) nur erlaubt-bekannte wörter verwendet, verbleibt so innerhalb der erlaubt-gewünschten verblödung.

Vielleicht können Sie in einem ruhigen Moment darüber nachdenken.

Ich denke darüber seit 1990 nach. Ich sammle seit 1990 zeitungsausschnitte. Und schreibe seit anfang der 90er ein lexikon der falschwörter. Beispiele des falchsprech und der falsch berichte. Die gehören ja zusammen. Siehe meine sprach-lehr-videos!

Vielleicht sind Sie auch bereits an einem Punkt, wo Sie nicht mehr anders können. Das ist natürlich auch ihr gutes Recht. Und auch, dass Sie sich so ausdrücken, wie Sie es tun - das spreche ich Ihnen nicht ab. Aber für die Veröffentlichung in unserem Magazin ist es dann eben leider nicht geeignet.

Ich bin seit 1990 immer an dem punkt, da ich nicht anders konnte. Ein grund, weshalb ich noch lebe, übrigens. Ich habe etliche verrecken sehen, die sich unterworfen haben. m.e. u.a. genau deshalb verreckt sind. Es ist ein zusätzliches problem zur vernichtung von außen, wenn man sich dann irgendwann eingestehen muß, daß die arschkriecherei den eigenen „bürgerlichen tod“ mit verursacht hat. Insbesondere in den gerichtssälen eröffnen sich zuweilen außenseiter chancen, wenn man mit denen über ihre wörter diskutiert, anstatt denen „entgegenzukommen“. z.b.: „ladungsfähige adresse“.

Es ist m.e. genau umgekehrt: Ihr privilegierten seid noch nicht so weit! Ihr versucht noch, Euch mit irgendwelchen kompromissen durchzuhangeln. Ihr wollt den job nicht verlieren (kann man ja verstehen, aber auch empfehlen: bertolt brecht: an die gleichgeschalteten). mal sehn, wie lange noch. Der nannte das, das brot nicht verlieren.

wenn Sie sich trotz meiner so formulierten absage gegen Ihr unterwerfungs verlangen die mühe machen wollten, 2...3 beispiel für die behaupteten aggressionen und beleidigungen zu senden.

Und noch ein hinweis meinerseits, für den fall, Sie kennen den text nicht oder haben ihn lange nicht gelesen. Man findet ihn auf anhieb auf dem www, wenn man die tastenwörter kennt: ronald schernikau, dessen rede auf dem schriftstellerverband der DDR märz 1990. ich bin damals einer derjenigen gewesen, einer der sein staatsbürgerkunde wissen nicht weggeworfen hat. Und auch meine DDR-bücher nicht. Und deshalb lebe ich noch und biete WISSEN an. Das allerdings für westprogrammierte als beleidigung und aggression abgewiesen wird. Das prinzip wiederum nachlesbar bei klemperer (aber auch bei mir) und anderen: der durchschnittsnazi kam nie und nimmer auf die idee, daß ‚saujude‘ oder ‚stinkjude‘ eine beleidigung sein könnte. Roland freisler hielt es für objektiv, daß er urteilte, der jude würde die anwaltsrobe beleidigen/entehren usw. wenn er eine solche trage. wie ja überhaupt viel über das beleidigtsein der deutschen durch die existenz und das tun der juden palavert wurde. Und seit 34 jahren ging und geht allen möglichen und unmöglichen „rechts“-staatlern, seit 3...4 jahren protestlern der terminus „stasi“ ganz selbstverständlich über die lippen, und keinen von denen kam jemals auf die idee, daß es die beleidigen könnte, die damit gemeint sind. Klemperer beschrieb die tödlichkeit solcher termini, wenn sie von oben kommen. Er berichtet von einem mann 1933 (? in der anfangszeit des staatsfaschismus im DR), der erzählt wurde, er sei jude. Der hat sich das leben genommen wegen dieser denunziation, dann stellte sich heraus, er sei doch „arier“ gewesen. ab 1990 wiederholte sich das in der DDR. Der jude war nun der IM. Diese denunziationen werden bis heute praktiziert. Aber falsch programmierte untertanerienen erkennen aggressionen, wo es um die verteidigung der vernunft, die der deutschen sprache, der wahrheit geht.

Wir dürfen gemäß dem obrigkeitlichen diktat nicht ‚nigger‘ sagen und deshalb nicht ‚neger‘ beide termini werden gern von schokohäutigen unter ‚n-wort‘ subsumiert. Und die importweiber erklären dann auch, wie beleidigend diese benennungen seien. Dieselben die uns kartoffel (fresser), quarks usw. nennen dürfen-sollen. Dieselbe asymmetrie. ‚neger‘ heißt aber nur und nichts anderes als ‚schwarzer‘. Das abwertende wort ist (nur) ‚nigger‘. ‚vietcong‘ ist aber nicht verboten. Dieses wort haben die amis ebenso zur entwertung und zur massenmorderleichtung eingeführt wie das wort ‚nigger‘ wie auch die nazis ‚stinkjude‘ und die westdeutschen ‚stasi‘. Das selbe prinzip, „christliche nächstenliebe“ praktzierend und durchsetzend. Juden dürfen also ihre ängste erzählen und TV-diktieren, was wir zu denken hätten, schoko bräute dürfen keifen, je keifender desto lieber gesendet. Während ‚vietcong‘ und ‚stasi‘ und IM-denunziationen als angeblich objektive bezeichner höchst willkommen waren und sind. Die beleidiger, abwerter, apatheidisten denunzieren die beleidigten, sie seien beleidiger.

Schokos und juden dürfen maximalmedialöffentlich beleidigt tun, vietnamesen und DDR bürger nicht. DAS ist der kern der sache. Mit goethe zu schreiben: des pudels.

Bis denne! z.

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